Häufig gestellte Fragen rund um den Coronavirus (FAQ)

Neue Regelungen ab dem 15. Juni 2020

Ist die Maskenpflicht verlängert worden?

Ja, vorerst bis zum 11. August 2020.

Wo gilt die Maskenpflicht?

Generell gilt: In allen Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten.

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?

Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Was bedeuten die Regelungen des Kontaktverbots?

Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Eine Frage für Menschen mit Behinderungen: Dürfen sie von ihrer Assistenz bzw. einer Betreuungsperson zu Treffen mit anderen Personengruppen begleitet werden?

Ja. Eine Assistenz darf zusätzlich zur erlaubten Anzahl der Personen bzw. Haushalte dabei sein, wenn Sie eine Assistenz benötigen.

Was ist mit der einfachen und besonderen Rückverfolgbarkeit gemeint?

Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“. Für bestimmte Zusammenkünfte ist eine „besondere Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen: Hierbei muss neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Auch hier sind die Daten für vier Wochen aufzubewahren.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Große Festveranstaltungen bleiben bis zum 31. August 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Welche Regelungen gelten für gesellige Veranstaltungen wie Hochzeiten?

Solche Feste und Feierlichkeiten dürfen nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Allgemeines

Ich habe ein wichtiges Anliegen. Wie kann ich in der Verwaltung jemand erreichen?

Wer spezielle Fragen hat oder einen Termin vereinbaren möchte, kann dies nun auch unter den folgenden Telefonnummern direkt erledigen. Die Fachbereiche sind zu erreichen unter:

02133 257

●  Ausländeramt - 511

●  Baubürgerbüro - 700

●  Bürgeramt - 257

●  Ordnungsamt - 361

 

●  Familienbüro - 444

●  Kita - 289

●  Schule - 443

●  Standesamt - 588

 

●  Kulturbüro - 338

●  Musikschule - 262

●  Stadtbibliothek - 212

●  Volkshochschule - 238

 

Zudem ist die Bürgerhotline weiterhin telefonisch von montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr, erreichbar unter 02133 257 555. Termine können auch per E-Mail an termin[@]stadt-dormagen.de angefragt werden. Die zuständigen Fachbereiche werden sich melden.

Muss ich außerhalb meiner Wohnung/meines Hauses eine Maske tragen?

Seit dem 27. April gilt in Nordrhein-Westfalen laut Coronaschutzverordnung die Verpflichtung für Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase zu bedecken:

  • bei der Fahrt im ÖPNV
  • beim Einkauf im Einzelhandel, Einkaufszentren und Shopping Malls 
  • bei Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • bei Handwerks- und Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann

In diesen Bereichen wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung oder von einem Schal beziehungsweise einem Tuch verpflichtend. Dies gilt für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Weitere Infos über die Maskenpflicht

Wie nähe ich eine Mund- und Nasenmasken?

Näh- und Pflegeanleitung für Behelf-Mund-Nasen-Schutz

Stoff können Sie in folgenden Läden kaufen:

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41539 Dormagen
Tel. 02133 470394
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Tel. 02133 80206
post@isabell-herzogenrath.de

Was ist das neuartiges Coronavirus 2019-nCoV

In China kam es Ende 2019 zu einem Ausbruch durch ein neuartiges Coronavirus, das als 2019-nCoV bezeichnet wird. Der Erreger zählt zwar ebenfalls zu den Coronaviren, ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem MERS-Coronavirus (MERS-CoV). MERS-CoV tritt überwiegend auf der Arabischen Halbinsel auf und ruft das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) hervor. Der Erregersteckbrief informiert über Infektionen durch MERS-Coronaviren, nicht aber über Infektionen durch das neuartige Coronavirus 2019-nCoV. Informationen zum neuartigen Coronavirus 2019-nCoV bieten die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Gibt es Maßnahmen zur Vorsorge?

