Schickes shoppen, schnell was snacken, Gastro-Vielfalt genießen: Kampagne wirbt für den Einkaufs- und Erlebnisort Dormagen

Gastronomie und Einzelhandel gehören zu den am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Branchen. Wochenlang blieben Restaurants und Geschäfte zwangsweise geschlossen. Auch nach der Öffnung konnten und können Unternehmer nicht ihre vollen Kapazitäten ausschöpfen, etwa durch großräumigere Bestuhlung mit Abstand oder begrenzte Kundenzahlen im Ladenlokal. Die Umsätze sind lange noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau. „Wir kämpfen im Moment mit zweierlei Problemen. Zum einen sind die Menschen angesichts von Kurzarbeit zurückhaltender, was den Konsum betrifft, zum anderen fließt Kaufkraft ab in den Online-Handel, der von den coronabedingten Ladenschließungen enorm profitiert hat“, skizziert Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), die aktuelle Wirtschaftslage.


Acht Motive als Appell fürs Shoppen und Schlemmen vor Ort
Unbestritten ist, was die Dormagener tun können, um ihre Stadt zu stärken und vor dem Ausbluten zu bewahren: Heimat-Shopping heißt die Devise, Kaufkraft vor Ort halten, egal, ob es um Kleidung, Schuhe oder beratungsintensive Dienstleistungen geht. Um den Konsum vor Ort anzukurbeln, hat die SWD deshalb eine Plakatkampagne initiiert, die seit Dienstag (23. Juni) in allen 60 City-Displays im Stadtgebiet zu sehen ist. Insgesamt acht unterschiedliche Motive rücken mit pointierten Claims die Vorzüge der örtlichen Gastronomie und des vielseitigen Einzelhandels ins Bewusstsein. „Wir haben darauf geachtet, möglichst viele Zielgruppen anzusprechen, schließlich hat Dormagen für alle Altersgruppen einiges zu bieten“, erläutert Franziska Gräfe, bei der SWD verantwortlich für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing.
Drei Beispiele: „Leckeres löffeln? Natürlich in Dormagen.“ – Denn hier sind Familien in der Gastronomie gern gesehen.
„Entspannt shoppen?“ Natürlich in Dormagen.“ – Denn hier bietet die Fußgängerzone viel Platz und Verweilmöglichkeiten für einen stressfreien Einkauf.
„Gut beraten sein? Natürlich in Dormagen.“  - Weil ein vermeintlicher Preisvorteil im Internet gute Beratung nicht ersetzen kann.


Ladenschließungen haben weitreichende Folgen
Über ein Drittel der Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland sieht wegen der durch die Coronakrise massiv gesunkenen Umsätze seine Existenz bedroht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Einzelhandelsverbandes HDE unter 400 Handelsunternehmen in ganz Deutschland. Müssen Geschäfte schließen, gehen Arbeitsplätze verloren, Leerstände entstehen, kommunale Steuereinnahmen sinken, das Stadtbild verändert sich. „Wir alle können aber unseren Teil beitragen, um die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen, damit es soweit nicht kommt“, appelliert Bison.
Genau dazu fordern die neuen Plakat-Motive auf. Sie werden bis auf weiteres in den City-Displays entlang der Straßen in Dormagen zu sehen sein. Auch leere Ladenlokale sollen, in Absprache mit den Eigentümern, als Werbefläche fürs Heimat-Shopping genutzt werden.

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