Coronavirus: VHS und Musikschule trotz schwieriger Zeiten wieder präsent und voller Tatendrang

Die Volkshochschule und die Musikschule Dormagen haben schwere Zeiten hinter sich. Nach wochenlanger Pause aufgrund der Corona-Pandemie hatten die beiden städtischen Einrichtungen im Mai ihre Arbeit wieder aufnehmen können – jedoch zunächst nur in stark begrenztem Maße. So mussten die Kurse verkleinert werden, manche Räumlichkeiten durften, insbesondere in Schulen, nicht mehr genutzt werden. Sowohl Lehrende als auch Teilnehmende waren verunsichert. Hygienekonzepte mussten erstellt und mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden. Seit einigen Wochen kann der Unterricht unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln weitestgehend stattfinden.

„Wir sind froh, dass wir wieder ein stückweit Normalität zurückgewinnen konnten und bedanken uns bei allen Teilnehmenden und Lehrenden für die Flexibilität und das Verständnis“, sagt Kulturdezernentin Ellen Schönen. „Wir werden weiterhin alles tun, um den Wünschen der Beteiligten gerecht zu werden und bitten weiterhin um Geduld und Einsicht, wenn es mal nicht so klappt, wie gewünscht.“ Ziel sei es, stets zeitnah zu kommunizieren, „aber wenn Kurse gelegentlich sehr knapp abgesagt werden, liegt das zumeist daran, dass wir immer bis zum letzten Moment versuchen, alles möglich zu machen“, betont die Kulturdezernentin.

Sowohl die Musikschule als auch die VHS haben mit Raumnot zu kämpfen, da auch in den Schulen besondere Regeln gelten. Eine weitere Schwierigkeit für die Musikschule ist der Gesangsunterricht sowie der Unterricht von Blasinstrumenten. Die Vorsicht war und ist auf allen Seiten sehr groß, vieles musste deshalb nach draußen verlegt werden, da nur sehr wenige Räume geeignet sind, die nötigen Abstände einzuhalten. Doch nun naht die kalte und dunkle Jahreszeit.

„Wir erarbeiten derzeit ein Konzept, wie auch im Winter der Unterricht an der VHS und der Musikschule gewährleistet werden kann – hierbei betrachten wir sowohl den Präsenzunterricht, möchten aber auch die bereits eingerichteten Online-Angebote nach Möglichkeit aufrecht erhalten oder sogar ausweiten“, betont Schönen.

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