Wichtige Informationen zum Coronavirus

Hilfepaket für Vereine in der Corona-Krise

In seiner Sitzung am 12. Mai hat der städtische Hauptausschuss ein Hilfepaket für die Dormagener Vereine beschlossen, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern. Gemeinnützige Vereine, die wegen der Ausfälle von Veranstaltungen und weiteren Angeboten in Zahlungsschwierigkeiten und eine existenzbedrohliche Situation geraten, können ab sofort eine Unterstützung beim Büro für bürgerschaftliches Engagement beantragen. Für den Härtefall-Fonds hat der Hauptausschuss in Vertretung des Stadtrats im ersten Schritt 20.000 Euro bereitgestellt. Über die endgültige finanzielle Ausstattung des Härtefall-Fonds wird entschieden, sobald die wirtschaftlichen Folgen für die Vereine näher absehbar sind.

Der Förderantrag für die Vereine befindet sich hier:

Als weitere Hilfsmaßnahmen hat der Hauptausschuss beschlossen:
•    Die Stadt Dormagen wird alle bewilligten Zuschüsse an Vereine und weitere soziale Träger weiterhin auszahlen bzw. nicht zurückfordern, auch wenn der Förderzweck infolge der Corona-Pandemie nicht im vorgesehenen Umfang erfüllt werden kann.
•    Der städtische Eigenbetrieb verzichtet bei den Vereinen bis 31.08.2020 auf alle Nutzungsgebühren für Sportstätten, Bürgerhäuser und andere städtische Räumlichkeiten. Dies geschieht auch in Fällen, bei denen sich vertraglich – trotz Nicht-Nutzung – eine Zahlungspflicht ergibt. Hier ist eine kulante Regelung vorgesehen.
Mehr Informationen zu dem Beschluss des Hauptschusses finden Sie hier.

Pressemitteilungen

Coronavirus: Bürgermeister Lierenfeld warnt angesichts steigender Fallzahlen – Facebook-Live mit Dr. Udo Kratel am 4. August

Angesichts steigender Fallzahlen bei den Corona-Neuinfektionen warnt Bürgermeister Erik Lierenfeld vor Sorglosigkeit im Umgang mit den Schutzmaßnahmen: „In der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz liegt NRW über dem bundesweiten Schnitt. Im Rhein-Kreis Neuss haben sich die Zahlen innerhalb der zurückliegenden Woche verdoppelt. Deutlicher kann nicht werden, dass wir noch immer mittendrin sind. Alles, was bisher wichtig war – Abstand halten, Hygiene, das Tragen von Mund- und Nasenbedeckungen – bleibt auch weiterhin wichtig. Und zwar überlebenswichtig. Denn je mehr wir über das Virus wissen, desto klarer wird, wie gefährlich es ist“, so Lierenfeld.

 

Auch mit Blick auf das sonnige Wochenende wandte sich der Verwaltungschef über Facebook mit einem eindringlichen Aufruf an seine Mitbürgerinnen und Mitbürger. Zudem kündigte er für Dienstag, 4. August, um 18.30 Uhr eine weitere „Sprechstunde“ mit Dr. Udo Kratel an. Der niedergelassene Arzt für Innere Medizin und stellvertretende Vorsitzende des Praxisnetzes Dormagen e. V. hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bereits zwei Mal im Livestream auf Facebook den Dormagenern Rede und Antwort gestanden. „Und ich stehe auch jetzt selbstverständlich gerne zur Verfügung, weil das ein niederschwelliges Angebot ist, um Sorgen, Fragen und Anregungen loszuwerden“, so Kratel.

 

Die Sorge des Bürgermeisters teilt der Mediziner Kratel, wie er betont: „Dadurch, dass ich selber im Testzentrum Neuss Abstriche mache, bekomme ich sehr unmittelbar mit, wie dynamisch sich das Infektionsgeschehen zuletzt wieder entwickelt hat. Ich beobachte das mit großer Sorge. Aus meiner Sicht spielen verschiedene Faktoren dabei eine Rolle. Dass sich viele in falscher Sicherheit wähnen und zum Beispiel wieder ausgelassen feiern, ist einer. Dass viele Menschen den Sommerurlaub im Ausland verbracht haben und wir deshalb auch sehr viel mehr eingeschleppte Infektionen sehen, ein anderer“, erklärt Kratel.

 

Einig sind sich beide darin, dass nur höchste Achtsamkeit und Vorsicht helfen, um den gefährlichen Trend zu stoppen. „Wir müssen uns wieder auf das besinnen, was die Kurve zum Abflachen gebracht hat“, mahnt Lierenfeld.

Coronavirus: Am 17. August startet wieder der Regelbetrieb in den Kindergärten

Seit mehr als zwei Monaten (8. Juni) haben die Kindertagesstätten wieder geöffnet. Allerdings läuft alles im eingeschränkten Regelbetrieb – die Betreuungszeiten sind um zehn Stunden gekürzt. Dies wird sich in gut zwei Wochen ändern. Denn die Landesregierung NRW hat nun mitgeteilt, dass ab dem 17. August die Rückkehr in den Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung erfolgt. Alle Kinder können ihre Kita wieder im vertraglich vereinbarten Stundenumfang besuchen. Zudem können die gewohnten pädagogischen Konzepte wieder umgesetzt werden.

„Es war wichtig, eine schrittweise Öffnung herbeizuführen, um auf die Entwicklungen der Corona-Pandemie reagieren zu können“, sagt Erster Beigeordneter und Schuldezernent Robert Krumbein. „Uns allen ist bewusst, wie wichtig frühkindliche Bildung ist, dennoch steht der Schutz aller Beteiligten – sowohl der Kinder als auch der Erzieher und Eltern – an erster Stelle.

Kranke Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die auf eine akute infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen ausdrücklich nicht betreut werden. Hat ein Kind jedoch nur eine Schnupfnase ohne weitere Krankheitssymptome soll es für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Gibt es keine weiteren Hinweise auf eine Erkrankung und das Kind zeigt keine weiteren Symptome wie beispielsweise Husten oder Fieber, darf es nach Ablauf der 24 Stunden wieder in die Kita. Es ist kein ärztliches Attest erforderlich.

„Ich kann dennoch nur allen Eltern ans Herz legen, sorgsam in ihrer Entscheidung und Beobachtung zu sein, um Ansteckungsgefahren zu minimieren“, sagt Krumbein.

Laut Landesregierung ist die Rückkehr in den Regelbetrieb jedoch eine Regelung unter der Pandemie. Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts kann es immer zu erneuten Einschränkungen kommen.

Coronavirus: Neue Fassung der Corona-Schutzverordnung mit weiteren Erleichterungen gilt ab Montag

Ab Montag, 15. Juni, treten in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Die Änderungen betreffen neben Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern, die unter Auflagen insbesondere zur Rückverfolgung der Teilnehmer wieder möglich sind.
Auch private Feste aus besonderen Anlässen wie beispielsweise Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Zudem können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen wiederaufnehmen.
„In Kraft bleiben allerdings die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Auch Großveranstaltungen bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.
Erleichterungen gelten indes für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, im Freien für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden.
„Die weiterhin positive Entwicklung des Infektionsgeschehens in NRW macht diese weiteren Lockerungen möglich“, erklärt Verwaltungschef Lierenfeld. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit den ersten Öffnungen am 20. April um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. „Diesen Trend zu verstetigen, ist unsere gemeinsame Aufgabe“, sagt Lierenfeld. „Wir müssen weiter verantwortungsvoll und umsichtig handeln, um uns selbst und andere nicht zu gefährden. Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln zum Infektionsschutz halten.“
Die Änderungen im Einzelnen:
Veranstaltungen
Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern gelten erweitere Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.
Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.
Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.
Private Festveranstaltungen
Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 50 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.
Handel, Museen und Gastronomie
Erleichterungen gelten ab 15. Juni auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.
Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wiederaufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben hingegen weiterhin geschlossen. Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.
Erholungs- und Freizeiteinrichtungen
Das Gillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ab 15. Juni wieder möglich.r
Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.
Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wiederaufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt.
Sport
Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden.
Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.

Coronavirus: Stadt bereitet sich auf Kita-Öffnungen am 8. Juni vor

Die Stadt Dormagen und die Dormagener Sozialdienst GmbH (DoS) bereiten sich derzeit darauf vor, rund 900 Kinder unter sechs Jahren ab dem 8. Juni wieder im eingeschränkten Regelbetrieb der städtischen Kitas betreuen zu können. Am Freitag, 29. Mai, wurde ein Elternbrief versandt, mit dem der Betreuungsbedarf der Eltern erhoben wird. Die Kinder werden – den Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung entsprechend – zehn Stunden weniger als bislang vereinbart betreut.

„Dies ist zum einen den erhöhten Hygieneanforderungen geschuldet, aber auch der Situation, dass einige Erzieherinnen aufgrund von Vorerkrankungen nicht wie gewohnt einsetzbar sind", erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen und Geschäftsführer der DoS. Im Gegenzug schlägt die Verwaltung dem Rat vor, für die Monate Juni und Juli nur den halben Elternbeitrag zu erheben, um den verminderten Betreuungsumfang für die Eltern finanziell auszugleichen. Darauf haben sich auch die Kommunalen Spitzenverbände mit dem Land verständigt.

„Die neue Betreuungssituation stellt alle Akteure vor große Herausforderungen. Die Beschäftigten in den Kitas, die Verwaltung, die mit Hochdruck an tragfähigen und möglichst passgenauen Lösungen arbeitet, aber vor allem auch die Eltern", weiß Elisabeth Gartz, die im Rathaus für die städtischen Kitas zuständig ist. „Wir suchen gemeinsam mit unseren Kita-Leitungen und den Eltern nach den besten Lösungen in dieser außergewöhnlichen Zeit." Hier sei Flexibilität von allen Beteiligten gefordert. „Und manchmal kann auch eine nachbarschaftliche Hilfe der Lösungsansatz bei fehlenden Betreuungszeiten sein", so Gartz.

Coronavirus: Zum Pfingstwochenende werden weitere Beschränkungen gelockert

Zum langen Pfingstwochenende hat die nordrhein-westfälische Landesregierung am Mittwoch, 27. Mai, weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen erlassen. So werden die bisher geltenden Kontaktbeschränkungen ab Samstag, 30. Mai, gelockert. Dann dürfen sich Gruppen bis zu zehn Personen treffen. Allerdings muss später nachvollziehbar sein, welche Menschen an dem Treffen beteiligt waren.

„Die Zahl der Neuinfektionen sinkt trotz der bisher beschlossenen Lockerungen. Das zeigt, wie wichtig ist es ist, im Alltag weiter darauf zu achten, genügend Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten. Eine Mund- und Nasenbedeckung bleibt überall dort vorgeschrieben, wo Mindestabstände nicht sicher eingehalten werden können", sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen.