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze finden sich überall in der Umwelt. Viele besiedeln auch unseren Körper – die meisten sind für uns harmlos. Manche können jedoch auch krank machen. Krankheitserreger können von Mensch zu Mensch, über die Hände oder gemeinsam benutzte Gegenstände weiterverbreitet werden. Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Wie erhalte ich einen Termin beim Straßenverkehrsamt?

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss kann nur noch nach vorheriger Terminabsprache besucht werden. Termine können entweder telefonisch unter 02131 928 9090 (montags bis freitags 9 bis 11 Uhr) oder per E-Mail an strassenverkehrsamt@rhein-kreis-neuss.de vereinbart werden.

Termine werden vorrangig vergeben, wenn ein unaufschiebbarer Grund vorliegt. Die Dringlichkeit des jeweiligen Anliegens wird geprüft.

Kontaktverbot

Was bedeutet das Kontaktverbot?

Das von der Landesregierung verabschiedete Kontaktverbot wurde per Rechtsverordnung erlassen und trat erstmals am Montag, 23. März, in Kraft. Mittlerweile ist es gelockert worden. Derzeit gilt:

Es dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Was passiert, wenn ich mich nicht daran halte?

 Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, auch mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

Was gilt für den privaten Raum?

Auch für den privaten Bereich gilt der Appell, soziale Kontakte zu reduzieren, soweit das irgend geht. Derzeit scheint dieser Appell zu fruchten und die Menschen in unserem Land verhalten sich auch in ihrem privaten Bereich sehr vernünftig und dem großen Risiko angemessen. Sollte sich jedoch zukünftig ergeben, dass viele Uneinsichtige nun im privaten Bereich zu ausufernden Feiern usw. einladen und so ihre Mitmenschen gefährden, dann müsste über eine Ausdehnung des Verbots von Zusammenkünften/Ansammlungen auch für den privaten Bereich nachgedacht werden.

Quelle: CoronaSchVO

Umgangsrecht: Was müssen getrennt lebende Familien beachten?

Kinder, deren Eltern getrennt leben, dürfen auch weiterhin im Wechsel bei beiden Elternteilen leben. Die Eltern sind dabei jedoch in der Pflicht, dies verantwortlich und sehr sensibel zu handhaben.

Empfehlung: Die Anzahl der Wechsel zu minimieren und Umgangskontakte in größeren Abständen zu planen. Denn durch die Wechsel zwischen den beiden Haushalten ist die Gefahr der Ansteckung größer.

Ausgefallene Kontakttermine können nach der Corona-Krise gegebenenfalls nachgeholt werden.

Ich habe einen Hund. Was ich muss ich beachten?

Derzeit dürfen Bürgerinnen und Bürger, die einen Hund besitzen, mit diesem „Gassi" gehen. Sollte der Besitzer unter häuslicher Quarantäne stehen, ist dies nicht erlaubt.

In diesem Fall muss der Besitzer sich jemanden organisieren, der mit dem Hund rausgehen kann. Am besten ziehen sich beide Handschuhe an, bevor sie die Leine anfassen. Der Hund sollte nicht direkt übergeben werden, um die Abstandsregelung einzuhalten. Stattdessen sollte der Besitzer den Hund an der Tür oder im Treppenhaus kurz anleinen. Dort kann der Hund von dem Helfer in Empfang genommen werden.

Sind Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen erlaubt?

Die bisherigen generellen Besuchsverbote in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind aufgehoben (seit 9. Mai 2020).
Die Besuche müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden.
Die Auflagen sind unter anderem:

  • Maximal ein Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen,
  • alle Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen,
  • Besuche finden grundsätzlich in besonderen Besucherbereichen statt,
  • Im Ausnahmefall sind Besuche auch auf den Bewohnerzimmern möglich, z. B. wenn die Einrichtung keinen Besucherbereich hat oder bei bettlägerigen Bewohnern,
  • Besuche sind nicht möglich, wenn in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde.

