Von der Stadt gefördert: Sanitätshaus Salgert baut auch Hintereingang barrierefrei um

Nachdem das Sanitätshaus Salgert im vorigen Jahr bereits den Eingang des neuen Ladenlokals an der Kölner Straße mit Unterstützung durch die Stadt Dormagen barrierefrei umgebaut hat, wurde nun auch der Hintereingang Unter den Hecken barrierefrei gestaltet. Vom Parkplatz aus ist das Geschäft jetzt über eine fest angebaute Rampe erreichbar. Der Umbau wurde mit 1.500 Euro aus dem Fördertopf für mehr Barrierefreiheit im Einzelhandel, der Gastronomie und anderen Einrichtungen gefördert. „Als modernes Sanitätshaus ist es für uns selbstverständlich, dass wir in unserem Geschäft für die größtmögliche Barrierefreiheit sorgen“, sagt Geschäftsführer Sebastian Salgert.


Unternehmen und Institutionen, die – wie das Sanitätshaus Salgert – Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit treffen, werden von der Stadt mit dem „Einfach barrierefrei“-Gütesiegel ausgezeichnet. Das vom Rat mit dem Haushalt 2018 beschlossene Förderprogramm geht auf eine Initiative des Runden Tischs Barrierefreiheit zurück. Kerstin Belitz, Leiterin der Stabsstelle Soziale Stadt, lobt die Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus als vorbildlich. „Ich freue mich über diese weitere Maßnahme, die Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen und Familien mit Kindern den Einkauf und die selbständige Teilhabe am Leben in Dormagen erleichtert. Mich würde es natürlich freuen, wenn von dem Projekt eine gewisse Vorbildfunktion ausginge“, so Belitz. Denn auch für 2019 stehen weiterhin Fördermittel zur Verfügung.
Anträge auf Zuschüsse zu Vorhaben, mit denen die Barrierefreiheit gefördert werden soll, können ab sofort gestellt werden. Bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten können durch den Zuschuss gedeckt werden. Die Umsetzung darf nicht vor Bewilligung begonnen werden und nicht mit Folgekosten für die Stadt verbunden sein. Der Förderbetrag – maximal 1.500 Euro je Projekt – wird nach Abschluss der Maßnahme gegen Vorlage der entsprechenden Belege ausgezahlt.


Hintergrund: Am Runden Tisch Barrierefreiheit sitzen der Seniorenbeirat der Stadt Dormagen, der Club Behinderter und ihrer Freunde (cbf Dormagen e. V.), der Sozialverband VdK Deutschland e.V., die City-Offensive, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen. Weitere Informationen über Kerstin Belitz von der Stabsstelle Soziale Stadt unter 02133 257 419 oder kerstin.belitz@stadt-dormagen.de

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