Sofern der Hygiene- und Infektionsschutz sichergestellt werden kann, dürfen Theater wieder öffnen. Auch Kulturveranstaltungen im Freien sind wieder möglich. Bei einem Publikum von mehr als einem Viertel der normalen Kapazität oder bei mehr als 100 Personen muss dem Gesundheitsamt ein detailliertes Konzept für Hygiene- und Infektionsschutz vorgelegt werden.

Sport mit Körperkontakt im Freien wird für Gruppen von bis zu zehn Personen wieder gestattet, allerdings sind auch hier Hygienevorschriften zu beachten. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind im Freien wieder möglich. Voraussetzung ist hier ein detailliertes und vom Kreisgesundheitsamt genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Soweit alle hygienischen Voraussetzungen gegeben sind, können im Freien auch bis zu 100 Zuschauer zugelassen werden.

Coronavirus: Verordnungsnovelle bringt weitere Lockerungen für das öffentliche Leben

Die heute in Kraft getretene Novelle der Coronaschutzverordnung bringt weitere Lockerungen für das öffentliche Leben. So sind Picknicks wieder erlaubt, das Grillen aber bleibt weiterhin untersagt. Krankenbesuche sind unter strengen Vorkehrungen wieder möglich. Zudem öffnen Tattoo- und Piercingstudios wieder.

„Mir ist wichtig, die Dinge zu betonen, die sich nicht ändern: Es gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen, im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren und dort, wo dies nicht möglich ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Daran hat sich, wie an den Ausnahmen, im Grunde nichts geändert. Wie nachhaltig unsere Erfolge bei der Eindämmung des Coronavirus sind, hängt davon ab, dass wir uns daran weiter halten“, so Lierenfeld. Das gelte auch für Handhygiene, sowie Husten- und Niesetikette.
Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind wieder zulässig. Voraussetzung dafür sind individuelle, einrichtungsbezogene Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, um Patienten, Bewohner und Personal möglichst vor dem Coronavirus zu schützen. Freibäder können ebenfalls wieder öffnen. Auch in diesem Bereich gelten strenge Hygieneauflagen. Hallenschwimmbäder, Spaßbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen hingegen bleiben vorerst weiter geschlossen.

Weiterhin verboten bleiben Veranstaltungen und Versammlungen im öffentlichen Raum. Für den privaten Bereich setzt das Land weiterhin vor allem auf Vernunft und Eigenverantwortung. „Große Gruppenausflüge kann es zum Vatertag dieses Jahr leider nicht geben. Im privaten Rahmen darf zwar gefeiert werden – aber mit der gebotenen Rücksicht auf die eigene und die Gesundheit anderer Mitmenschen“, betont Lierenfeld.

Coronavirus: In der Stadtbibliothek können wieder Zeitungen und Zeitschriften vor Ort gelesen werden 

Nachdem immer mehr gesetzliche Lockerungen in Zeiten von Corona nun in Kraft treten, darf auch die Stadtbibliothek in Dormagen ihr Angebot erweitern. Ab sofort dürfen maximal 20 Kundinnen und Kunden sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten an der Langemarkstraße aufhalten. Dabei zählen ein Elternteil und ein Kind als zwei Personen. Sie dürfen bis zu einer Stunde in der Stadtbibliothek verweilen, um Medien auszuleihen oder zurückzugeben. Zudem ist es wieder erlaubt, Zeitungen und Zeitschriften vor Ort zu lesen.

Darüber hinaus ist es möglich, Medien aus der Stadtbibliothek vorzubestellen und abzuholen. Diese müssen zunächst über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Alle derzeit ausgeliehenen Medien sind automatisch bis mindestens 2. Juni verlängert worden. Ab Mittwoch, 3. Juni, gelten wieder die normalen Ausleihfristen.

Derzeit hat die Stadtbibliothek montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212, per Email an bib[@]stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Hauptausschuss tagt am 18. Mai weiter

Der Hauptausschuss der Stadt Dormagen hat seit der Corona-Pandemie am gestrigen Dienstag, 12. Mai, erstmals wieder getagt. Aufgrund des Umfangs der Tagesordnung wurde die Sitzung nach sechs Stunden unterbrochen und wird am Montag, 18. Mai, fortgesetzt. Der öffentliche Teil wird ab etwa 16.30 Uhr beginnen. Alle Bürgerinnen und Bürger können den Hauptausschuss auch von zu Hause aus verfolgen. Er wird auf dem städtischen YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/user/PresseStadtDormagen übertragen.

Der zweite Teil der Sitzung findet erneut im Ratssaal der Stadt Dormagen statt – unter großen Sicherheitsvorkehrungen, damit Öffentlichkeit und Sitzungsteilnehmer dabei einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Aufgrund der vom nordrhein-westfälischen Landtag festgestellten epidemischen Lage ordnete Bürgermeister Lierenfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss Vorkehrungen zum Infektionsschutz an.

Zu dem Konzept gehören etwa Eingangskontrollen. Zudem sind im Rathaus zwingend Mund- und Nasenbedeckungen zu tragen. Bürgerinnen und Bürger, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten, werden daher gebeten, spätestens 15 Minuten vor Sitzungsbeginn da zu sein, da Wartezeiten nicht auszuschließen sind.

Damit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist die Zuschauerzahl auf 20 Personen begrenzt. Wer Erkältungssymptome hat, kann nicht teilnehmen. An einer Teilnahme Interessierte können sich spätestens einen Tag vor der Sitzung mit ihren Kontaktdaten im Ratsbüro der Stadt per E-Mail an ratsbuero[@]stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 115 registrieren lassen. Diese erhalten dann bevorzugt Zugang. Nur wenn noch Plätze frei sind oder wieder Plätze frei werden, kann darüber hinaus Zugang gewährt werden.

Coronavirus: Standesamtliche Hochzeiten dürfen mit maximal sechs Gästen stattfinden

Standesamtliche Hochzeiten sind in Dormagen ab sofort nur noch mit sechs Gästen sowie einem professionellen Fotografen möglich. Dies dient, während der Corona-Pandemie, zum Schutz des Brautpaares, der Gäste und des Standesbeamten.

Alle Personen müssen vorher mit Namen und Anschrift angemeldet werden. Es ist die ganze Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Die Gäste dürfen paarweise eintreten und müssen sich vor der Trauung ihre Hände desinfizieren. Eine Desinfektionsstation ist vor Ort installiert.

Paare, die demnächst eine Hochzeit geplant haben, können sich telefonisch unter 02133 257 588 an das Standesamt wenden und beraten lassen. Eine Rechtsberatung – zum Beispiel zu Verträgen mit der Hochzeits-Location, Caterern oder anderen Dienstleistern – findet allerdings nicht statt.

Coronavirus: Spielplätze auf Schulhöfen und Bolzplätze sind weiterhin geschlossen

Seit vergangenem Donnerstag sind die öffentlichen Spielplätze wieder freigegeben worden. Zahlreiche Familien nutzten die Gelegenheit, ihre Kinder wieder auf den Flächen klettern, rutschen, schaukeln, buddeln und wippen zu lassen. Lediglich die Spielplätze auf Schulhöfen sowie Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen.

Während des Besuchs auf einem Spielplatz sollten Eltern oder andere Begleitpersonen weiterhin auf die Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Metern sowie auf die Hygiene-Bestimmungen achten.

„Es ist ein positiver Trend zu spüren. Das liegt vor allem daran, dass sich nahezu alle Bürgerinnen und Bürger vorbildlich an die neuen Regelungen und Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung halten“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb kann ich nur weiter an vernünftiges Verhalten appellieren, um so Stück für Stück in die Normalität zurückkehren zu können.“

Coronavirus: Unter diesen Rufnummern sind die Ämter bei der Stadt Dormagen direkt zu erreichen

Seit Wochen beantworten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bürgerhotline täglich zahlreiche Fragen oder leiten an die zuständigen Fachbereiche weiter. Wer spezielle Fragen hat oder einen Termin vereinbaren möchte, kann dies nun auch unter den folgenden Telefonnummern direkt erledigen. Die Fachbereiche sind zu erreichen unter:

02133 257

●  Ausländeramt - 511

●  Baubürgerbüro - 700

●  Bürgeramt - 257

●  Ordnungsamt - 361

 

●  Familienbüro - 444

●  Kita - 289

●  Schule - 443

●  Standesamt - 588

 

●  Kulturbüro - 338

●  Musikschule - 262

●  Stadtbibliothek - 212

●  Volkshochschule - 238

 

Die Bürgerhotline ist weiterhin telefonisch von montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr, erreichbar unter 02133 257 555.

Coronavirus: Stadtbibliothek unterstützt Schulen mit digitaler Lernplattform für die Klassen fünf bis zehn

Die Stadtbibliothek Dormagen unterstützt die Schulen während der Schulschließungen mit einer umfangreichen Lernplattform für Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn. Dazu bietet sie das Angebot des Wissens- und Bildungsanbieters Brockhaus über die Homepage der Stadtbibliothek an. Von dort aus gelangen die Schülerinnen und Schüler ab sofort zur kostenlosen Online-Lernhilfe. Mit dem Angebot können sich die Jugendlichen den Schulstoff in digitalen Lernmodulen selbst erschließen. Alle Bibliothekskunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis können jederzeit von zu Hause aus auf das Angebot zugreifen.

Das Brockhaus Schülertraining gibt es für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik. Es hilft den Schülerinnen und Schülern beim Verstehen von Unterrichtsinhalten, Schließen von Wissenslücken und Vertiefung von bereits erlerntem Stoff. Die Schülerinnen und Schüler wählen in dem digitalem Nachhilfe-Angebot ihr Wunschfach und -thema aus und nach einer kurzen Einführung stehen ihnen abwechslungsreiche, interaktive Übungen zur Verfügung. Von Fachexperten und Didaktikern entwickelt, fördert das Brockhaus Schülertraining neben dem Umgang mit Computer und Internet auch Lesekompetenzen, Textverständnis und eigenständiges Arbeiten.

„Die Online-Lernhilfe ist eine sehr gute Möglichkeit, sich zu Hause den Unterrichtsstoff anzueignen und somit keine großen Wissenslücken entstehen zu lassen", sagt Bibliotheksleiterin Claudia Schmidt.

Auf der Plattform können die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Tempo lernen. Durch die Auswahl der Wunschmodule bestimmen sie selbst und lernen gezielt. Nach Beendigung der Aufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler ein direktes Feedback und es wird ihnen der Lösungsweg angezeigt. Alle Inhalte sind geprüft und orientieren sich an den zentralen Lehrplaninhalten.

