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Dormagen will flächensparende Kommune werden

Jeden Tag werden in Deutschland mehr als 80 Hektar Freifläche für den Bau von Straßen, Siedlungen oder Gewerbegebieten verbraucht – davon rund 15 Hektar allein in Nordrhein-Westfalen. In den letzten 15 Jahren sind dadurch mehr als 1 000 Quadratkilometer landwirtschaftliche Nutzfläche in NRW verloren gegangen.

„Der Verlust landwirtschaftlicher Flächen durch Überbauung ist seit längerem eins der drängendsten Umweltprobleme in Deutschland“, machte Dr. Helmut Born, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft und Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, deutlich.

Nicht nur die zunehmende Versiegelung sei ein Problem. Die landwirtschaftlichen Flächen fehlten in Zukunft auch, wenn es darum gehe, die Herausforderungen der Welternährung und der Energiewende zu bewältigen. Gefordert sei daher eine intelligente und umweltschonende Flächenplanung, die den weiteren „Landfraß“ stoppe. Weniger Neubauten auf der „grünen Wiese“ und statt dessen eine stärkere Nutzung von Brachflächen in den oftmals verödenden Dorfkernen und Innenstädten – dieses Ziel hat sich die Landesregierung NRW auf die Fahne geschrieben.

„Wir wollen den weiteren Flächenverbrauch bis 2020 auf fünf Hektar am Tag und langfristig gegen Null senken“, sagte Staatssekretär Udo Paschedag vom Landesministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Die Stadt Dormagen möchte sich an diesem Projekt beteiligen und als flächensparende Kommune beteiligen.

Unter den nachfolgenden Downloads können sie sich Infos rund um das Thema "Flächensparendes Bauen" herunterladen.

Link zur Projektseite des Landes Nordrhein-Westfalen

Nachhaltige kommunale Flächenplanung

Fachbereich Städtebau

Beate Reith
Tel.: 02133/257-482
Fax: 02133/257-77482
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Alexandra Juszczak
Tel.: 02133/257-830
Fax: 02133/257-77830
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