Neubaugebiet Nievenheim „Nördlich der Bismarckstraße IV"

Landschaftlich schön gelegen befindet sich Dormagens größter Stadtteil Nievenheim im Norden des Stadtgebietes. Der Stadtteil lockt mit dem Badeparadies an der Seenplatte, der Naturidylle am Norfbach und Spazierwegen durch den Mühlenbusch und die angrenzenden Felder.

Die Stadtmitte von Dormagen ist mit dem Auto, Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Der Ortsteil verfügt über eine gute Infrastruktur. Neben einem gut sortierten Einzelhandel (Discounter, Apotheke, Hofladen, usw.), befinden sich im Stadtteil diverse Kindergärten, zwei Grundschulen, eine Gesamtschule, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Ärzte, zahlreiche Restaurants und Cafés. Die Nähe zu den Autobahnen A46 und A57 sowie der ortseigene S-Bahnhof sind auch für Berufspendler attraktiv.

 

Angeboten werden die städtischen Baugrundstücke,


Gemarkung Nievenheim, Flur 9, Flurstücke 771 (282 m² groß), 777 (287 m² groß) und 805 (292 m² groß), die der Errichtung von Doppelhaushälften dienen.
Die Grundstücke werden verkauft in ihrem gegenwärtigen Zustand.
Die Grundstücke werden im Rahmen eines Bieterverfahrens vergeben.
Der vom Hauptausschuss der Stadt Dormagen festgesetzte Mindestgebotspreis beträgt 295,00 €/m². Gebote unter diesem Betrag sind unzulässig.

Das Höchstgebot wird ermittelt auf der Grundlage des

•    Gebotspreises
•    zuzüglich eines familienbezogenen Bonusses, der das Angebot fiktiv erhöht.  

Der Bonus beträgt 20,00 €/m² für jedes Kind, das zum Haushalt gehört und das das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Vorlage eines Mutterpasses oder ärztlichen Bescheinigung wird eine Schwangerschaft bei der Feststellung der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Kinder mitgezählt.
 

Beispiel:
Familie A hat zwei minderjährige im Haushalt lebende Kinder und gibt ein Gebot in Höhe von 295,00 €/m²(= mindestens abzugebendes Gebot) ab. Bei der Ermittlung des Zuschlages wird diesem Gebot von der Stadt Dormagen fiktiv ein Kinderbonus in Höhe von 2 x 20,00 €/m² = 40,00 €/ m² hinzugerechnet.
Das Gebot erhöht sich somit fiktiv auf 335,00 €/m².
Familie A muss nach Zuschlagserteilung allerdings nur den von ihr gebotenen Betrag in Höhe von 295,00 €/m² zahlen.


Es kann maximal je ein Gebot für jedes der angebotenen drei Baugrundstücke abgegeben werden. Der Zuschlag ist grundsätzlich nur für ein Grundstück möglich. Sollte ein Grundstücksinteressent bei mehreren Grundstücken der Höchstbietende sein, erfolgt der Zuschlag entsprechend der von diesem auf dem Gebotsbogen festgelegten Priorität.

Die Abgabe des Gebotes ist verbindlich. Es wird daher dringend empfohlen, vor Abgabe des Gebotes Rücksprache mit der finanzierenden Bank zu halten und zu klären, ob diese einer späteren Finanzierung zustimmen wird. Dem Gebot ist eine formlose Bestätigung der Bank beizufügen.
Alle weiteren Nebenkosten, die mit dem Erwerb des Grundstückes verbunden sind (insbesondere Notarkosten, Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer) gehen zu Lasten des Erwerbers.

Über das Ergebnis des Bieterverfahrens wird zu gegebener Zeit informiert.

In dem Gebot enthalten sind der Erschließungsbeitrag und der Ausgleichsbetrag; diese gelten mit Zahlung des Kaufpreises als abgelöst. Der Beitrag für den Kanalanschluss ist in dem Mindestgebotspreis nicht enthalten und wird gesondert geltend gemacht.

Die Gebote sind schriftlich (unter Verwendung des Vordruckes) und verbindlich bis spätestens zum 30. Mai 2018 bis 12 Uhr in einem verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „F 61/60 - Fachbereich Städtebau - Liegenschaften — Bieterverfahren — Baufeld A - ungeöffnete Weitergabe" bei der Stadt Dormagen abzugeben oder auf dem Postweg zuzusenden.