Interessierte Schülerinnen und Schüler erreichen die Online-Lernplattform im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de. Von dort aus geht es über den Button „Datenbanken" mit den Bibliotheksausweisdaten zum Login des Lernbereichs. In der Liste muss nun „Brockhaus" und anschließend „Online-Kurse" ausgewählt werden.

Das Angebot gilt zunächst bis Ende Mai. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de.

 

Hintergrund:

Im Jahre 1805 von Friedrich Arnold Brockhaus in Amsterdam gegründet, war Brockhaus über zwei Jahrhunderte hinweg der Herausgeber von gedruckten Nachschlagewerken im deutschsprachigen Raum. 2002 startete Brockhaus mit der Veröffentlichung seiner ersten digitalen Enzyklopädie in ein neues Zeitalter. 2008 wurde das Unternehmen an die Bertelsmann Gruppe verkauft, im Jahr 2015 dann von der schwedischen NE Nationalencyklopedin AB übernommen.

Coronavirus: Das ändert sich nach den neuen Bund-Länder-Beschlüssen in Dormagen

Am Montag, 4. Mai, tritt eine abermals überarbeitete Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft. Darin sind weitere Lockerungen vorgesehen. Bürgermeister Erik Lierenfeld: „Die zurückliegenden Wochen waren von zahlreichen Einschränkungen geprägt. Jetzt machen wir uns gemeinsam auf den Weg, in die Normalität zurückzukehren – soweit das ohne einen Impfstoff überhaupt möglich ist. Das wird ein langer Weg, auf dem wir uns sehr vorsichtig und verantwortungsvoll werden bewegen müssen. Und vor allem mit Abstand.“

 

Das ändert sich ab Montag in Dormagen:

 

Schule

Der Unterricht für die 4. Klassen in den Grundschulen wird am Donnerstag, 7. Mai, wieder aufgenommen. Die Stadt hält genügend Mund- und Nasenbedeckungen für alle Viertklässler vor, so dass insoweit keine Engpässe befürchtet werden müssen. Wie genau und unter welchen Hygienevorschriften die Schulen öffnen, das wird Anfang der Woche zwischen Schulleitungen und Schulträgern abgestimmt.

 

ÖPNV

Der Stadtbus fährt ab Montag wieder nach dem normalen Fahrplan. Um das Coronavirus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, bleibe es wichtig, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten und zwingend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, betont Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft: „Diese Pflicht gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Auch die Verwendung von selbstgenähten Masken, einem Halstuch oder einem Schal ist gestattet“, so Schmitz weiter. Auf Fahrten mit Bus und Bahn, die nicht zwingend notwendig sind, sollte weiterhin verzichtet werden, damit die Infektionsgefahr so gering wie möglich bleibt.

 

Spielplätze

Die Dormagener Spielplätze öffnen nach entsprechender Vorbereitung durch die Stadt ab Donnerstag, 7. Mai, wieder. „Dieser von der Landesregierung beschlossene Schritt stellt aus Sicht der Stadt ein Risiko dar. Deshalb ist es ganz wichtig, dass die Eltern ihrer Verantwortung gerecht werden und 1,5 Meter Abstand halten“, erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. „Alle Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt wissen, worum es geht. Jede Lockerung erfordert Zug um Zug mehr Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken – und ein entsprechend verantwortungsvolles Handeln.“ Nicht von der Spielplatz-Regelung erfasst sind Bolzplätze. „Auch der Skatepark in Horrem ist kein Spielplatz im Sinne der Coronaschutzverordnung“, erläutert Krumbein. Ebenfalls geschlossen bleiben Spielplätze auf Schulhöfen.

Tannenbusch

Auch der Tierpark im Tannenbusch kann wieder öffnen. Es gilt ein neues Sicherheitskonzept, das Maßnahmen vorsieht, um die Einhaltung strenger Hygieneregeln sicherzustellen. Das Konzept sieht unter anderem vor, dass der Einlass begrenzt und die Verweildauer auf höchstens zwei Stunden beschränkt wird. Weil die Umsetzung dieses Konzepts einen gewissen Vorlauf braucht, öffnet der Tannenbusch am Donnerstag 7. Mai, wieder für Besucher. „Das ist gerade für Familien eine gute Möglichkeit, um bei der Freizeitgestaltung wieder etwas Abwechslung zu bekommen. Als Stadt setzen wir darauf, dass die Besucher sich an die Hygienevorgaben halten. Sonst müsste dieser Schritt eben wieder rückgängig gemacht werden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Es wird geraten, sich möglichst im Vorfeld online unter www.tannenbusch-ticket.svgd-dormagen.de ein Ticket zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden. Sollten nicht alle der maximal 100 Plätze ausgebucht sein, werden auch Besucher ohne Voranmeldung hereingelassen. „Wir schließen niemanden völlig aus, der keinen Zugang zum Internet hat“, sagt Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft, die den Tannenbusch betreibt. Die Sanitäranlagen im Tannenbusch stehen Besuchern – ebenso wie die öffentliche Toilettenanlage in Zons – ab dem 7. Mai wieder zur Verfügung. Parkgebühren werden im Tannenbusch bis auf weiteres nicht erhoben.

Frisöre
Frisöre sowie die medizinische und kosmetische Fußpflege können ebenfalls ab Montag unter Hygieneauflagen wieder ihre Dienstleistungen anbieten. Das Land hat in einer Anlage zur neugefassten Coronaschutzverordnung die Hygieneauflagen für Friseure und Fußpflege konkretisiert, die auf der Homepage der Stadt abrufbar ist.

 

Museen, Kunstausstellungen und Galerien

Museen, Kunstausstellungen und Galerien können ebenfalls unter Auflagen wieder öffnen. Auch in diesen Bereichen ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen davon sind lediglich Kinder bis zum Schuleintrittsalter sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Außerdem ist die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besuchern auf eine Person pro zehn Quadratmeter der Besucherflächen zu beschränken.

 

Volkshochschule und Musikschule

Volkshochschule und Musikschule bereiten derzeit die ab Montag wiedereröffnete Möglichkeit von Einzel-Präsenzangeboten im Bereich der Musikschule und Kleingruppen-Präsenzangebote im Bereich der VHS vor. Interessenten melden sich bitte ab Donnerstag, 7. Mai bei den Einrichtungen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres mit wenigen Ausnahmen untersagt. Zulässig sind nur Versammlungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen sowie Versammlungen gesetzlich vorgesehener Gremien. Die Stadt stellt Vereinen, Institutionen und Gesellschaften für solche notwendigen Veranstaltungen ab dem 7. Mai kostenlos die Kulturhalle zur Verfügung – sofern keine eigenen geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Über die genauen Modalitäten der telefonischen Buchung informiert die Stadt Anfang kommender Woche. Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August komplett untersagt. Darunter fallen beispielsweise Volksfeste und Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, Festivals sowie Schützen- oder Weinfeste. In Dormagen finden daher weder der SWD-City Beach noch Trödelmärkte statt.

 

Bürgerhotline

Die Bürgerhotline der Stadt Dormagen ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt. Mit ihren Anliegen können sich Bürgerinnen und Bürger aber ab sofort auch wieder direkt an die zuständigen Fachbereiche wenden.

Coronavirus: Elternbeiträge sollen auch für Mai ausgesetzt werden

Nachdem die Kindertagesstätten und die OGS wegen der Corona-Pandemie weiterhin für den Regelbetrieb geschlossen sind, sollen die Elternbeiträge auch für Mai ausgesetzt werden. Der Einigung der Kommunalen Spitzenverbände mit dem Land soll sich nach dem Vorschlag der Verwaltung auch die Stadt Dormagen anschließen. Abschließend darüber beraten wird im Hauptausschuss am 12. Mai, für den die Verwaltung auch schon den Verzicht auf die Beiträge im Monat Juni vorschlägt, soweit dann das weitgehende Betretungsverbot unverändert in Kraft ist.

„Die Schulen sind derzeit nur für einen kleinen Teil der Schüler wieder geöffnet worden und die in Kitas und Schule angebotene Notbetreuung kann nur von Wenigen genutzt werden. Deshalb ist es nur richtig, die Familien in diesen schwierigen Zeiten weiter finanziell zu entlasten“, sagt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Diese Regelung gilt für alle Beitragspflichtigen, unabhängig davon, ob eine Notbetreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung erhalten die Eltern hierüber keinen neuen Beitragsbescheid.

Selbstzahler brauchen im Mai nichts zu überweisen. Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Die Abbuchungen werden für den Monat Mai 2020 gestoppt. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden. Sollten bereits Zahlungen für Mai erfolgt sein oder die Abbuchungen aus technischen Gründen nicht gestoppt werden können, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet.

Auch auf den Einzug der Mittagessensentgelte verzichtet die Stadt seit März.

Coronavirus: Hauptausschuss tagt am 12. Mai unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen

Der Hauptausschuss der Stadt Dormagen tagt am Dienstag, 12. Mai, um 14 Uhr unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen. Alle anderen Rats- und Ausschusssitzungen entfallen bis auf Weiteres. Für dieses Verfahren hat sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Ratsmitglieder in einem entsprechenden Umlaufverfahren ausgesprochen. „Entscheidend ist, dass die Stadt trotz der anhaltenden Coronakrise handlungsfähig bleibt", sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Sitzung findet im Ratssaal der Stadt Dormagen statt – unter großen Sicherheitsvorkehrungen, damit Öffentlichkeit und Sitzungsteilnehmer dabei einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Aufgrund der vom nordrhein-westfälischen Landtag festgestellten epidemischen Lage ordnete Bürgermeister Lierenfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss Vorkehrungen zum Infektionsschutz an.

Zu dem Konzept gehören etwa Eingangskontrollen, bei denen kontaktlose Temperaturmessungen sowie Registrierungen durchgeführt werden. Zudem sind im Rathaus zwingend Mund- und Nasenbedeckungen zu tragen. Bürgerinnen und Bürger, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten, werden daher gebeten, spätestens 15 Minuten vor Sitzungsbeginn da zu sein, da Wartezeiten nicht auszuschließen sind.

Damit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist die Zuschauerzahl auf 20 Personen begrenzt. Wer Erkältungssymptome hat, kann nicht teilnehmen. An einer Teilnahme Interessierte können sich spätestens einen Tag vor der Sitzung mit ihren Kontaktdaten im Ratsbüro der Stadt per E-Mail an ratsbuero[@]stadt-dormagen.de registrieren lassen. Diese erhalten dann bevorzugt Zugang. Nur wenn noch Plätze frei sind oder wieder Plätze frei werden, kann darüber hinaus Zugang gewährt werden.

