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Denkmäler in Dormagen

Stadtbefestigung Zons, Burg Friedestrom und Dreifaltigkeitskapelle am Rheinturm

Ehemalige kurkölnische Zollfestung, ab 1373 von Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden gegründet, mit Stadtmauer, Rheintor, Eck- und Wachtürmen, Windmühle, Gräben, Wällen und Vorgelände. Ehemalige Landesburg Friedestrom mit Torturm, Juddeturm, Resten der Vorburg und ehem. Herrenhaus. Dreifaltigkeitskapelle, 1860 von Franziskanerinnen am Rheinturm errichtet, geweiht auf den Namen „Maria von den Engeln“.
Die Siedlung Stadt Zons, die Burganlage und die Stadtbefestigung sind mit Nrn. 5.02 und 5.10-5.11 als mittelalterliche Stadtumwehrung mit dem früheren Rhein-Hafen und den nachgewiesenen Fundamenten zweier Steinkirchen im Innenbereich der Hauptburg auch eingetragene Bodendenkmäler.

Kloster Knechtsteden, Klosterbasilika und barockes Torhaus mit Allee

Ehemaliges Prämonstratenser-Kloster mit den Brüderhof umschließenden Nebengebäuden und Klostergarten. Wiederaufbau der 1869 niedergebrannten Gebäude durch die Spiritaner ab 1896. Zweichorige Basilika mit hoher Drei-Türme-Gruppe von 1138. Barockes, zweistöckiges Torhaus aus dem 18. Jahrhundert mit Allee.
Das Klostergelände Knechtsteden ist mit Nr. 5.07 als mittelalterliche Klosteranlage auch eingetragenes Bodendenkmal.

Katholische Pfarrkirche St. Odilia Gohr

Dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit quadratischem Chor und geradem Chorschluß aus dem 12. Jahrhundert, Umbauten aus dem 17. und 19. Jh.

Katholische Pfarrkirche St. Pankratius Nievenheim

Barocke, dreischiffige Hallenkirche aus Backstein mit Pflastergliederung, erbaut 1741-1743 als Anbau an einen bestehenden romanischen Kirchturm. Im Kirchhof alte Grabsteine und 2 oktogonale Backsteinkapellen.
Die Pfarrkirche ist mit Nr. 5.12 wegen der bei archäologischen Untersuchungen nachgewiesenen Mauerreste, Fundamente und Gräber der Vorgängerbauten auch eingetragenes Bodendenkmal.

Neuromanische Kapelle Gohr-Broich

Zweitürmige neuromanische Ziegelbau-Kapelle mit breitem rundbogigem Eingang an der Bergheimer Str./Nachtigallenweg, umgebaut 1910.

Myriameterstein Zons

1906 am Rheinufer als Zehn-Kilometer-Vermessungsstein aufgestellt, bezeichnet den Stromkilometer 717,480 des Rheins.

Judenfriedhof Zons

Polygonale Anlage Mitte 19. Jahrhundert mit umlaufender Mauer und großem Eingangsportal am Rand der Zonser Heide.

Historisches Rathaus Dormagen mit Kopfbauten Kölner Str. 80-88

Rathaus von 1909-1910 mit Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Kopfbauten beidseitig des Vorplatzes, eingetragen als Gebäude-Ensemble mit ortsgeschicht-licher und städtebaulicher Bedeutung.
Der Bereich um das Historische Rathaus ist mit Nr. 5.05 als Teil des römischen Auxiliarkastells (ehemaliges Reiterlager) auch eingetragenes Bodendenkmal.

Jugendheim Delhoven (ehemalige Schule) Hauptstr. 48

Eingeschossiger klassizistischer Winkelbau, im Jahre 1825 von Winand Kayser dem Dorf Delhoven als Schule geschenkt. Die Inschrift „Schulhaus für die liebe Jugend dahier errichtet“ über dem Eingang ist noch heute zu lesen.

Wohn- und Geschäftshaus (Löwen-Apotheke Dormagen) Kölner Str. 30

Eines der letzten noch erhaltenen Gebäude des 18. Jahrhunderts auf der Kölner Straße, lange Jahre als Apotheke genutzt.

Madonnafiguren

Gotische Sandsteinfiguren aus dem ehemaligen Südtor bzw. Feldtor der Stadtmauer Zons, entstanden um 1400. Heute im Kreismuseum Zons.

Ansprechpartnerin:

Denkmalschutz
Heike Hachenberg
Tel.: 02133/257-815
Fax: 02133/257-77815