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Irgendwas mit Menschen: Kom(m)ödchen kommt mit neuem Programm nach Knechtsteden

Bewährtes Ensemble, neues Programm: Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen kommt mit seinem brandneuen Stück „Irgendwas mit Menschen“ am Freitag, 2. März 2018, um 20 Uhr in die Aula des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden (NGK). Das städtische Kulturbüro, das mit dem NGK kooperiert, hat mit dem Kartenverkauf bereits begonnen.

In der neuen Produktion widmet sich das Kom(m)ödchen-Ensemble mit Maike Kühl, Daniel Graf, Martin Maier-Bode und Heiko Seidel den richtig großen Fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Welche Werte braucht eine Gesellschaft? Was muss man heute können, um sich in der Welt zu behaupten? Und wie ging noch mal Kochen ohne Thermomix?

Vier Eltern stehen vor der schwierigsten Aufgabe ihres Lebens: Sie wollen eine Rede für die Abi-Feier ihrer Kinder schreiben. Eine Rede, die alles enthalten soll, was wir den kommenden Generationen mit auf den Weg in die Welt geben wollen. Das Problem ist nur: In welche Welt? Denn alle vier sehen die Realität komplett unterschiedlich.

Vier starke Charaktere crashen in einem rasanten Ritt frontal aufeinander. Hochkomisch und sehr politisch zerlegen sie die großen Utopien der Menschheit, die Niederungen der Politik und auch ihre eigenen Beziehungen. Mit vielen Rollenwechseln, Songs und ungebremster Spiellust zeigen die Kabarett-Experten aus der Landeshauptstadt, wie schwer es heute ist, sich auf eine Idee der Zukunft zu einigen. Zumal das Unberechenbare an diesem Abend plötzlich in ihr Leben tritt...

„Irgendwas mit Menschen“ stammt aus den Federn der Erfolgsautoren Dietmar Jacobs, Christian Ehring und Martin Maier-Bode, die Regie hat wieder der Dormagener Hans Holzbecher übernommen.

Das Gastspiel des Kom(m)ödchen-Ensembles ist eine Zusatzvorstellung im Rahmen des neuen Theater-Forums Knechtsteden. Karten (freie Platzwahl) gibt es zum Preis von 23 € bereits in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, im städtischen Kulturbüro an der Langemarkstraße 1-3 und ab dem 31. August auch im Sekretariat des Norbert-Gymnasums Knechtsteden. Das Kulturbüro nimmt zudem Kartenbestellungen entgegen, Tel. 02133/257-338, E-Mail: kulturbuero@stadt-dormagen.de

Fotos: Christian Rolfes


Alle Kabarettabende 2017 ausverkauft / Verkauf für das 1. Halbjahr 2018 läuft

Simone Solga
Frauen an der Steuer

Nachdem bereits alle vier Vorstellungen im ersten Halbjahr und die Zusatzvorstellung mit den "Drei vom Kom(m)ödchen" frühzeitig ausverkauft gewesen sind, gibt es nun auch keine Karten mehr für die Kulturhallen-Kabarettabende in der zweiten Jahreshälfte.

Das Kulturbüro hat wegen der großen Nachfrage schon mit dem Kartenverkauf für das erste Halbjahr 2018 in der Kulturhalle Dormagen begonnen. „Dann kommen Kabarett-Hochkaräter in die Kulturhalle“, versprechen die Organisatoren. Die Reihe 2018 eröffnet traditionell das Schlachtplatten-Ensemble, das am Freitag, 12. Januar 2018, zur Jahresendabrechnung 2017 ausholt. Simone Solga gastiert am Freitag, 23. Februar 2018, um 20 Uhr erstmals in Dormagen. Im Gepäck hat sie ihr neues Programm "Das gibt Ärger!". "Frauen an der Steuer ist ein aus der Berliner Distel stammender musikalischer Kabarettabend, den Melanie Haupt, Judith Jakob und Stephanie Theiß am Samstag, 10. März 2018, präsentieren. Den Abschluss der ersten Halbjahresreihe 2018 bestreitet Philip Simon mit seinem kommenden Programm "Meisenhorst" am Freitag, 27. April 2018.  Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Abos (3 Vorstellungen nach Wahl für 54 €) und Einzelkarten (21 € im Vorverkauf) gibt es im städtischen Kulturbüro im Kulturhaus Dormagen an der Langemarkstraße. Das Kulturbüro nimmt Abo- und Einzelkartenbestellungen telefonisch unter 02133/257-338 oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de entgegen. Nur Einzelkarten (keine Abos) sind in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, erhältlich.


Junior-D´Art im Kulturhaus: Vom Palast der Zuckerfabrik bis zur Zonser Mühle mit Solarantrieb

Wie sehen Kunsttalente die Stadt Dormagen – und welche Wünsche und Visionen haben sie für ihren Heimatort? Eine Antwort auf diese spannende Frage bietet die „Junior D’Art“, die Bürgermeister Erik Lierenfeld jetzt in der Glasgalerie des Kulturhauses eröffnet hat. „Das Interesse an dieser Ausstellung war schon im Vorfeld sehr groß“, sagt Olaf Moll vom städtischen Kulturbüro. 240 Schüler im Alter ab elf Jahren bewarben sich mit insgesamt 144 Werken um die Teilnahme. Am Ende schafften 100 Exponate den Sprung in die Ausstellung – darunter Bilder, Fotos, Collagen und Plastiken.

Den Einfallsreichtum der Werke lobt die Jury mit den ehrenamtlich tätigen Kunstexperten Irmela Hauffe und Ulrico Czysch. Ein aus Zuckerwürfeln gebauter „Palast der Zuckerfabrik“, der Bahnhof als neues florierendes Zentrum oder die Fußgängerzone im Frühlingszauber – das sind nur einige Facetten der jugendlichen Sichtweise auf Dormagen. Deutlich wird in der Ausstellung, welche Orte junge Menschen interessieren. Das sind beispielsweise der Straberger See, das TSV Bayer Sportcenter, aber auch die Stadtbibliothek, Knechtsteden, der Chempark und das Rathaus.

In einem Modell hat ein Schüler detailgenau die Zonser Mühle nachgebaut und ihr pfiffig einen Solarantrieb verpasst. Eine andere Schülerin begab sich dagegen auf roten High Heels durch das Stadtgebiet und dokumentierte dies in einer Fotoschau. Künstlerisch in Szene gesetzt wurden zudem Motive aus nahezu allen Stadtteilen. Das vorgegebene Motto der Junior D’Art lautet „L(i)ebenswertes Dormagen – Lebenswelten in unserer Stadt“.

Die Schirmherrschaft hat erneut Jobst Wierich vom Chempark Dormagen übernommen. Bis zum 15. September ist die Junior D’Art im Kulturhaus an der Langemarkstraße 1–3 zu sehen. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, während der Sommerferien vom 17. Juli bis 29. August ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu sehen.