 

Seit dem 20. Mai 2020 sind zudem Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wieder zulässig. Voraussetzung dafür sind individuelle, einrichtungsbezogene Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, um Patienten, Bewohner und Personal vor dem Coronavirus zu schützen. Es ist maximal ein Besuch pro Tag und Patient von maximal zwei Personen zulässig. Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen. Wenn das Infektionsgeschehen es erfordert, können die Einrichtungen Besuchsverbote für die gesamte Einrichtung oder einzelne Abteilungen erlassen.

Schule und Kinderbetreuung

Was bedeutet das für den Offenen Ganztag und die Übermittagsbetreuung?

Parallel zum Unterricht wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wieder aufgenommen. Zugleich endet mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb in den Schulen der Primarstufe das Angebot der schulischen Notbetreuung, da die Kinder wieder ein tägliches Unterrichtsangebot erhalten.

Ab wann ist Unterricht in Förderschulen wieder möglich?

Seit 25. Mai 2020 öffnen auch Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung (GE) sowie körperliche und motorische Entwicklung (KME) wieder für den Unterricht. Bis zu den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen können – das gilt selbstverständlich auch für die Kinder der Förderschulen für geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung.
Hierfür gelten schulspezifische Konzepte, abhängig von den räumlichen und personellen Kapazitäten, die wie an anderen Schulen auch zur Bildung von kleineren Lerngruppen führen. Im Einvernehmen mit den Eltern soll ein transparenter und verbindlicher Plan erarbeitet werden, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die einzelnen Schülerinnen und Schüler bzw. die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben.

Welche Betreuung wird in den Kindertageseinrichtungen angeboten?

Derzeit dürfen alle Kinder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 Stunden in die Kita kommen.
Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen. Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen.
Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen.

Ab dem 17. August kehren die Kitas wieder in den Regelbetrieb zurück. Alle Kinder können ihre Kita wieder im vertraglich vereinbarten Stundenumfang besuchen. Gewohnte pädagogische Konzepte können wieder umgesetzt werden.

Wie sieht der eingeschränkte Regelbetrieb genau aus?

Das nordrhein-westfälische Familienministerium hat folgende Standards für den eingeschränkten Regelbetrieb definiert:

  • es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte;
  • in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt;
  • die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt;
  • alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte eingehalten werden.

Können Abschiedsveranstaltungen für Vorschulkinder oder Übernachtungen zum Abschluss der Kita-Zeit stattfinden?

Generell ja, aber: Grundsätzlich gilt, dass die Sicherstellung der Betreuungsansprüche aller Kinder unter den Maßgaben des Infektionsschutzes und die Entwicklung eines neuen Kita-Alltags gegenwärtig Priorität haben. Eine Teilnahme von Eltern ist dann möglich, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können und alle Erwachsenen mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Darf eine Eingewöhnung ab 1. August stattfinden?

Ja, eine Eingewöhnungsphase darf stattfinden – gemäß den allgemeinen Maßgaben zum eingeschränkten Regelbetrieb, also mit reduzierter Stundenzahl und unter Einhaltung der Hygieneregelungen.

Darf mein Kind zur Tagesmutter/Tagesvater?

Auch für die Kindertagespflege fällt das Betretungsverbot zum 8. Juni. Grundsätzlich können alle Kinder wieder zu ihren Tagespflegepersonen. Da aber in diesem Bereich nicht alle Kräfte zur Verfügung stehen, kann es zu reduzierten Betreuungsumfängen kommen.

Elternbeiträge werden reduziert - was bedeutet das genau?

Um Eltern in der Corona-Krise weiter zu entlasten, hat sich die Landesregierung mit den Kommunen darauf verständigt, in den Monaten Juni und Juli den Eltern die Hälfte der Elternbeiträge zu erlassen. Den Ausfall der Beiträge teilen sich Land und Kommunen hälftig, die konkrete Abwicklung obliegt den Kommunen.

Zuvor wurden die Beiträge für April und Mai gänzlich ausgesetzt.

An wen können sich Schwangere und Eltern wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben?

Eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen Beratungsmöglichkeiten für (werdende) Eltern per Telefon oder Online-Beratung finden Sie hier.

Zudem ist das Familienbüro der Stadt Dormagen weiterhin telefonisch erreichbar unter  02133 257 444. Es unterstützt Familien durch telefonische Beratung aber auch in Notfällen durch persönliche Beratung, zum Beispiel durch Spaziergänge mit dem nötigen Abstand.

Für alle Fragen rund um das Thema Familie steht auch die örtliche Erziehungs- und Familienberatungsstelle (EFB) Dormagen allen Kindern, Jugendlichen und Eltern zur Verfügung. Wegen der Corona-Pandemie entfallen zwar alle Termine vor Ort, stattdessen finden derzeit alle Beratungen telefonisch unter 02133 43022, per E-Mail an efb.dormagen[@]caritas-neuss.de und über die Online-Beratung unter www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung statt.

Rathaus, Verwaltung und städtische Einrichtungen

Hat die Stadtbibliothek wieder geöffnet?

Die NRW-Landesregierung hat beschlossen, dass Bibliotheken unter strengen Schutzauflagen wieder öffnen dürfen. Deshalb bietet die Dormagener Stadtbibliothek ab Donnerstag, 23. April, ein eingeschränktes Serviceangebot zur Ausleihe und Rückgabe an. Es werden maximal 20Personen gleichzeitig die Bibliothek betreten und sich nicht länger als 60 Minuten aufhalten dürfen. Pro Familie dürfen maximal zwei Personen die Bücherei betreten. Zudem ist es wieder erlaubt, Zeitungen und Zeitschriften vor Ort zu lesen.

Es gelten geänderte Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Eine Bargeldzahlung ist nur am Selbstverbucher möglich.

Rückgabefristen: Alle derzeit ausgeliehenen Medien sind automatisch bis mindestens 2. Juni verlängert worden. Ab Mittwoch, 3. Juni, gelten wieder die normalen Ausleihfristen. Zur Rückgabe der Medien kann auch die Außenrückgabe genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212, per Email an bib[@]stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Können Medien aus der Stadtbibliothek auch vorbestellt werden?

Ab sofort ist es wieder möglich, Medien aus der Stadtbibliothek auszuleihen. Diese müssen zunächst über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Zudem öffnet die Bobliothek wieder ab Donnerstag, 23. April, unter strengen Schutzauflagen. Es gelten geänderte Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Ein gültiger Bibliotheksausweis oder ein Personalausweis ist bei der Anmeldung vorzuzeigen. Eine Bargeldzahlung ist nur am Selbstverbucher möglich.

Alle derzeit ausgeliehenen Medien sind automatisch bis mindestens 2. Juni verlängert worden. Ab Mittwoch, 3. Juni, gelten wieder die normalen Ausleihfristen. Zur Rückgabe der Medien kann zudem auch die Außenrückgabe genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212, per Email an bib[@]stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Findet Musikschulunterricht statt?

Der Musikschulbetrieb ist nicht gestattet, Einzelunterricht kann aber als Dienstleistung in Privaträumen erbracht werden. Dabei ist auf die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten.

Die Musikschule Dormagen bietet zudem inzwischen aber Online-Unterricht an. Dies gilt insbesondere für Einzel- und Zweierunterricht. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 262 oder per E-Mail an musikschule[@]stadt-dormagen.de.

Versorgung, Handwerker und Dienstleistung

Welche Regelungen gelten im Handel?

Alle Geschäfte sind wieder geöffnet. Seit dem 15. Juni hat sich auch die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel verändert: Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeterder Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert.

Wer darf auch sonntags öffnen?

Ab Sonntag, 22. März, ist es Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels bis auf weiteres gestattet, auch an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr zu öffnen. Dies gilt nicht für Karfreitag (10. April), Ostersonntag (12. April) und Ostermontag (13. April).

