Eine große Hilfe – 28 Alltagshelfer unterstützen die städtischen Dormagener Kitas

Wegen der Corona-Pandemie sind die Kindertagesstätten auf Unterstützung angewiesen. Das NRW-Familienministerium stellte deshalb Mittel für einen befristeten Zeitraum von August bis Ende Dezember 2020 zur Verfügung. Mit Hilfe der Mittel ist es der Stadt Dormagen gelungen, insgesamt 28 Alltagshelfer in den sieben städtischen Einrichtungen einzusetzen. Weitere Personen werden nicht gesucht.

Die Resonanz auf den Aufruf der Stadt Dormagen war sehr groß. Es meldeten sich mehr als 60 Personen – vom Schüler bis zum Rentner. Teilweise sind es Personen, die in der Krise helfen wollen, teilweise Personen, die selbst von der Krise persönlich betroffen sind wie etwa durch Kurzarbeit.

„Wir sind überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft und danken allen für ihr Engagement“, sagt Marlies Fuchs, Teamleiterin und Fachberaterin der städtischen Kindertageseinrichtungen. „Wir sind froh, dass die Alltagshelfer die Kindergärten so entlasten, damit die Erzieherinnen und Erzieher sich wieder in vollem Umfang auf ihre erzieherischen Aufgaben konzentrieren können.“

Die Alltagshelfer unterstützen vorwiegend im hygienischen Bereich. Ihre Aufgaben sind hauptsächlich:

●   Unterstützung bei der aufgrund der Pandemie erhöhten hygienischen Versorgung der betreuten Kinder (häufiges Händewaschen etc.)
●   Unterstützung bei der Einhaltung des Infektionsschutzes in den Gruppen
●   Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich insbesondere Essensversorgung (Zubereitung, Auf- und Abdecken, Einkäufe) Reinigung, Küchendienst; Wäschepflege, Desinfektion u.a.
●   Unterstützung bei den Bring- und Abholzeiten, Begleitung bei Ausflügen
●   Materialbeschaffung
●   Unterstützung bei der Vorbereitung von Veranstaltungen
●   Unterstützung auf dem Außengelände

„Durch diese große Unterstützung der Alltagshelfer wird unser Fachpersonal wesentlich entlastet und das kommt auch den Kindern zugute“, sagt Fuchs.

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