Spatenstich für neuen Kunstrasenplatz in Horrem

Für rund 730.000 Euro entsteht am Sportzentrum Horrem ein modernes Übungsgelände für die beiden Sportvereine Rasensport Horrem 1919 e. V. (RS Horrem) und Türkische Jugend SV 1989 e. V. (TJ Dormagen) mit neuem Ballfangzaun und modernen LED-Lichtern. Der Eigenanteil der Vereine liegt bei zehn Prozent der Baukosten. Trainieren werden auf dem 68 mal 107 Meter großen Spielfeld mehr als 20 Mannschaften aller Altersgruppen. „Ich freue mich gemeinsam mit den beiden Vereinen über den Spatenstich heute, der den Start der Bauphase markiert“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Neben Lierenfeld und den Vereinsvertretern nahmen mit dem Vorsitzenden Detlev Zenk und Andreas Buchartz als Vertretung des stellvertretenden Vorsitzenden auch zwei Mitglieder des städtischen Sportausschusses am Spatenstich teil.
Peter Deuss, Vorsitzender des RS Horrem: „Wir freuen uns, dass wir bald hier spielen können. Für uns als Vereine ist es ein sehr wichtige Zukunftsprojekt, von dem wir uns natürlich auch neuen Zuwachs für unsere Jugendmannschaften erhoffen.“


Der Umbau des Ascheplatzes war 2015 in einem Workshop zwischen den Dormagener Sportvereinen und der Stadtverwaltung verabredet und dann vom Rat beschlossen worden. Nach Horrem sollen auch die Ascheplätze in Delhoven, Gohr und Hackenbroich in moderne Kunstrasenplätze umgewandelt werden. Bereits fertiggestellt wurden in den zurückliegenden fünf Jahren die Kunstrasenplätze in Straberg, Zons und Delrath. Innerhalb der nächsten vier Monate sollen auch die Bauarbeiten in Horrem beendet sein. „Nach den Diskussionen über die Zukunft von Sportplätzen war mir der Erhalt – auch als aktiver sozialer Mittelpunkt eines Stadtteiles –  sehr wichtig. Es ist gut, dass wir unsere Versprechen hier nach und nach umsetzen“, so der Bürgermeister.
„Mit dem Kleinfeld für den Nachwuchs und dem Tennisplatz steht das Sportzentrum am Rudolf-Harbig-Weg schon jetzt gut da“, erklärt Sportservice-Leiter Swen Möser. „Der neue Kunstrasenplatz setzt der Anlage ein i-Tüpfelchen auf. Die Pflege des Naturrasenplatzes auf der Anlage wird zudem künftig vom Verein übernommen und führt damit zu weiteren Kosteneinsparungen auf Seiten der Stadt“, so Möser weiter. Die Beteiligung der Vereine am Umbau der Plätze funktioniere weiterhin gut.


Geplant wurde der neue Platz vom Planungsbüro Brinkmann und Deppen. Umgesetzt wird das Projekt von den Unternehmen Lodenkemper (Tiefbau) und der belgischen Sports and Leisure Group (Beläge/Kunstrasen). „Wir haben uns für einen Kunstrasen entschieden, bei dem Sand und Kork als Füllstoffe dienen. Das ist nicht nur umweltverträglicher, weil kein Mikroplastik zum Einsatz kommt. Das war auch ein Wunsch der Vereine“, sagt Lierenfeld.

Teilen
Karte
Voice reader
Online-Dienste
Stadt-töchter
Nach oben