Etwa 100 Hackenbroicher besuchten Stadtteilgespräch am 10. Dezember

Rund 100 Hackenbroicher sind zum Stadtteilgespräch mit Bürgermeister Erik Lierenfeld am Dienstagabend gekommen. Vor Ort konnten sie mit dem Verwaltungschef über ihre Anliegen sprechen, dabei wurden vor allem Themen wie Sicherheit und Ordnung, Müll, Bauplanungen und der Nahverkehr stark nachgefragt. „Die rege Diskussion zeigt das Engagement der Hackenbroicher für ihren Stadtteil“, sagte Lierenfeld. „Die Verwaltung hat wieder ein paar neue Ideen und Anregungen mitgenommen.“

So nannten etwa mehrere Bürger Stellen, an denen regelmäßig Müll, Dreck und Glas hinterlassen werden. Einige Hackenbroicherinnen und Hackenbroichern baten um mehr Kontrollen durch die Polizei und das Ordnungsamt. Thomas Rütten, Teamleiter beim Ordnungsamt, betonte, dass es dieses Jahr abends und Wochenenden bereits 80 Kontrollen des Ordnungsamtes in Hackenbroich gegeben hat, insgesamt war der Ordnungsdienst dort 521 Mal im Einsatz. „Das Problem ist, dass wir nur dann eingreifen können, wenn die Beteiligten etwas Verbotenes tun“, sagte Rütten. Dies bestätigte auch der Hackenbroicher Bezirksbeamte Stefan Bily. „Hackenbroich wird regelmäßig von der Polizei kontrolliert. An der Grundschule ist jedoch kein Kriminalitätsschwerpunkt festzustellen.“ Bürgermeister Lierenfeld ergänzte zudem, dass der Wunsch der Bürger nach noch mehr Präsenz gerade in den Abendstunden nur mit zusätzlichem Personal möglich sei.

Neu beim Stadtteilgespäch war die rund 30-minütige Filmvortrag der Hackenbroicher Heimatfreunde. Zu Beginn kommentierte Otto Ohligschläger von den Hackenbroicher Heimatfreunden zwei Filme von 1962 und 1984, die die Begrüßung des neuen Pastors und das traditionelle Aufstellen des neuen Wetterhahns auf der Kirchturmspitze von St. Katharina zeigten. Lierenfeld fand das einen gelungenen Einstieg in den Abend. „Wir werden zukünftig immer historische Filme vor den Stadtteilgesprächen zeigen“, sagte er.

Um Historisches ging es auch bei der 1953 abgerissenen Burg Hackenbroich. Stefan Buchartz vom Schützenzug „Burg-Junge“ informierte über die vielen Initiativen und Projekte, um die ehemalige Burg wieder sichtbar zu machen. Bisher sind eine Infotafel geplant, es gibt ein 3D-Modell und Brotdosen sowie eine Malaktion mit der Kita St. Katharina. „Wir wollen auch einen Thementag mit Zeitzeugen der Burg veranstalten“, sagte Buchhartz.

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