Die Stadt Dormagen weist vorsorglich darauf hin, dass nach Ablauf der Angebotsfrist eingehende Angebote nicht mehr berücksichtigt werden können. Angebotsklauseln, die eine automatische Steigerung des Kaufpreises beinhalten, sofern ein anderer Kaufinteressent einen höheren Preis bietet, werden nicht gewertet. Aus der Angebotsabgabe lassen sich keine Verpflichtungen der Stadt Dormagen herleiten. Es können keine Ansprüche gegen die Stadt Dormagen geltend gemacht werden, insbesondere nicht aus der Nichtberücksichtigung von Angeboten oder für den Fall, dass eine Vergabe des Grundstücks — aus welchen Gründen auch immer — nicht erfolgt.
Die Ausschreibung ist freibleibend. Sie stellt weder eine Ausschreibung nach VOB / VOL noch ein Vergabeverfahren nach VOB / VOL / VOF dar.

 

Die Bebaubarkeit der Grundstücke richtet sich nach dem Bebauungsplan Nr. 456. Es wird dringend empfohlen, eine vorhergehende Bauberatung einzuholen, da eine Anpassung an die Bauweise des Doppelhausnachbarn erfolgen muss.

Ansprechpartnerin ist Frau Strohbücker-Geller, Bauaufsicht der Stadt Dormagen, Tel. 02133/257-841, Mail: martina.strohbuecker-geller@stadt-dormagen.de.
Hier liegen unter Vorbehalt folgende Informationen vor:
771/772:     2-geschossig mit Keller, Satteldach
777/778:    2-geschossig mit Keller, voraussichtlich Pultdach    
805/806:    2-geschossig ohne Keller, Satteldach (Giebel zur Straße)

Die Kontaktdaten des jeweiligen Doppelhausnachbarn werden mit Zuschlagserteilung mitgeteilt.

Die benutzbare Erschließung wurde zum 30. Juni 2017 hergestellt. Das Bauvorhaben muss innerhalb von drei Jahren ab Kaufvertragsabschluss bezugsfertig hergestellt sein.

Ansprechpartner

Fragen zum Kaufgeschäft:
Fachbereich Städtebau - Liegenschaften
Frau Krautstein, Tel.: 02133/257-479,
Frau Lachnicht-Marx, Tel.: 02133/257-233,
Mail: liegenschaften[@]stadt-dormagen.de

Informationen zur Entwässerung/Topografie:
Technische Betriebe Dormagen — Stadtentwässerung
Herr Krautwurst, Tel.: 02133/257-878, Mail: christoph.krautwurst[@]tb-dormaqen.de
Topographie bei den Technischen Betrieben Dormagen — Straßenbau,
Herr Gruteser, Tel.: 02133/257-836, Mail: thomas.gruteser@tb-dormagen.de

Lage und Größe des Regenrückhaltebeckens sind ebenfalls aus dem Bebauungsplan ersichtlich (gelb eingefärbter Bereich).
Der Beitrag für den Kanalanschluss ist in dem Mindestgebotspreis nicht enthalten und wird von den Technischen Betrieben der Stadt Dormagen gesondert geltend gemacht. Bei zweigeschossiger Bebauungsmöglichkeit ist hier zurzeit mit einem Beitrag in Höhe von ca. 5,11 €/m2 zu rechnen.
Ansprechpartner bei weiteren Fragen zu den Kanalanschlussbeiträgen:
Technischen Betrieben Dormagen
Frau Kandora, Tel.: 02133/257-891, Mail: birgit.kandora[@]tb-dormagen.de


Nähere Informationen zu dem Altlastenbereich Do-0039,00 im südöstlichen Planbereich, Flurstücke 766 — 770 und 801 (rot eingekreister Bereich laut Bebauungsplan) entnehmen Sie bitte den beigefügten textlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 456 „Nördlich der Bismarckstraße IV" und der beigefügten Anlage „Untersuchungsergebnis Altablagerungen". Es wird darauf hingewiesen, dass
es sich hierbei lediglich um eine Verdachtsfläche handelte. Der Verdacht hat sich bei der gutachterlichen Untersuchung nicht bestätigt.
Ansprechpartner:
Umweltamt des Rhein-Kreis Neuss
Frau Kemmerling, Tel.: 02181/6016824, Mail: vanessa.kemmerling[@]rhein-kreis-neuss.de


Ansprechpartner für öffentlich geförderten Wohnungsbau
Bauaufsicht, Denkmal und Wohnungswesen Rhein-Kreis Neuss
Herr Tadtke, Tel.: 02181/6016330, Mail: georg.tadtke[@]rhein-kreis-neuss.de

 

Versorgungsleitungen:
Die Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Gas usw.) von der Grundstücksgrenze bis zum Neubau hat der Erwerber auf eigene Rechnung verlegen zu lassen. Wegen der Anschlüsse wenden Sie sich bitte an die energie versorgung dormagen (evd). Tel. 02133/971-0 — Mail: info@evd-dormagen.de

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Stadtverwaltung Dormagen
Paul-Wierich-Platz 2
41539 Dormagen
Tel.: 02133/257-0
Fax: 02133/257-77000
E-Mail: stadtverwaltung[@]stadt-dormagen.de

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donnerstags
08.30 bis 18 Uhr
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