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TBD pflanzen weitere 7 000 Bäume nach „Ela“

Diese Lieferung hatte es in sich: Rund 7000 junge Bäume sind am heutigen Donnerstag (16. März) auf einen Schlag in Delhoven angekommen. Die Technischen Betriebe Dormagen benötigen die Setzlinge, um gemeinsam mit dem Regionalforstamt Niederrhein die Wiederaufforstungen nach dem Orkan „Ela“ fortzusetzen.

„Nach dem Abschluss dieser Aktion werden wir insgesamt 20 000 Bäume gepflanzt haben, um die Schäden auszugleichen, die durch den gewaltigen Sturm am Pfingstmontag 2014 in den städtischen Wäldern verursacht worden sind“, erläutert Martin Trott, Leiter der TBD-Grünflächen­abteilung.

Vor allem die größeren Windwurfflächen werden wieder mit örtlich passenden Baumarten wie Rotbuchen oder Traubeneichen bepflanzt. „Bei nur punktuell geschädigten Waldflächen setzen wir demgegenüber auf die so genannte Naturverjüngung durch Samenflug der umstehenden Bäume“, so Trott. Teilweise werden die Stämme der Setzlinge mit spiralförmigen Bändern umwickelt, um sie vor Wildschäden zu schützen.

Auch am Zerringer Büschchen in Delrath nehmen die TBD Nachpflanzungen vor, nachdem dort die nicht mehr standsicheren Pappeln am Nordufer gefällt wurden. Hier werden landschaftstypische Sträucher und Einzelbäume gesetzt. Zum Schutz der Wasservögel und weiterer Tiere ist der untere Uferweg im nördlichen Bereich in Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde künftig nicht mehr benutzbar. Hier wurde der Zugang mit Astmaterial gesperrt. „Im oberen Bereich bleibt der Rundweg in dem beliebten Naherholungsgebiet für die Delrather aber weiterhin komplett erhalten“, so Trott. Auch der Angelsportverein hilft dabei mit, das Zerringer Büschchen weiter ökologisch aufzuwerten. So sollen dort schwimmende Inseln für brütende Wasservögel und als Fischlaichgebiete errichtet werden.