Inhaltlich widmet sich das Gremium vielen wichtigen Themen, die wegen der Corona-Pandemie aktuell drängend sind. So wird es zum Beispiel um die Aussetzung der Elternbeiträge für Mai und die Absage der Schützenfeste gehen. Zudem wird es um die Änderung der Elternbeitragssatzung und den Umbau des Bürgerparks in Horrem gehen. Auf der Tagesordnung steht außerdem die Information und Beratung über verschiedene Baumaßnahmen und Planungsvorhaben.

Hintergrund:

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 14. April 2020 eine Änderung des § 60 der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung beschlossen. Danach wird die Möglichkeit eröffnet, dass der Hauptausschuss in Angelegenheiten, die der Beschlussfassung des Rats unterliegen, während einer epidemischen Lage von landesweiter Tragweite entscheiden kann. Dafür müssen zwei Drittel der Mitglieder des Rates einer Delegierung an den Hauptausschuss zustimmen. Der Landtag hat eine solche epidemische Lage am 14. April zunächst für die Dauer von zwei Monaten festgestellt.

Coronavirus: Weiterhin viele Fragen zu aktuellen Regelungen – Maskenpflicht kommt

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat angekündigt, dass ab Montag, 27. April, im öffentlichen Personennahverkehr sowie im Einzelhandel eine Maskenpflicht gelten wird. Aktuell liegt hierzu noch kein Erlass vor, so dass die Einzelheiten zu der Regelung noch offen sind. „Grundsätzlich begrüßen wir als Stadt diesen Schritt, weil davon auszugehen ist, dass dadurch die Akzeptanz für Mund- und Nasenbedeckungen gesteigert wird. Das ist dringend nötig, weil Lockerungen im gesellschaftlichen Leben strenge Hygienemaßnahmen erfordern“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. Auch bei Terminen in städtischen Gebäuden sollen künftig Mund- und Nasenbedeckungen getragen werden.

Auch weil es weiterhin viele Fragen zu den aktuell geltenden Regelungen gibt, bieten wir hier noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen und Klarstellungen:

Notbetreuung in Kitas

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat angekündigt, dass ab dem 27. April auch berufstätige Alleinerziehende die Möglichkeit auf Notbetreuung in Kitas haben – unabhängig davon, in welchem Bereich sie tätig sind. Wer einen entsprechenden Notbetreuungsplatz benötigt, schickt bitte eine E-Mail mit Nachweis an kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de. Selbstständige aus diesen Bereichen geben eine Eigenerklärung ab. Entsprechende Vordrucke gibt es unter www.dormagen.de/coronavirus. Zur Notbetreuung im Offenen Ganztag liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Dienstleistungen

Hundeschulen dürfen als Dienstleister betrieben werden. Allerdings nicht in geschlossenen Räumen oder auf Vereinsgelände. Außerdem ist in der Öffentlichkeit nur ein Einzeltraining von Trainer, Hundehalter und Hund erlaubt. Auch Gassigeh-Angebote sind erlaubt. Auch Fotostudios dürfen als Dienstleister ihre Leistungen anbieten. Die Durchführung von kosmetischer Fußpflege ist unzulässig. Für eine medizinisch notwendige Behandlung bedarf es nun nicht mehr zwingend einer ärztlichen Bescheinigung.. Liegt eine solche nicht vor, prüft und beurteilt der Leistungserbringer die medizinische Notwendigkeit selbst. Er ist insoweit gegenüber den kontrollierenden Behörden im Zweifelsfall zum Nachweis verpflichtet.. Personal-Training ist als Dienstleistung nur in privaten Räumen erlaubt –– nicht beim Trainer, im Studio oder auf dem Sportplatz. In all diesen Fällen sind die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen selbstverständlich zu beachten.

Muezzin-Ruf

Auf Antrag der muslimischen Gemeinden und in enger Abstimmung mit den anderen Religionsgemeinschaften erhalten die Moscheen in Dormagen die Ausnahmegenehmigung, freitagmittags zwischen 13.30 und 14 Uhr zwei Minuten lang zum Gebet rufen zu dürfen. In vielen anderen Städten in NRW wird dies bereits so praktiziert. „Wir hoffen, dass das unseren muslimischen Mitmenschen Zuversicht und Hoffnung spendet in einer Zeit, da gemeinsame Gebete weiterhin nicht stattfinden“, so Bürgermeister Lierenfeld. Die Genehmigung gilt nur für die Dauer der Beschränkungen des Besuchs der Moscheen durch die Corona-Pandemie.

Musikschulen

Der Musikschulbetrieb ist nicht gestattet, Einzelunterricht kann aber als Dienstleistung in Privaträumen erbracht werden. Dabei ist auf die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten. Die Musikschule Dormagen bietet inzwischen aber Online-Unterricht an. Dies gilt insbesondere für Einzel- und Zweierunterricht. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 262 oder per E-Mail an musikschule[@]stadt-dormagen.de.

Voraussichtlich am Mittwoch, 29. April, beraten Bundesregierung und Länder die weiteren Schritte ab dem 4. Mai.

Die Bürgerhotline der Stadt Dormagen ist ab Montag, 27. April, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Weitere aktuelle Informationen unter www.dormagen.de/coronavirus

Coronavirus: Musikschule bleibt geschlossen, bietet aber Online-Unterricht an

Die Musikschule Dormagen bleibt auch nach der neuen Regelung der Corona-Schutzverordnung, die seit Montag, 20. April, in Kraft getreten ist, geschlossen. Um den Schülerinnen und Schülern aber die Möglichkeit zu geben, sich musikalisch weiterzuentwickeln, werden die Musiklehrerinnen und -lehrer vermehrt Online-Unterricht anbieten. Dies gilt insbesondere für Einzel- und Zweierunterricht.

 

„Musik ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Deshalb wollen wir – trotz der Corona-Krise – unseren Kundinnen und Kunden musikalisch etwas bieten“, sagt Musikschulleiterin Eva Krause-Woletz. „So verlieren wir auch nicht den Kontakt zu unseren Schülerinnen und Schülern.“

 

Voraussetzung für einen Online-Unterricht ist die Einverständnis-Erklärung der Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern. Auch für Gruppen, Ensembles und Orchester werden zurzeit Angebote wie Videos oder Tutorials erarbeitet.

 

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 262 oder per E-Mail an musikschule[@]stadt-dormagen.de.

Coronavirus: Mittagessensentgelt wird auch Ende April vorerst nicht eingezogen

Kindertagesstätten und die OGS sind wegen der Corona-Pandemie seit dem 16. März geschlossen. Die weiterführenden Schulen öffnen ab Donnerstag, 23. April, nur teilweise. Deshalb wird das eigentlich für Ende April zu zahlende Mittagessensentgelt für alle städtischen Einrichtungen, die der Dormagener Sozialdienst gGmbH und die OGS-Angebote, die den Einzug der Mittagessensentgelte der Stadt übertragen haben, vorerst nicht eingezogen. Bei allen weiteren Einrichtungen entscheidet der Träger selbst, ob ein Essensentgelt gezahlt werden muss.

Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Selbstzahler brauchen Ende April nichts zu überweisen. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden. Sollten bereits Zahlungen für April erfolgt sein oder die Abbuchung aus technischen Gründen nicht gestoppt werden können, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet. 

„Bezüglich der Frage, wie es mit den Elternbeiträgen für den Monat Mai 2020 aussehen wird, können wir noch keine abschließende Aussage treffen. Auch hier gibt es wieder – wie beim letzten Mal – Gespräche zwischen den Kommunen und dem Land NRW“, erläutert Robert Krumbein, Erster Beigeordneter. „Die Entscheidung durch die Landesebene kann letztlich nur getroffen werden, wenn klar ist, wie viele Kinder tatsächlich in einer Betreuung sind. Möglich wäre es, dass dann die Beiträge nur für die Kinder, die in einer Notbetreuung sind, erhoben werden.“

Coronavirus: Stadtbibliothek öffnet am 23. April unter strengen Auflagen

Ab sofort ist es wieder möglich, Medien aus der Stadtbibliothek auszuleihen. Diese müssen zunächst über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Zudem hat die Landesregierung jetzt beschlossen, dass Bibliotheken unter strengen Schutzauflagen wieder öffnen dürfen. Deshalb bietet die Dormagener Stadtbibliothek ab Donnerstag, 23. April, ein eingeschränktes Serviceangebot zur Ausleihe und Rückgabe an. Es werden sich nur maximal zehn Personen gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten dürfen – und zwar nicht länger als 20 Minuten. Kleinere Gruppen sind nicht erlaubt, nur Einzelpersonen oder maximal zwei Personen (aus einer Familie o.ä.) dürfen die Bücherei gemeinsam betreten. Es gelten geänderte Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr

Ein gültiger Bibliotheksausweis oder ein Personalausweis ist bei der Anmeldung vorzuzeigen.

Eine Bargeldzahlung ist nur am Selbstverbucher möglich.

Die Rückgabefristen der Medien, die vor der Schließung ausgeliehen wurden, sind zudem bis Montag, 27. April, verlängert worden. Zur Rückgabe der Medien kann zudem auch die Außenrückgabe genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Was sich ab Montag alles ändert – und was nicht

Es sind die ersten Schritte zu einer Öffnung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Mit einer neuen Verordnung, die am Montag, 20. April, in Kraft tritt und noch heute veröffentlicht werden soll, gibt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Leitlinien für die Zeit bis zum 4. Mai vor. Änderungen sollen sich zum Beispiel im Bereich Kita und Schule, bei Geschäften sowie für Großveranstaltungen ergeben.


„Mindestens genauso wichtig ist aber auch, was sich erstmal nicht ändert“, betont Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Das Kontaktverbot bleibt genauso wie das Abstandsgebot in Kraft. Es bleibt das wichtigste Ziel, alle Menschen so gut wie möglich vor der Infektion zu schützen. Deshalb empfehle ich auch dringend das Tragen einer Mundbedeckung in den Bereichen, wo Abstände nicht eingehalten werden können“, so Lierenfeld weiter.

Ab Montag, 20. April, sollen die weiterführenden Schulen zunächst für Lehrkräfte, Schulpersonal und Schulträger wieder geöffnet werden, damit der Schulbetrieb unter den erforderlichen strengen Hygienevorschriften in kleineren Lerngruppen vorbereitet werden kann. Das hat Schulministerin Yvonne Gebauer heute in Düsseldorf bekannt gegeben.

Ab Donnerstag, 23. April, sollen Schülerinnen und Schüler, die sich auf Schulabschlüsse  vorbereiten, dann verpflichtend am Unterricht teilnehmen. Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig. Das Angebot einer freiwilligen schulischen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung soll den aktuellen Umständen Rechnung tragen und ist daher eine Option, keine Pflicht.


