Stadt pflanzt 2000 neue Bäume im Tannenbusch

Vor allem die beiden trockenen Sommer 2018 und 2019 haben viele Pflanzen stark geschädigt. Zahlreiche Bäume mussten gefällt werden. Deshalb hat die Stadt Dormagen nun mit den Nachpflanzungen begonnen. Viele weitere werden dieses Jahr folgen. Eine Übersicht:

Im Tannenbusch wurde bereits 400 typische Waldsaumsträucher – vor allem Waldhasel, Heckenkirsche, Schlehe, Weißdorn und Pfaffenhütchen – in einem Streifen gepflanzt. Im Herbst folgen rund 2000 standortgerechte junge Setzlinge. Im vergangenen Jahr mussten dort zahlreiche Nadelbäume wegen der Trockenheit und des anschließenden Befalls durch den Borkenkäfer gefällt werden.

Diese Fläche wird dieses Jahr mit standortgerechten Baumarten wieder aufgeforstet. Wegen der besseren Anwuchsbedingungen erfolgt die Pflanzung im Herbst. Um auch die bereits vorgenommenen Anpflanzungen zu schützen, wurde ein Zaun um die Fläche gezogen. Dieser soll in etwa acht Jahren wieder entfernt werden.

Darüber hinaus wurden bereits 300 Sträucher und Gehölze im Waldstreifen zwischen Holzweg und Kreisstraße 18 nachgepflanzt. Dort mussten im vergangenen Jahr Bergahornbäume gefällt werden, die von der Rußrindenkrankheit befallen waren. Die neuen, an den Standort angepassten Pflanzen sind vor allem für den Naturschutz und die Vogelwelt wichtig.

Weiterhin werden dieses Frühjahr im Neubaugebiet in Nievenheim 49 Baumbeete bepflanzt. Dafür wird nach den neuen Richtlinien der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) ein größerer Bereich als bisher – bis weit unter die umliegenden Pflasterflächen – mit einem speziellen Pflanzsubstrat für jeden Straßenbaum angelegt. Dadurch können die Wurzeln besser wachsen und versorgen die Bäume mit mehr Nährstoffen. So sollen Mangelerscheinungen und damit verbundene Baumkrankheiten vermieden werden. Zudem wurden Baumarten ausgewählt, die an die Klimaerwärmung besser angepasst sind.

Auf den weiterhin im Bau befindlichen neuen Spielplatz Latoursgarten wurden bereits zehn größere Bäume und 620 Sträucher und Bodendecker gepflanzt. In Gohr wurde zudem auf 2500 Quadratmetern eine Ausgleichsfläche für das Neubaugebiet westlich der B477 angelegt. Dier Stadt hat eine insektenfreundliche und naturnahe Wiesen- und Kräutermischung eingesät sowie zusätzlich 520 Sträucher gepflanzt.

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