Am 17. August startet wieder der Regelbetrieb in den Kindergärten

Seit mehr als zwei Monaten (8. Juni) haben die Kindertagesstätten wieder geöffnet. Allerdings läuft alles im eingeschränkten Regelbetrieb – die Betreuungszeiten sind um zehn Stunden gekürzt. Dies wird sich in gut zwei Wochen ändern. Denn die Landesregierung NRW hat nun mitgeteilt, dass ab dem 17. August die Rückkehr in den Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung erfolgt. Alle Kinder können ihre Kita wieder im vertraglich vereinbarten Stundenumfang besuchen. Zudem können die gewohnten pädagogischen Konzepte wieder umgesetzt werden.

„Es war wichtig, eine schrittweise Öffnung herbeizuführen, um auf die Entwicklungen der Corona-Pandemie reagieren zu können“, sagt Erster Beigeordneter und Schuldezernent Robert Krumbein. „Uns allen ist bewusst, wie wichtig frühkindliche Bildung ist, dennoch steht der Schutz aller Beteiligten – sowohl der Kinder als auch der Erzieher und Eltern – an erster Stelle.

Kranke Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die auf eine akute infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen ausdrücklich nicht betreut werden. Hat ein Kind jedoch nur eine Schnupfnase ohne weitere Krankheitssymptome soll es für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Gibt es keine weiteren Hinweise auf eine Erkrankung und das Kind zeigt keine weiteren Symptome wie beispielsweise Husten oder Fieber, darf es nach Ablauf der 24 Stunden wieder in die Kita. Es ist kein ärztliches Attest erforderlich.

„Ich kann dennoch nur allen Eltern ans Herz legen, sorgsam in ihrer Entscheidung und Beobachtung zu sein, um Ansteckungsgefahren zu minimieren“, sagt Krumbein.

Laut Landesregierung ist die Rückkehr in den Regelbetrieb jedoch eine Regelung unter der Pandemie. Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts kann es immer zu erneuten Einschränkungen kommen.

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