Busfahrer-Warnstreik: SVGD bittet Fahrgäste um Entschuldigung

Die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen GmbH (SVGD) bittet die von dem Busfahrer-Warnstreik am heutigen Dienstag, 6. November, betroffenen Fahrgäste um Entschuldigung. „In den laufenden Tarifverhandlungen ist die Friedenspflicht nicht mehr bindend. Der Warnstreik war unangekündigt, um vor den für kommenden Freitag geplanten Tarifverhandlungen ein deutliches Zeichen zu setzen“, erklärt SVGD-Geschäftsführer Klaus Schmitz. „Leider werden solche Aktionen immer auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen, die dann an den Haltestellen stehen und vergebens auf die Busse warten“, so Schmitz weiter.
„Wir möchten uns daher ausdrücklich bei den vom Warnstreik betroffenen Fahrgästen entschuldigen und hoffen, dass die Parteien am kommenden Freitag zu einer Einigung kommen werden“ betonte Schmitz.
Hintergrund: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte die bei der Busverkehr Rheinland beschäftigten Busfahrerinnen und Busfahrer zum Warnstreik aufgerufen, wie sie erst zum Beginn des Streiks am frühen Dienstagmorgen um 3.30 Uhr mitteilte. Der Streik endete um 9 Uhr, neben Dormagen waren auch Aachen, Bottrop, Düren, Grevenbroich, Geilenkirchen, Gummersbach, Mülheim, Hagen, Simmerath, Velbert und Wesel davon betroffen.

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