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Im Juni gilt’s: Straberg rüstet sich für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Noch gut ein halbes Jahr haben die Straberger Zeit, um sich auf ihre Teilnahme an dem Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vorzubereiten. „Für den Besuch der Bewertungskommission gibt es jetzt zumindest einen groben Termin“, berichtete Koordinator Manfred Steiner beim jüngsten Treffen des Organisationsteams.

Zwischen dem 4. und dem 15. Juni müssen sich die Straberger auf ihren großen Auftritt einrichten.Zwei Stunden haben sie dann die Gelegenheit, ihr Walddorf in Bestform zu präsentieren. „Dann darf natürlich keiner Urlaub nehmen – oder er verbringt ihn halt daheim“, schmunzelte Steiner.

Nach ihrem gemeinsamen Sieg mit Hülchrath auf Kreisebene in diesem Jahr wollen die Straberger auch auf Landesebene gut abschneiden. Bei dem Vorbereitungstreffen wurden dafür fleißig Ideen geschmiedet. Ein wichtiger Punkt ist die Integration von Neubürgern: Dafür wird schon eifrig an dem neuen Internetportal Straberger.de mit vielen Informationen rund um Termine, Vereine, Geschäfte und Einrichtungen im Walddorf gearbeitet. Auch über einen regelmäßigen Newsletter und spezielle Führungen für Neubürger denkt das Organisationsteam nach.

Eine ungewöhnliche Idee ist ein „Dorf-Auto, das der ganzen Ortsgemeinschaft für soziale Zwecke zur Verfügung stehen soll. Mit dem Elektromobil könnten zum Beispiel Einkaufsgemeinschaften für Senioren oder Jugendprojekte unterstützt werden. Auch eine „Mitfahrbank“ als Treffpunkt für Fahrgemeinschaften ist im Gespräch. Die weiteren Vorschläge reichen von einer Verschönerung des Linden-Kirch-Platzes über mehr Grün im Ort und eine ökologische Aufwertung bis hin zu einem ehrenamtlich betriebenen Dorf-Café. In die Planungen zur Zukunft der Straberg-Nievenheimer Seeplatte will sich das Organisationsteam mit vielen Anregungen einbringen. Der Erhalt des Alfred-Delp-Hauses war ein wichtiges Thema an dem Abend – und auch der Wunsch, dass das Pfarrfest nach einem Jahr Pause künftig wieder stattfindet. „Aus allen diesen Vorschlägen müssen wir jetzt eine Agenda mit kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen entwickeln“, so Steiner.

Am ersten Dezember-Wochenende freuen sich die Straberger erst einmal auf ihre „1. Schneeparty“ rund um den „Mount Hubertus“ am Schützenhaus. Der FC Straberg sorgt für dieses Event, bei dem eine Rodelbahn mit künstlichem Schnee aus der Skihalle in Neuss errichtet wird. Auch mit diesem Novum wollen die Straberger beim Landeswettbewerb punkten. Der Vorschlag wurde schon gemacht, daraus einen regelmäßigen Weihnachtsmarkt zu entwickeln. „An unseren Vorbereitungstreffen, die jeden Monat stattfinden, können alle interessierten Bürger teilnehmen“, appelliert Steiner. 16 Straberger waren diesmal dabei. Am 9. September 2018 darf das Walddorf gespannt sein: Dann wird das Ergebnis des Landeswettbewerbs verkündet. Nähere Info telefonisch unter 02133/81692.