Denk(mal) wie alt die sind!

Mit der Stadtbefestigung Zons, der Burg Friedestrom und der Dreifaltigkeitskapelle am Rheinturm und dem Kloster Knechtsteden mit seiner Klosterbasilika und dem barocken Torhaus mit Allee verfügt Dormagen über Denkmäler, die mit ihrer historischen Bedeutung weit über die Stadtgrenzen unserer Stadt herausragen. 

Doch auch Dormagen verfügt über viele weitere Denkmäler, die einer Besichtigung lohnen. Als Beispiele sind hier genannt:

  • Katholische Pfarrkirche St. Odilia Gohr
    Dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit quadratischem Chor und geradem Chorschluß aus dem 12. Jahrhundert, Umbauten aus dem 17. und 19. Jh.
     
  • Katholische Pfarrkirche St. Pankratius Nievenheim
    Barocke, dreischiffige Hallenkirche aus Backstein mit Pflastergliederung, erbaut 1741-1743 als Anbau an einen bestehenden romanischen Kirchturm. Im Kirchhof alte Grabsteine und 2 oktogonale Backsteinkapellen. Die Pfarrkirche ist mit Nr. 5.12 wegen der bei archäologischen Untersuchungen nachgewiesenen Mauerreste, Fundamente und Gräber der Vorgängerbauten auch eingetragenes Bodendenkmal.
     
  • Neuromanische Kapelle Gohr-Broich
    Zweitürmige neuromanische Ziegelbau-Kapelle mit breitem rundbogigem Eingang an der Bergheimer Str./Nachtigallenweg, umgebaut 1910.
     
  • Myriameterstein Zons
    1906 am Rheinufer als Zehn-Kilometer-Vermessungsstein aufgestellt, bezeichnet den Stromkilometer 717,480 des Rheins.
     
  • Judenfriedhof Zons
    Polygonale Anlage Mitte 19. Jahrhundert mit umlaufender Mauer und großem Eingangsportal am Rand der Zonser Heide.
     
  • Historisches Rathaus Dormagen mit Kopfbauten Kölner Str. 80-88
    Rathaus von 1909-1910 mit Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Kopfbauten beidseitig des Vorplatzes, eingetragen als Gebäude-Ensemble mit ortsgeschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung. Der Bereich um das Historische Rathaus ist mit Nr. 5.05 als Teil des römischen Auxiliarkastells (ehemaliges Reiterlager) auch eingetragenes Bodendenkmal.
     
  • Jugendheim Delhoven (ehemalige Schule) Hauptstr. 48
    Eingeschossiger klassizistischer Winkelbau, im Jahre 1825 von Winand Kayser dem Dorf Delhoven als Schule geschenkt. Die Inschrift „Schulhaus für die liebe Jugend dahier errichtet“ über dem Eingang ist noch heute zu lesen.
     
  • Wohn- und Geschäftshaus (Löwen-Apotheke Dormagen) Kölner Str. 30
    Eines der letzten noch erhaltenen Gebäude des 18. Jahrhunderts auf der Kölner Straße, lange Jahre als Apotheke genutzt.
     
  • Madonnafiguren
    Gotische Sandsteinfiguren aus dem ehemaligen Südtor bzw. Feldtor der Stadtmauer Zons, entstanden um 1400. Heute im Kreismuseum Zons.

Wer noch mehr über historische Baudenkmäler wissen möchte, wird in der Denkmalliste Dormagen fündig.

Mit viel ehrenamtlichen Engagement hat die Familie Limburg aus Erkelenz eine umfassende und bebilderte Liste aller Denkmäler in Dormagen zusammengestellt. Lassen Sie sich überraschen, wieviele Denkmäler es in einem Mittelzentrum wie Dormagen gibt!

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