Ob eine Öffnung stattfindet, liegt in der Entscheidung jedes einzelnen Geschäftes. Bitte informieren Sie sich bei diesem über geplante Sonntagsöffnungen.

Welche Regeln gelten für die Gastronomie?

Weiterhin dürfen an einem Tisch maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit sind zu treffen, die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards . Seit dem 15. Juni sind in gastronomischen Betrieben unter Auflagen auch Feste (z.B. Hochzeitspartys, runde Geburtstage) mit bis zu 50 Personen wieder möglich.

Freizeit und Veranstaltungen

Was ist im Freizeitbereich alles geöffnet und was geschlossen?

Geöffnet sind:

  • Bars, Cafés, Kneipen 
  • Opern, Theater, Kino, Museen, Messen, Ausstellungen
  • Freizeit- und Tierparks - auch der Tannenbusch - sowie alle weiteren Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) 
  • Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze
  • Floh- und Trödelmärkte
  • Spielbanken

Dies ist alles nur erlaubt unter Auflage von strengen Hygienevorschriften, Abstandsregeln und der Rückverfolgbarkeit. Es gibt zudem jeweils eine maximale Anzahl an Besuchern.

Geschlossen sind:

  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
  • Sexuelle Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Welche Regelungen gelten für gesellige Veranstaltungen wie Hochzeiten?

Solche Feste und Feierlichkeiten dürfen nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Sind Großveranstaltungen weiter untersagt?

Große Festveranstaltungen bleiben bis zum 31. August 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Werden die abgesagten Kulturveranstaltungen nachgeholt? Bekomme ich ansonsten mein Geld zurück?

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 338 oder per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de.

Wie dürfen standesamtliche Hochzeiten stattfinden?

Standesamtliche Hochzeiten sind in Dormagen ab sofort nur noch mit sechs Gästen sowie einem professionellen Fotografen möglich. Dies dient, während der Corona-Pandemie, zum Schutz des Brautpaares, der Gäste und des Standesbeamten.

Alle Personen müssen vorher mit Namen und Anschrift angemeldet werden. Es ist die ganze Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Die Gäste dürfen paarweise eintreten und müssen sich vor der Trauung ihre Hände desinfizieren. Eine Desinfektionsstation ist vor Ort installiert.

Paare, die demnächst eine Hochzeit geplant haben, können sich telefonisch unter 02133 257 588 an das Standesamt wenden und beraten lassen. Eine Rechtsberatung – zum Beispiel zu Verträgen mit der Hochzeits-Location, Caterern oder anderen Dienstleistern – findet allerdings nicht statt.

Wie dürfen Beerdigungen stattfinden?

Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Wirtschaft

Gibt es Wirtschaftshilfen?

Die Coronakrise stellt die Dormagener Wirtschaft vor große Probleme. „Als Stadt werden wir daher in Anlehnung an das von der Bundesregierung bereits beschlossene Maßnahmenpaket ebenfalls schnell und unbürokratisch Hilfe anbieten, um schwierige finanzielle Situationen bewältigen zu können“, sagt Lierenfeld.
Nicht zuletzt zum Schutz der Dormagener Arbeitsplätze werden Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Stundungsanträgen wird großzügig, für vier Monate zunächst zinslos, entsprochen. Sollten im Einzelfall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden vorerst nicht mehr festgesetzt. „Da wir mit einer Vielzahl von Anträgen rechnen, bitte ich von Anfragen abzusehen. Die Kolleginnen und Kollegen werden mit Hochdruck arbeiten und den Antragstellern dann antworten.“

Alle Informationen zu weiteren Förderprogrammen und wirtschaftlichen Hilfen finden Sie auf der Webseite der SWD.

ÖPNV

Wo gibt es Fahrkarten für den Stadtbus?

Tickets gibt es nur noch online oder am Automaten.

Wann und wie oft fährt der Stadtbus jetzt noch?

Seit dem 4. Mai 2020 fährt der Stadtbus wieder nach dem regulären Fahrplan.

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