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Sigrid Scheuss: Bilder aus Stadt und Kreis seit den 1980er Jahren

Fotografin zeigt umfassende Werkschau im Kulturhaus 

Mit ihren eindrucksvollen Naturaufnahmen hat sie den Dormagenern gezeigt, wie schön ihre Stadt an vielen Stellen ist. Sie ist eine Meisterin des Lichts, aber auch eine aufmerksame Begleiterin, die bereits seit den 80er Jahren viele einzigartige Momente im Stadtleben dokumentierte. Über Dormagen hinaus erlangte sie zudem Bekanntheit mit ihren Bildbänden zu nahezu allen Städten und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss. All dies ist jetzt in einer Ausstellung zu sehen, die das städtische Kulturbüro und das Archiv im Rhein-Kreis Neuss der Fotografin Sigrid Scheuss widmen. 

Der Anlass: Im Alter von 75 Jahren hat sich Sigrid Scheuss entschlossen, nun weite Teile ihrer fotografischen Sammlung an das Archiv übergeben. Dazu gehören Schwarz-Weiß-Aufnahmen zu zentralen Stationen der jüngeren Stadtgeschichte. Wer beispielsweise noch einmal betrachten möchte, wie auf der Kölner Straße einst der Fahrzeugverkehr donnerte, bevor die Fußgängerzone entstand, oder die Rathaus-Galerie aus einer riesigen Baugrube emporwuchs, für den lohnt sich ein Besuch in der Ausstellung. Szenen aus dem Stadtrat sind hier zu sehen, vor allem aber impressionistisch wirkende Natur- und Gebäudeaufnahmen aus dem gesamten Rhein-Kreis Neuss.

Für die heimatliche Umgebung hatte Sigrid Scheuss als Neu-Dormagenerin, die in den Masuren geboren wurde und 1964 als Diplom-Ingenieurin zu Bayer wechselte, immer wieder einen offenen Blick. Den Braunkohletagebau, wichtige Kulturstätten und auch das Alltagsleben der Menschen hielt sie mit viel Liebe zum Detail fest. „Ich freue mich sehr, dass Frau Scheuss sich entschieden hat, unserem Archiv ihre wertvollen Materialien anzuvertrauen. Wir werden die Fotografien aufarbeiten und für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar machen“, sagt Archivleiter Dr. Stephen Schröder.

Die Ausstellung ist bis zum 9. Juni montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Fragen zum Ausstel-lungsprogramm beantwortet das Kulturbüro-Team, Telefon 02133/257-605.


Junior-D´Art im Kulturhaus: L(i)ebenswertes Dormagen ist das Thema

Die Sieger der Junior D´Art 2015 mit dem Schirmherrn Jobst Wierich (l.) und Bürgermeister Erik Lierenfeld (r.).

Die „Junior D´Art“ geht  in die nächste Runde. „L(i)ebenswertes Dormagen – Lebenswelten in unserer Stadt“ lautet das Thema der kommenden Gemeinschaftsausstellung, die sich an junge Kunstinteressierte von 11 bis 21 Jahre richtet.  

Der Vielfalt sind auch diesmal kaum Grenzen gesetzt. Bilder, Fotos, Collagen Skulpturen und Plastiken können junge Dormagener einreichen. Auch Einzel- und Gruppenarbeiten sind möglich. Alle Arbeiten müssen sich lediglich mit dem vorgegebenen Thema beschäftigen. Die Teilnehmer müssen zwischen 11 bis 21 Jahre alt sein, im Stadtgebiet Dormagen wohnen, hier künstlerisch aktiv sein oder arbeiten oder eine Dormagener Schule besuchen.

Die Junior D´Art 2017 soll vom 21. Juni bis 15. September in der Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses an der Langemarkstraße 1–3 zu sehen sein. Die Schirmherrschaft hat erneut Jobst Wierich vom Chempark Dormagen übernommen. Das Unternehmen hat auch die Preisgelder in Höhe von jeweils 500 Euro für die Altersklassen 11 bis 14, 15 bis 17 sowie 18 bis 21 Jahre übernommen. Als Juroren fungieren ehrenamtlich die Kunstexperten Irmela Hauffe, Ulrico Czysch und Holger Hagedorn.

Die Teilnahme ist kostenlos und denkbar einfach. Die Werke müssen vom 29. Mai bis 2. Juni im Kulturbüro, Zimmer 1.13 und 1.14, im Kulturhaus abgegeben werden. Eine vorherige Anmeldung mit dem Formular, das unter anderem im Kulturbüro erhältlich ist, wird empfohlen. Die drei besten Werke werden mit jeweils 500 € prämiert.

Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro-Team, Telefon 02133/257-605, E-Mail: kulturbuero@stadt-dormagen.de


Norbert Nuckel gewinnt die D´Art 2016

Die Freude stand ihm im Gesicht geschrieben: Der Dormagener Norbert Nuckel hat mit seinem Werk "AUF-/ABweg" die D´Art 2016 gewonnen. Zweiter wurde Eric Giessmann. Der Nievenheimer, der die D´Art 2012 und 2014 gewonnen hatte, überzeugte mit seinem großformatigen Gemälde "Der Sandwanderer". Platz drei ging an Rosemarie Bruchhausen aus dem Knechtstedener Kunstverein mit ihrer Skulptur "Tasche". Die Sieger zeichnete Schirmherr Reinhard Knauft von der KSW Gruppe im Rahmen der sehr gut besuchten Finissage im Kulturhaus aus.

Das Thema der D´Art 2018 steht schon fest: Farbe bekennen! Die Ausschreibungsunterlagen für die 16. Auflage, die von November 2018 bis Januar 2019 im Kulturhaus zu sehen sein wird, veröffentlicht das Kulturbüro im kommenden Sommer. Schirmherr wird dann erneut Reinhard Knauft sein.

Kulturkalender

30. April 2017 - 30. Mai 2017

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