In einer zweiten Phase sollen ab dem 4. Mai auch die Grundschulen wieder geöffnet werden. Allerdings nur für die Viertklässler, um einen möglichst reibungslosen Wechsel auf die weiterführenden Schulen zu ermöglichen. Der gemeinsame Unterricht aller Schüler in der gewohnten Form wird voraussichtlich mindestens bis zu den Sommerferien nicht stattfinden, so Gebauer.


Auch im Kita-Bereich soll es Neuerungen geben. So soll die Notbetreuung in Stufen ausgeweitet werden, über die genauen Einzelheiten wird das zuständige Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen demnächst informieren.


Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sollen ab Montag alle Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen. Zudem gibt es unabhängig von der Verkaufsfläche Ausnahmen für Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen sowie für Einrichtungsgeschäfte und Babyfachmärkte. Im Übrigen bleibt es auch in diesem Bereich bei den bisher geltenden Regelungen.


Im Bereich des Dienstleistungsgewerbes können sich Friseurbetriebe darauf vorbereiten, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb ab dem 4. Mai wiederaufzunehmen.


Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen zunächst weiter nicht stattfinden. Auch Großveranstaltungen, die für die Infektionsdynamik eine große Rolle spielen, bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Hierzu wird die Landesregierung zeitnah detailliertere Informationen herausgeben.


„Wir müssen uns klarmachen, dass wir diese Epidemie noch längst nicht bewältigt haben. Sie dauert an. Deshalb wäre es ein lebensgefährlicher Fehler, wenn wir schon jetzt zu unserem gewohnten Leben zurückkehren. Auf unbestimmte Zeit muss der Ausnahmezustand leider zur Gewohnheit werden“, erklärt Lierenfeld. Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, sei es daher geboten, auf private Reisen und Besuche generell zu verzichten – auch im Verwandten- und Freundeskreis.


Bürgermeister Erik Lierenfeld beantwortet am Freitag, 17. April, um 17.30 Uhr gemeinsam mit Martina Hermann-Biert, der Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend, Familie und Soziales, live auf Facebook die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu den Auswirkungen der neuen Verordnung auf das Leben in Dormagen.


Alle Bürgerinnen und Bürger können sich zudem mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten telefonisch unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr besetzt.
Alle aktuellen Informationen zum Thema Coronavirus gibt es im Internet unter www.dormagen.de/coronavirus.   

Coronavirus: So arbeitet der Rat während des landesweiten Kontaktverbots

Auch wenn derzeit keine Rats- und Ausschusssitzungen stattfinden können: Meinungsvielfalt und politischer Diskurs sind auch während der Coronakrise nicht in Quarantäne. „Aber in gewohnter Form zusammenzukommen, das wäre wegen des damit verbundenen Infektionsrisikos einfach unverantwortlich“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Der Schutz von Leib und Leben geht vor. Ich gehe davon aus, dass darüber in allen Fraktionen Konsens herrscht.“

In wöchentlichen Videokonferenzen mit den Fraktionsvorsitzenden informiert Verwaltungschef Lierenfeld umfassend über Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Er stellt sich den Fragen der Politik, diskutiert und erklärt Entscheidungen. „Das Infektionsschutzgesetz setzt schließlich nicht die Meinungsfreiheit außer Kraft“, so Lierenfeld. Zudem erhalten die Mitglieder des Rats täglich ein Briefing aus dem Krisenstab, das alle wichtigen neuen Entwicklungen zusammenfasst.

Wichtig sei, dass die Verwaltung handlungsfähig bleibe. Wichtige Entscheidungen – auch zur Bewältigung der Krise oder zur Abmilderung ihrer Auswirkungen – kann der Stadtrat jeder Zeit in Form von Dringlichkeitsbeschlüssen fassen. „Der Gesetzgeber hat Dringlichkeitsbeschlüsse und künftig zudem Beschlüsse im vereinfachten Verfahren bewusst vorgesehen. Das sind Instrumente, die wir jetzt für eine begrenzte Zeit nutzen sollten“, erläutert Bürgermeister Lierenfeld.

Derzeit erhalten die Ratsfraktionen donnerstags die Dringlichkeitsentscheidungen zur Beratung. Die Fraktionsvorsitzenden haben im Anschluss daran die Möglichkeit, Fragen zu den Vorlagen der Verwaltung in einer Videokonferenz zu stellen. Insgesamt haben die Fraktionen zehn Tage Zeit für ihre Beratung. Nur wenn die Mehrheit des Stadtrates der Entscheidung zustimmt, wird der Dringlichkeitsbeschluss von Bürgermeister und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden unterschrieben. „Die Gemeindeordnung sieht vor, dass der Bürgermeister und ein Ratsmitglied den Beschluss treffen können. In Dormagen ist es aber gelebte Praxis, dass alle Fraktionen entsprechend eingebunden sind und der Vorsitzende der größten Fraktion mit unterzeichnet“, erklärt Lierenfeld.

Den aus der Politik an ihn herangetragenen Wunsch nach Präsenz-Sitzungen nennt Lierenfeld „nachvollziehbar – zumal ja der Kommunalwahlkampf vor der Tür steht.“ Dennoch sei es wichtig, dass der Rat jetzt bewusst und geschlossen ein Zeichen setze: „Wir verlangen den Bürgerinnen und Bürgern viel ab, Unternehmen sind wegen des weitreichenden Kontaktverbots in ihrer Existenz gefährdet. In dieser Situation brauchen wir parteiübergreifenden Konsens. Der Wahlkampf muss dann eben warten.“

Der Idee, Ratssitzungen in „abgespeckter“ Form stattfinden zu lassen, erteilt Lierenfeld eine Absage: „Die Sitzungen müssen nun mal öffentlich stattfinden. Die Präsenz der Ratsmitglieder ist zwingend vorgegeben. Weder ist eine Verkleinerung möglich, noch ein Ersatzgremium vorgesehen.“ Die Kommunen entscheiden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung selbst darüber, ob Sitzungen stattfinden. „Die Krise hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Deshalb hat für die Verwaltung das Abschneiden möglicher Infektionsketten höchste Priorität“, erklärt Erik Lierenfeld.

Wenn allerdings ein Fünftel der Ratsmitglieder oder eine Fraktion unter Angabe der zur Beratung zu stellenden Gegenstände es verlangen, ist der Rat unverzüglich einzuberufen.

Coronavirus: Ein offenes Ohr für Bürgersorgen – die Hotline der Stadt wurde bereits rund 1200 Mal kontaktiert

Nachdem der landesweite Erlass zur Schließung der Schulen und Kindergärten kam, stand die Bürger-Hotline nicht mehr still. Rund 1200 Anrufe haben die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits entgegengenommen, beantwortet oder weitervermittelt. In einem Drei-Schichten-Modell betreuen täglich wechselnd rund 15 Personen das Bürgertelefon, insgesamt haben sich 40 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig gemeldet, um zu helfen.

Viele Anrufer benötigen einen Rat, wie sie ihre Situation meistern können oder sind unsicher, was noch erlaubt ist und was nicht. Andere brauchen die Hilfe von Ehrenamtlichen, da sie beispielweise nicht mehr einkaufen gehen können, sollen oder wollen. Wieder andere benötigen einfach nur ein offenes Ohr. „Es ist uns als Stadt sehr wichtig, für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Es sind schwere Zeiten, die uns alle verunsichern“, sagt Renate Dixon, die gemeinsam mit Julia Stöcker die Bürger-Hotline leitet. „Wir helfen, wo wir können.“

Viele Fragen drehten sich zunächst um die Kinderbetreuung, welche Geschäfte noch geöffnet hatten und um wirtschaftliche Fragen, Sorgen und Nöte. Es folgten weitere Schließungen und das Kontaktverbot. Auch wollen viele wissen, wie sie wichtige Termine im Rathaus dennoch wahrnehmen können.

Nach zwei Wochen geht nun der Andrang etwas zurück. „Das ist ein gutes Zeichen. Viele Bürgerinnen und Bürger werden sich mittlerweile an die neue Situation gewöhnt und ihren Alltag organisiert haben“, sagt Dixon. Deshalb wurden jetzt auch die Zeiten für die Hotline angepasst.

Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter 02133 257 555 erreichbar.

Coronavirus: So arbeitet der Corona-Krisenstab im Dormagener Rathaus

Notfalls wird rund um die Uhr gearbeitet: Die Stadt Dormagen hat vor zwei Wochen einen Corona-Krisenstab eingerichtet. Einmal täglich werden dort alle Informationen zusammengetragen – auch am Wochenende. Noch immer steigt die Kurve der Neuinfektionen an, wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß niemand. „Deshalb ist es so wichtig, für einen schnellen und umfassenden Informationsfluss zu sorgen – nach innen und nach außen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld, der den Krisenstab leitet.

Das Ziel ist klar: Die Stadt versucht sich bestmöglich auf die dynamischen Entwicklungen der Coronakrise vorzubereiten. Dabei versuchen die Mitglieder des Gremiums genau wie alle anderen, auf unmittelbaren persönlichen Kontakt zu verzichten: „Viele schalten sich in der täglichen Lagebesprechung per Videotelefonie zu“, erklärt der Bürgermeister. Die Sitzungen finden im Ratssaal statt. „So ist sichergestellt, dass diejenigen, die persönlich anwesend sind, den erforderlichen Abstand einhalten können“, so Lierenfeld weiter.
Die Mitglieder im Stab kommen praktisch aus fast allen Bereichen der Verwaltung. „Weil die Folgen von Corona alle Lebensbereiche betreffen, ist das nur folgerichtig“, sagt Lierenfeld. Mit dabei sind neben dem Ersten Beigeordneten Robert Krumbein auch Vertreter des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Fachbereichsleiter des Bereichs Sicherheit und Ordnung sowie Vertreter von Feuerwehr und Polizei. Den Draht zum Kreis und Nachbarkommunen hält der Bürgermeister über regelmäßige Schalten mit seinen Amtskollegen und dem Landrat. „Auch dieser Austausch ist immens wichtig, denn gerade bei Beginn des Ausbruchs mussten wir viele Entscheidungen schnell vor Ort treffen“, erläutert Bürgermeister Lierenfeld.
Zudem werden alle Stadtratsmitglieder täglich über die aktuelle Situation informiert. „Mir ist es wichtig, unser Handeln für die Fraktionen transparent zu gestalten. Die politische Gremienarbeit kann derzeit nicht in der gewohnten Form stattfinden. Umso wichtiger ist es, dass wir den Stadtrat umfassend auf andere Weise – nämlich digital – einbinden“, sagt Bürgermeister Lierenfeld.

