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Delhoven

Geografisch liegt Delhoven am Rande eines ehemaligen Rheinarms, dessen Lauf heute noch durch die Reste des Pletschbachs und der Flur Sasser Schepp nachvollzogen werden kann.

Im Jahre 1248 wird der Ort erstmals als Dalhoven – was so viel wie Hof im Tal bedeutet – erwähnt. Im 13. Jahrhundert bestand der Ort aus drei Höfen, dem Fronhof (des Klosters Knechtsteden), dem Diepringhof und dem Pilkenbuschhof.

1616 erscheint der Ort mit der Bezeichnung Delve oder Delffen. Ersterer Name wird auch heute noch auf Platt als Ortsbezeichnung benutzt.

Der Name Delhoven selbst taucht 1657 erstmals auf, jedoch zuerst nur als Familienname.

Delhoven bildet zusammen mit seinem südlichen Nachbarort ab 1815 die Gemeinde Hackenbroich. Die erste Schule, und damit eine der ältesten im Stadtgebiet, entstand 1825 an der Hauptstraße. Das denkmalgeschützte Gebäude wird heute als Jugendtreff genutzt.

Seit 1926 ist Delhoven bereits Teil des Amtes Dormagen und seit der „Stadtwerdung“ 1969 ein Stadtteil von Dormagen.

Der Ort wurde um die ehemals zu Köln gehörende Gärtnereisiedlung „Blechhof“ erweitert.

Der Stadtteil beherbergt attraktive Freizeitanlagen, wie den Wildpark, den Naturlehrpfad und den Geo-Park im Tannenbusch, das Sportzentrum und die benachbarte Pferdesportanlage in Richtung Kloster.

Ein reiches Vereinsleben macht den Stadtteil ebenfalls lebenswert. Hier seien nur exemplarisch der Bürgerschützenverein, der FC Delhoven, der älteste Karnevalsverein des Stadtgebietes, die Thalia Blau-Weiß und der Reiterverein genannt.

Delhoven hat rund 3600 Einwohner. Im Stadtteil befinden sich 2 Kirchen, 1 Grundschule und ein normaler Kindergarten sowie ein Waldkindergarten.

Foto: Bernd Tinnefeld
Foto: Heike Klein
Foto: H. Losberg

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