Von der Stadt gefördert: Elektro Krings gestaltet Eingang barrierefrei

Die Elektro Krings GmbH hat den Eingang ihres Ladenlokals an der Gutenbergstraße mit Unterstützung durch die Stadt Dormagen barrierefrei gestaltet. Dazu wurde die bestehende zweistufige Treppe abgerissen und erneuert. Seitlich wurde eine feste Rampe gebaut. „Dadurch wird Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfe, aber auch Familien mit Kinderwagen der Zugang zum Geschäft erheblich erleichtert“, erklärt Lambert Krings. Der Umbau wurde mit 1.500 Euro aus dem städtischen Fördertopf für mehr Barrierefreiheit im Einzelhandel, der Gastronomie und anderen Einrichtungen gefördert.

Für Bürgermeister Erik Lierenfeld geht es darum, „die Barrierefreiheit von Flächen für den Publikumsverkehr und öffentlich zugänglichen Räumen in Dormagen stetig weiter zu verbessern. Denn so bekommen wir ein spürbares Plus an Lebensqualität – für Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Familien mit Kindern gleichermaßen“, so Lierenfeld weiter. Unternehmen und Institutionen, die Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit treffen, werden mit dem „Einfach barrierefrei“-Gütesiegel ausgezeichnet. Das vom Rat mit dem Haushalt 2018 beschlossene Förderprogramm geht auf eine Initiative des Runden Tischs Barrierefreiheit zurück.

Kerstin Belitz, Leiterin der Stabsstelle Soziale Stadt, lobt die Zusammenarbeit mit dem Elektro- und Küchenfachgeschäft ausdrücklich. „Wir haben vertrauensvoll und gut zusammengearbeitet. Am Ende steht mit dem neuen Eingang ein erfreuliches Ergebnis – ein Beispiel, dem in Dormagen hoffentlich noch viele weitere Händler und Gastronomen folgen werden.“ Auch 2019 stehen wieder Fördermittel in Höhe von insgesamt 4.500 Euro zur Verfügung.

Anträge auf Zuschüsse zu Vorhaben, mit denen die Barrierefreiheit gefördert werden soll, können ab sofort gestellt werden. Bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten können durch den Zuschuss gedeckt werden. Die Umsetzung darf nicht vor Bewilligung begonnen werden und nicht mit Folgekosten für die Stadt verbunden sein. Der Förderbetrag – maximal 1.500 Euro je Projekt – wird nach Abschluss der Maßnahme gegen Vorlage der entsprechenden Belege ausgezahlt.

Hintergrund: Am Runden Tisch Barrierefreiheit sitzen der Seniorenbeirat der Stadt Dormagen, der Club Behinderter und ihrer Freunde (cbf Dormagen e. V.), der Sozialverband VdK Deutschland e.V., die City-Offensive, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen. Weitere Informationen über Kerstin Belitz von der Stabsstelle Soziale Stadt unter 02133 257 419 oder kerstin.belitz@stadt-dormagen.de

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