Bei speziellen Themen können weitere Personen nach Bedarf zur täglichen Lagebesprechung hinzugezogen werden. Zum Beispiel Vertreter der Stadtbus GmbH, wenn es um Fragen rund um den ÖPNV geht. „Oder Vertreter unserer städtischen Bürger-Hotline oder dem Außendienst des Ordnungsamtes, die immer wieder Input geben, welche Fragen bei ihnen auflaufen und wo aus Sicht der Menschen Handlungsbedarf besteht“, sagt Erik Lierenfeld.

Coronavirus: Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßt Aussetzung der Elternbeiträge – so wird es geregelt

Schulen, Kindertagesstätten und die OGS sind wegen der Corona-Pandemie seit dem 16. März geschlossen. Daher begrüßt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen und der kommunalen Spitzenverbände, die Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offenen Ganztag im April auszusetzen. „Das ist ein wichtiger Schritt, um Familien in dieser schwierigen und ungewissen Zeit wirtschaftlich zu entlasten“, sagt Lierenfeld. Noch mindestens bis zum Ende der Osterferien bleiben Kitas, Schulen und Kindertagespflege in Dormagen geschlossen.

Diese Regelung gilt für alle Beitragspflichtigen, unabhängig davon, ob eine  Notbetreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung erhalten die Eltern hierüber keinen neuen Beitragsbescheid.

Selbstzahler brauchen im April nichts zu überweisen. Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Die Abbuchungen werden für den Monat April 2020 gestoppt. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden.

Sollten bereits Zahlungen für April erfolgt sein oder die Abbuchung aus technischen Gründen nicht gestoppt werden können, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet. 

Zudem wird das eigentlich für Ende März zu zahlende Mittagessensentgelt für alle städtischen Einrichtungen, die der Dormagener Sozialdienst gGmbH und die OGS-Angebote, die den Einzug der Mittagessensentgelte der Stadt übertragen haben, nicht eingezogen. Bei allen weiteren Einrichtungen entscheidet der Träger selbst, ob ein Essensentgelt gezahlt werden muss.

Sollten Schließungen über den 19. April 2020 erforderlich sein, wird der Verwaltungsvorstand die weitere Vorgehensweise erneut prüfen.

Coronavirus: Hochzeiten ab sofort nur noch ohne Angehörige möglich

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus: So sind Hochzeiten ab sofort nur noch ohne Angehörige und Gäste möglich. Die Stadt Dormagen legt heiratswilligen Paaren deshalb nahe, ihre Hochzeiten abzusagen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. „Bei allem Verständnis für die oft langfristigen Vorplanungen: Von dem seit Montag geltenden Kontaktverbot sind selbstverständlich auch Hochzeitsgesellschaften betroffen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Bei standesamtlichen Eheschließungen dürfen daher ab sofort nur noch der Standesbeamte, das Brautpaar sowie bei Bedarf ein Dolmetscher zugegen sein.

Die Stadt versucht, mit möglichst viele Fingerspitzengefühl vorzugehen – und sucht das Gespräch mit den Hochzeitspaaren: „Wir erklären den betroffenen Paaren die Situation vor dem Hintergrund des Kontaktverbots. Und legen eine Absage oder Verschiebung nahe, weil in den meisten Fällen große Feierlichkeiten geplant waren – die aber wegen der Corona-Pandemie einfach inakzeptabel sind“, erläutert der Bürgermeister.

Paare, die demnächst eine Hochzeit geplant haben, können sich über die Bürger-Hotline der Stadt unter 02133 257 555 an das Standesamt wenden und beraten lassen. Eine Rechtsberatung – zum Beispiel zu Verträgen mit der Hochzeits-Location, Caterern oder anderen Dienstleistern findet allerdings nicht statt.

Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus gibt es online unter www.dormagen.de/coronavirus

Coronavirus: So lief Tag eins des neuen Kontaktverbots in Dormagen

Pressemitteilung vom 23. März 2020

Um Mitternacht ist das neue Kontaktverbot der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Kraft getreten. In Dormagen wird die Einhaltung der neuen Regeln vor allem vom städtischen Ordnungsdienst überwacht. Zuwiderhandlungen können mit einem Ordnungsgeld von 200 bis 25.000 Euro geahndet werden. „Die ersten Rückmeldungen zeigen aber, dass es ganz gut klappt“, resümiert Bürgermeister Erik Lierenfeld die ersten Stunden.

„Es macht mir Hoffnung, dass die überwältigende Mehrheit der Bürger offenbar verstanden hat, dass wir das Ansteckungsrisiko am wirksamsten minimieren, wenn wir auf enge und unmittelbare soziale Kontakte verzichten“, so Lierenfeld weiter. Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 179 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. In Dormagen gibt es 33 bestätigte Infektionsfälle.

Zahlreiche Gespräche führten die Ordnungsamtsmitarbeiter auch mit Einzelhändlern. Bei Vor-Ort-Besuchen wurden offene Fragen geklärt. Einige Märkte stellen die Wahrung des vorgeschriebenen zehn Quadratmeter großen „Sektors“ pro Kunde in den Märkten durch weniger Einkaufswagen sicher. „Die Bereitschaft, sich in dieser Situation nach immer neuen Vorschriften zu richten, ist erfreulicherweise sehr groß“, sagt Bürgermeister Lierenfeld: „Allen ist bewusst, dass es einer gemeinsamen Anstrengung bedarf, um diese Krise zu meistern.“

Weiterhin möglich bleibt ein Spaziergang an der frischen Luft. „Das ist gerade jetzt wichtig. Aber egal ob eine Runde Joggen um die Felder oder Yoga im Freien – wer draußen Sport treiben möchte, sollte das bitte alleine machen“, erklärt Erik Lierenfeld. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Auch draußen ist, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

Auch wer aktuell umzieht, sollte die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach Möglichkeit beachten. Zudem können natürlich weiterhin Umzugsunternehmen beauftragt werden. Zahlreiche Fragen haben die Stadt auch zum Thema Friedhöfe erreicht: Diese dürfen weiter besucht werden, jedoch nur mit maximal einer weiteren Person oder Personen aus dem gleichen Haushalt. Ein wichtiger Hinweis: Die öffentlichen Toiletten auf den Friedhöfen sind aufgrund der Infektionsgefahr geschlossen.

Wegen der stark zurückgegangenen Fahrgastzahlen hat die Stadtbus GmbH ihren Fahrplan angepasst. Ab dem heutigen Montag, 23. März, fahren die Linien WE1 und WE2 montags bis samstags ab 6 bis 20 Uhr im 60-Minuten-Takt. Sonn- und feiertags bleibt es bei den regulären Zeiten laut Fahrplan.

Bürgermeister Erik Lierenfeld beantwortet am Dienstag, 24. März, um 17 Uhr wieder live auf Facebook die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu den Auswirkungen der Coronakrise auf Dormagen.

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten telefonisch unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt. Auch Menschen, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich dort melden.

Coronavirus: NRW schafft mit Kontaktverbot einheitliche Leitlinie für Kommunen

Pressemitteilung vom 22. März 2020

Die NRW-Landesregierung hat mit einem weitreichenden Kontaktverbot eine einheitliche Leitlinie für die Kommunen im Kampf gegen das Coronavirus vorgegeben. Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßte den Schritt: „Es ist uns – das hat dieses Wochenende gezeigt – endlich gelungen, das öffentliche Leben spürbar herunterzufahren. Das war wichtig, weil es außer unserem eigenen Verhalten derzeit kein Gegenmittel gegen das Coronavirus gibt. Mit dem heute bekanntgegebenen Kontaktverbot gehen wir diesen Weg konsequent weiter.“ Zudem sei es wichtig, auf allen Ebenen möglichst geschlossen vorzugehen: „Nur so schaffen wir das erforderliche Vertrauen in der Bevölkerung“, so Lierenfeld weiter.

Das von der Landesregierung verabschiedete Kontaktverbot wurde per Rechtsverordnung erlassen und tritt ab Montag, 23. März, in Kraft. Danach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen davon sind Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen sowie zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.
 
Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, auch mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.
 
Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen. Hier einige zentrale Änderungen im Überblick:

 

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Besuche sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Handwerk, Dienstleistungsgewerbe

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt. Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Handel

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal), unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.

Gastronomie

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt.
Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind. Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.
Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Bürgermeister Erik Lierenfeld appelliert abermals an alle Dormagenerinnen und Dormagener, „jetzt mitzuziehen. Das sind keine Handlungsempfehlungen, sondern verbindliche Regeln, nach denen wir jetzt alle mindestens in den nächsten zwei Wochen zu leben haben.“ Lierenfeld warb zudem dafür, sich über die Kanäle der Stadt Dormagen sowie „seriöse Medien, die ihr Handwerk verstehen", zu informieren. Insbesondere über die sozialen Netzwerke kursierten immer wieder Gerüchte, Halbwahrheiten und bewusst gestreute fake news. „Wir als Stadt werden jedenfalls versuchen, Sie möglichst schnell, umfassend und transparent über alle neuen Entwicklungen zum Thema Coronavirus auf dem Laufenden zu halten.“

Außerdem appelliert der Bürgermeister an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger Falschmeldungen bei Polizei oder Ordnungsamt zu unterlassen: „Wir bekommen Anrufe über Versammlungen, zwei Minuten später treffen die Kollegen ein und es ist niemand dort. Das behindert uns in unserer Arbeit massiv!“
 

Coronavirus: Ausweitung der Notbetreuung in Schulen und Kitas auch in Dormagen

Pressemitteilung vom 22. März 2020

 

Der Anspruch auf die Notbetreuung von Kindern in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und in den Schulklasse 1 bis 6 soll ausgeweitet werden. Diese Entscheidung haben das NRW-Schulministerium und das NRW-Familienministerium jetzt mitgeteilt. Auf den entsprechenden Erlass warten die Kommunen aktuell. Die Stadt Dormagen wird gemeinsam mit den Trägern dem Vorschlag des Landes für die Kitas folgen. Somit besteht dann ein Betreuungsanspruch, sobald ein Elternteil beruflich eine sogenannte Schlüsselposition bekleidet. Bisher mussten beide Elternteile einer speziellen Berufsgruppe angehören. Auch eine Betreuung an den Wochenenden wird im Zuge dessen sichergestellt.

„Diese Maßnahme ist notwendig, da unsere Erfahrungen der vergangenen Tage gezeigt haben, dass durch den Betreuungsengpass auch viele Pflegekräfte, Krankenpfleger und Ärzte zu Hause geblieben sind“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Das ist in dieser Krise fatal. Wir brauchen jetzt so viel medizinisches Fachpersonal wie möglich, um die Krise gemeinsam zu meistern. Durch die neue Regelung können wir so dafür sorgen und gleichzeitig eine Entlastung in den Familien schaffen.“

Lierenfeld betont aber, mit dieser Regelung maßvoll umzugehen. „Unser oberstes Ziel bleibt weiterhin die Eindämmung des Virus. Nur wer wirklich keine andere Möglichkeit hat, sollte die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll mit dem Angebot um."

