Bürgermeister besucht Zeltlager der Falken auf dem BSV-Gelände

Die Coronakrise hat viel verändert, das gesellschaftliche Leben ist nicht mehr dasselbe. Und dennoch gibt es auch in diesem Jahr ein Zeltlager des sozialistischen Jugendverbands Die Falken. Bürgermeister Erik Lierenfeld hat die Zeltstadt auf dem Gelände der Schützen des Bürger-Schützen-Vereins (BSV) besucht und hat dabei mit den insgesamt 30 Kindern und Jugendlichen diskutiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in Bezugsgruppen von zehn Kindern bzw. Jugendlichen aufgeteilt. „Diese Bezugsgruppen teilen sich ein Zelt und müssen untereinander keine Abstandsregelungen einhalten. Zu den anderen Gruppen halten sie aber strikt Abstand“, erklärt Heike Zenk, die mit einem Team von 15 Ehrenamtlichen das Zeltlager mitorganisiert hat. „Mit diesen Bezugsgruppen lassen sich mögliche Infektionswege sehr gut nachvollziehen.“


Für drei Wochen basteln, werkeln und spielen die Teilnehmenden mit ihren Helfenden. „Die Atmosphäre ist gut“, sagt Felix, 16 Jahre. „Nach den Wochen des Lockdowns tut es richtig, mal vor die Tür zu kommen und etwas ganz anderes zu machen.“ Daniel Vogeley, der Lagerleiter nickt zustimmend: „Das gilt für uns Helfende ganz genauso.“ Neben dem umfangreichen Programm, wie zum Beispiel Batiken, Schachtunier und Henna-Tattoos bleibt aber auch noch genug Zeit zum Chillen, Diskutieren und zum Sonnenbaden. Auch Verwaltungschef Lierenfeld hat die Gastfreundschaft bei seinem Besuch sichtlich genossen: „Das hat wirklich großen Spaß gemacht und ich bin eine gute Stunde lang zu allen möglichen Themen gefragt worden. Von der Arbeit als Bürgermeister über mein Privatleben bis hin zu meinem Auto war eigentlich alles dabei“, so der Verwaltungschef.


Lierenfeld bedankte sich für den Empfang, indem er den Teilnehmenden Eis spendierte. „Dass hier als Überraschung der Eiswagen vorbeikam war natürlich richtig toll, dafür bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich“, sagt Heike Zenk.

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