Betroffene Eltern wenden sich weiterhin per E-Mail an schule.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de und kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de oder telefonisch an die Bürgerhotline unter 02133 257 555 und müssen Nachweise vom Arbeitgeber beibringen. Sie erhalten dann eine entsprechende Nachricht durch den Träger.

Coronavirus: Was die Maßnahmen zum Infektionsschutz konkret bedeuten

Pressemitteilung vom 18. März 2020

Die Straßen werden leerer, die Büros auch: Das Coronavirus hat unseren Alltag bereits spürbar verändert. In Dormagen gibt es inzwischen zwei bestätigte Infektionsfälle. „Die schnelle Verbreitung macht vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Angst. Deshalb möchten wir als Stadt weiterhin klar, fundiert und transparent informieren“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
Gerade mit Blick auf die von der Landesregierung angeordneten Maßnahmen zur Begrenzung der Corona-Pandemie gibt es zahlreiche Fragen – insbesondere von Geschäftsinhabern und Gastronomen. „Diese Situation hat es noch nie gegeben. Deshalb gibt es dafür auch kein Handbuch. Wir versuchen aber, die Maßnahmen bestmöglich zu erklären – und bitten um Verständnis, wenn nicht immer alles sofort klar ist“, wirbt Lierenfeld für Verständnis.
Die klare Zielrichtung aller im Kampf gegen das Coronavirus getroffenen Maßnahmen ist es, persönliche Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. „Im Zweifel legt die Stadt Dormagen Regelungen daher streng aus“, erklärt der Bürgermeister.


Einzelhandel nur zur Sicherung der Grundversorgung
Verkaufsstellen des Einzelhandels schließen, es sei denn, es handelt sich um Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungshandel, Bau, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und Großhandelsbetriebe. Auch Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.
Das bedeutet, dass zum Beispiel alle Oberbekleidungsgeschäfte, Schmuck- und Uhrengeschäfte und Blumengeschäfte geschlossen haben. Unter Dienstleistungen fallen Angebote, die zur Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung dienen. Das sind vor allem Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, die ohne das Zusammenkommen großer Gruppen erbracht werden können. Dazu zählen insbesondere die Tätigkeiten der freien Berufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure. Auch Autowerkstätten sowie der Autohandel fallen unter den Begriff der Dienstleister. Fahrschulen hingegen sind ab sofort zu schließen.


Cafés schließen
Unter Cafés sind auch Eiscafés und Eisdielen – einschließlich des Thekenverkaufs –  zu verstehen. Bei der Abgrenzung zu Restaurants kommt es darauf an, wo der Schwerpunkt des Angebots liegt. Geöffnet bleiben einzig Speiselokale, bei denen der Angebotsschwerpunkt auf der Zubereitung von Mahlzeiten liegt. Das Verweilen in Restaurants ist möglichst zu unterlassen. „Die Menschen sollen dort ihr Essen zu sich nehmen –  aber nicht dort statt im Café nebenan sitzen und ihren Kaffee trinken. Das wäre schlicht widersinnig“, so Lierenfeld.
Der Bürgermeister betonte abermals, dass es jetzt an jedem Einzelnen sei, verantwortlich zu handeln: „Wer jetzt noch ohne triftigen Grund unter Menschen ist, schadet allen. Deshalb rufe ich dazu auf, auch private Feiern jetzt konsequent abzusagen.“


Hilfen für die Wirtschaft
Die Coronakrise stellt die Dormagener Wirtschaft vor große Probleme. „Als Stadt werden wir daher in Anlehnung an das von der Bundesregierung bereits beschlossene Maßnahmenpaket ebenfalls schnell und unbürokratisch Hilfe anbieten, um schwierige finanzielle Situationen bewältigen zu können“, sagt Lierenfeld.
Nicht zuletzt zum Schutz der Dormagener Arbeitsplätze werden Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Stundungsanträgen wird großzügig, für vier Monate zunächst zinslos, entsprochen. Sollten im Einzelfall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden vorerst nicht mehr festgesetzt. „Da wir mit einer Vielzahl von Anträgen rechnen, bitte ich von Anfragen abzusehen. Die Kolleginnen und Kollegen werden mit Hochdruck arbeiten und den Antragstellern dann antworten.“

Coronavirus: Was Sie jetzt beachten müssen

Pressemitteilung vom 17. März 2020

Seit Wochenbeginn überschlagen sich die Meldungen zum Coronavirus und den zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung ergriffenen Maßnahmen. Es gibt mittlerweile die ersten bestätigten Fälle in Dormagen. „Dennoch wird die Krise offenbar noch immer unterschätzt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Die wirksamste Maßnahme, um Infektionen zu verringern ist es, die Distanz zwischen den Menschen zu erhöhen. Das ist bislang leider noch nicht in dem Maße gelungen, wie es notwendig wäre. Deshalb noch einmal mein Appell: Bleiben Sie zuhause! Vermeiden Sie soziale Kontakte soweit das irgendwie möglich ist. Handeln Sie verantwortungsvoll und schützen Sie diejenigen, die besonders gefährdet sind: Lebensältere und vorerkrankte Mitbürger.“

Klar ist, dass die Coronakrise unseren Alltag auf unbestimmte Zeit verändern wird. Hier ein Überblick über die aktuellen Maßnahmen:

Rathaus und Politik

Ab Dienstag, 17. März, ist die gesamte Stadtverwaltung einschließlich aller städtischen Einrichtungen für den Publikumsverkehr geschlossen. Bei dringenden Anliegen können die Dormagener Bürgerinnen und Bürger telefonisch bei der Bürger-Hotline unter 02133 257 555 oder per E-Mail antermin[@]stadt-dormagen.de einen Terminwunsch hinterlegen. Die zuständigen Fachbereiche werden nach Dringlichkeit entsprechende Termine für Behördengänge vergeben. Alle Sitzungen der politischen Gremien und Arbeitskreise werden zunächst bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt.

Schule, Kitas und Kindertagesbetreuung

Seit Montag, 16. März, sind alle Schulen und Kitas vorerst bis zum 19. April geschlossen. Lediglich für Kinder einer speziellen Personengruppe, die beruflich Verantwortung für die kritische Infrastruktur in der Coronakrise tragen, wird eine Notbetreuung angeboten. Eltern, die eine Notbetreuung brauchen, können sich ebenfalls telefonisch bei der Bürgerhotline melden oder eine Mail an kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de, bzw. schule.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de schreiben. Die Stadt Dormagen geht davon aus, dass die Rückerstattung von Gebühren für die Dauer der Schließung landeseinheitlich geregelt wird.

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffentliche Personennahverkehr wird reduziert. Schulbusse fahren ab Mittwoch, 18. März, gar nicht mehr. Der Gesamtfahrplan wird ab Montag, 23. März, auf den Wochenendfahrplan umgestellt, das bedeutet: Der Stadtbus fährt dann im 30-Minuten-Takt mit den Linie WE1 und WE2 – allerdings ab 6 Uhr morgens. Der Nachtexpress fährt nur noch bis 24 Uhr. Das Kundencenter der Stadtbus GmbH ist auch bereits geschlossen. Tickets gibt es nur noch online oder am Automaten.

Einkaufen

Geöffnet bleibt der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Gegebenenfalls werden Sonntagverkaufsverbote ausgesetzt, um den Andrang weiter zu entzerren. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Auch alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Für „Hamsterkäufe“ bestehe kein Anlass: „Die Lebensmittelversorgung ist sichergestellt, deshalb müssen die Regale nicht leergekauft werden. Andere wollen ja auch noch einkaufen“, betont Lierenfeld und appelliert an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger.

Freizeit

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind unabhängig vom Veranstalter bis zum 19. April untersagt. Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen gibt es unter 02133 257 338 oder per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de.

Für den Publikumsverkehr geschlossen sind Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Darüber hinaus werden Theater, Museen, Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks – hiervon ist auch der Tannenbusch betroffen, der ab sofort geschlossen ist –  sowie alle weiteren Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) den Betrieb einstellen. Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder und Spielplätze in Dormagen sind von den Schließungen betroffen.

Restaurants werden spätestens um 15 Uhr geschlossen. Es gelten Auflagen, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische oder eine Beschränkung der Besucherzahl. Zudem müssen die Gästedaten erfasst werden. Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken genutzt werden. Besuche unter anderem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollen beschränkt werden.

Die Einhaltung dieser Regelungen wird ab sofort von der Stadt kontrolliert.

Wirtschaft

Für die Wirtschaft geht die Umsetzung dieser Maßnahmen mit erheblichen, teils existenzgefährdenden Umsatzeinbußen einher. „Das ist uns bewusst. An erster Stelle steht jetzt allerdings die Gesundheit der Bevölkerung. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, das für Unternehmen alles getan wird, was nötig ist, um sie zu retten. Wir stimmen im Rhein-Kreis Neuss aktuell weitere mögliche Maßnahmen ab“, so Lierenfeld. Der Rhein-Kreis Neuss hat auf seiner Homepage einen aktuellen Überblick zu Soforthilfen für Unternehmen zusammengestellt.

Bürger-Hotline

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten telefonisch unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt. Auch Menschen, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich dort melden.

Coronavirus: Erster bestätigter Infektionsfall in Dormagen – Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Pressemitteilung vom 16. März 2020

Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss meldet den ersten bestätigten Coronavirus-Infektionsfall in Dormagen. Die Stadt Dormagen hat in den zurückliegenden Tagen bereits umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. Heute wurden weitere erhebliche Einschränkungen beschlossen. „Wir gehen noch einen Schritt weiter, um die Infektionsketten so gut es geht einzudämmen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Wir müssen Zeit gewinnen. Das bedeutet noch intensivere Einschnitte im täglichen Leben. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger darum, verantwortlich zu handeln: Bleiben Sie zu Hause! Halten Sie Abstand und verzichten Sie auf alle sozialen Interaktionen, die nicht unbedingt erforderlich sind!“

Der öffentliche Personennahverkehr wird reduziert. Schulbusse fahren ab Mittwoch gar nicht mehr. Der Gesamtfahrplan wird ab Montag, 23. März, auf den WE-Plan umgestellt, das bedeutet: Der Stadtbus fährt im 30-Minuten-Takt. Der Nachtexpress fährt nur noch bis 24 Uhr. Senioreneinrichtungen und Begegnungszentren werden ab sofort geschlossen. Trauungen sollen – wenn möglich – verschoben werden. Einstweilen finden noch Hochzeiten statt, an denen aber höchstens zehn Personen teilnehmen dürfen und bei denen genügend Abstand zu halten ist.

Die Tourist-Info in Zons ist geschlossen, alle Führungen durch Zons werden abgesagt. Der städtische Mängelmelder wird nur noch bearbeitet, soweit die gemeldeten Mängel eine unmittelbare Gefahr darstellen.

Auch Trauerhallen bleiben ab sofort geschlossen. Urnenbeisetzungen auf den städtischen Friedhöfen werden ab nächster Woche nur noch ohne Angehörige durchgeführt.

Ehrungsbesuche bei Alters- und Ehejubilaren werden ebenfalls ausgesetzt. „Natürlich werden auch alle weiteren am Sonntag von der Landesregierung beschlossenen Regelungen umgesetzt“, betonte Lierenfeld.

Noch am Sonntag wurden durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.

Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten. Die Umsetzung dieser von der Landesregierung verfügten Schließungen werde selbstverständlich durch städtische Mitarbeiter begleitet und kontrolliert, wie Lierenfeld ankündigte.

Die Stadt behält sich weitergehende Maßnahmen ausdrücklich vor: „Ich appelliere an die Vernunft jedes Einzelnen, sich so zu verhalten, dass andere, insbesondere ältere und vorerkrankte Mitmenschen, keiner unnötigen Gefahr ausgesetzt werden“, erklärt Bürgermeister Lierenfeld: „Wenn ich aber sehe, dass Spielplätze völlig überfüllt sind und sich die Menschen dicht an dicht durch den Tannenbusch schieben, dann werden wir auch diese Orte schließen.“

Lob und Dank richtet Lierenfeld an all jene, die sich bereits als Helfer angeboten haben. „Wir haben am Wochenende über die Bürger-Hotline bereits viele Hilfsangebote erhalten – zum Beispiel was die Erledigung von Einkäufen für ältere Mitmenschen angeht. Das versuchen wir jetzt so zu koordinieren, dass möglichst viele davon profitieren“, so der Bürgermeister. Im Übrigen seien „Hamsterkäufe“ weiterhin unangebracht: „Die Lebensmittelversorgung ist sichergestellt, deshalb müssen die Regale nicht leergekauft werden. Andere wollen ja auch noch einkaufen.“

Alle aktuellen Informationen zum Thema Coronavirus gibt es im Internet unter www.dormagen.de/coronavirus oder telefonisch über die Bürger-Hotline der Stadt Dormagen (02133 257 555, täglich von 8 bis 18 Uhr).

Bürgermeister Erik Lierenfeld steht am heutigen Montag, 16. März, ab 15 Uhr bei Facebook-Live für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Coronavirus: Stadt Dormagen trifft weitreichende Schutzmaßnahmen

Pressemitteilung vom 14. März 2020

Die Stadt Dormagen hat nach der Absage aller städtischen Veranstaltungen und der Schließung von Kitas und Schulen heute weitere Schutzmaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu verlangsamen. Die gesamte Stadtverwaltung schließt ab Dienstag, 17. März, für den Publikumsverkehr. Behördengänge sind dann nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich. Auch sämtliche Kultureinrichtungen der Stadt sind ab sofort geschlossen. Das gilt für die Stadtbibliothek, Musikschule und VHS ebenso wie für das gesamte Kulturhaus und die Kulturhalle. Zudem sind das Stadtbad sowie alle Sportanlagen, Turnhallen und sonstigen städtischen Veranstaltungsräume von den Schließungen betroffen.
„Dormagen fährt runter. Das öffentliche, private und berufliche Leben wie wir es aus unserem Alltag kennen, wird in den nächsten Wochen nicht mehr stattfinden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Schließungen seien „nicht nur ein Gebot der Vernunft und die dringende Empfehlung aller Experten, sondern Ausdruck von Solidarität und Gemeinschaftssinn“, so Lierenfeld weiter: „Wir müssen gemeinsam versuchen, die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten.“
Mit der Stadtbus GmbH und der Energieversorgung Dormagen GmbH (evd) schließen auch zwei Stadttöchter ab sofort ihre Kundencenter. Der Bürgermeister kündigte zudem an, dass alle Ausschuss- und Ratssitzungen abgesagt werden.
Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Stadtbus- und evd-Kunden können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Diese ist ab sofort täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt.


Bürgermeister Erik Lierenfeld zeigte Verständnis für die Sorgen, die Wirtschaft, Einzelhandel und Gastronomie angesichts der zu erwartenden Umsatzeinbußen plagen. „Ich werde dem Stadtrat deshalb vorschlagen, dass wir Gebühren erlassen und mich außerdem dafür stark machen, dass Bund und Land schnell durch zinslose Kredite unterstützen. Es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel“, so Lierenfeld.
Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich ebenfalls an die Bürgerhotline wenden. Die Stadt wird – gemeinsam mit Ehrenamtlern – versuchen, im Alltag zu helfen – zum Beispiel mit Einkäufen.
Bürgermeister Erik Lierenfeld steht am Montag, 16. März, ab 15 Uhr live auf Facebook für Bürgerfragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung.

Coronavirus: Dormagener Schulen und Kitas ab Montag geschlossen

Pressemitteilung vom 13. März 2020

Alle Schulen in Dormagen werden ab Montag, 16. März, bis zum 19. April geschlossen. Das hat die nordrhein-westfälische Landesregierung heute beschlossen. „Bereits am Montag wird der Unterricht in den Schulen eingestellt. Es gibt dann keine Schulpflicht mehr“, erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. Bis einschließlich Dienstag, 17. März, haben die Schuleltern Gelegenheit, sich auf diese Situation einzustellen. Am Montag und Dienstag stellen die Schulen eine Betreuung sicher.

Die Kindertagesstätten der Stadt und der Dormagener Sozialdienst GmbH bieten am Montag nur noch einen Notdienst an. „Wir sorgen dafür, dass die Eltern in den Schulen und Kitas Ansprechpartner haben, um kurzfristig Lösungen für etwaige Betreuungsprobleme zu finden.“

„Dort, wo die Eltern beruflich Verantwortung für die kritische Infrastruktur in der Coronakrise tragen, also zum Beispiel im Gesundheitssektor oder in Sicherheitsbehörden, wird auch weiterhin die Kinderbetreuung sichergestellt“, erklärt Krumbein. Für die genaue Bedarfsermittlung stellt die Stadt ab Montag auch eine Online-Plattform auf ihrer Homepage bereit.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dormagen wird zudem am Samstag über weitere Maßnahmen entscheiden. So sollen das Stadtbad, die Stadtbibliothek, Musik- und Volkshochschule ebenfalls kurzfristig geschlossen werden. Der Publikumsverkehr in den Rathäusern wird erheblich eingeschränkt. „Wir müssen jetzt in allen Bereichen dafür sorgen, soziale Kontakte zu vermeiden: in unserem privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld“, betont Beigeordneter Krumbein: „Um die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten, müssen wir alle einen Beitrag leisten.“

Eltern, die beruflich in infrastrukturkritischen Bereichen arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, können sich ab sofort unter kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de oder schule.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de melden.

Coronavirus: Dormagen sagt alle städtischen Veranstaltungen ab

Pressemitteilung vom 11. März 2020

Die Stadt Dormagen sagt alle städtischen Veranstaltungen bis auf weiteres ab. „Um zu verhindern, dass sich das Coronavirus weiterhin so schnell ausbreitet, müssen wir unser soziales Leben und gesellschaftliche Aktivitäten einschränken“, sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. In Deutschland steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind derzeit 1.296 Menschen infiziert – die meisten davon in Nordrhein-Westfalen. „Wir stehen am Anfang der Epidemie. Deshalb haben wir uns als Stadt dazu entschieden, alle größeren Veranstaltungen abzusagen. Und appellieren zunächst an alle anderen Veranstalter, es uns gleichzutun“, so Krumbein weiter.


Von den Absagen betroffen sind auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Der Kampf gegen das Virus ist in eine neue Phase übergegangen, deshalb ist es eine bewusste Entscheidung, im Zweifel auch kleinere Veranstaltungen abzusagen. Denn auch dort herrscht eine latente Infektionsgefahr“, erklärt Krumbein. Die vom Kulturbüro der Stadt veranstaltete „Tork-Show“ am Freitag, 13. März, entfällt ebenso wie der große Frühjahrsputz am Samstag, 14. März. Über mögliche Ersatztermine informiert die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt.
Zunächst sind von der Entscheidung alle Veranstaltungen bis zum 19. April betroffen. „Da die Lage sich dynamisch entwickelt, werden wir ständig Neubewertungen vornehmen – in enger Abstimmung mit dem Rhein-Kreis Neuss. Und in Anlehnung an die Einschätzungen und Empfehlungen der Landes- und Bundesbehörden sowie des Robert-Koch-Instituts“, so Robert Krumbein.
Umarmt man sich besser nicht mehr zur Begrüßung? Was ist mit Schwimmbadbesuchen, Geburtstagsfeiern oder Essen im Restaurant? Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sei das Verhalten jedes Einzelnen entscheidend, betont Krumbein. Weder Panik noch unreflektierte Gelassenheit seien jetzt geboten: „In vielen Situationen müssen wir eigenverantwortlich entscheiden. Und diese Abwägung im Alltag kann uns keine Regierung abnehmen, da müssen wir selbst vernünftig und solidarisch handeln.“

Neben dem Sauberhaft-Tag und der Tork-Show werden im März außerdem abgesagt: Die Veranstaltung „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ am 20. März in der BvA-Aula, die Aufführung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ des Rheinischen Landestheaters am 20. März in der Aula des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden, der Auftritt von Katie Freudenschuss mit ihrem Programm „Einfach Compli-Katie!“ am 21. März in der Kulturhalle, der Instrumenten-Tag der Musikschule am 28. März.


Der Veranstaltungskalender der Stadt bietet einen ständig aktualisierten Überblick über alle abgesagten Termine: www.dormagen.de/tourismus-freizeit/feste-veranstaltungen/.

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen unter 02133 257 338 oder per Mail an olaf.moll[@]stadt-dormagen.de.

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Die Stadt Dormagen weist auf die aktuellen Informationen des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2 hin:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181 601 7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Hygienetipps

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze finden sich überall in der Umwelt. Viele besiedeln auch unseren Körper – die meisten sind für uns harmlos. Manche können jedoch auch krank machen. Krankheitserreger können von Mensch zu Mensch, über die Hände oder gemeinsam benutzte Gegenstände weiterverbreitet werden. Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

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