Kunstausstellungen in der Glasgalerie: Künstler können sich bewerben

Die Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses zählt zu den attraktivsten Ausstellungsorten im Stadtgebiet. In der lichtdurchfluteten Halle an der Langemarkstraße 1-3 richtet das städtische Kulturbüro jährlich zumeist vier Einzelausstellungen aus. Das Interesse ist nicht nur bei Besuchern, sondern auch bei Künstlern groß. Bis Herbst 2019 steht das städtische Ausstellungsprogramm fest. Für den anschließenden Zeitraum bis Ende 2020 können sich Maler, Zeichner, Bildhauer, Fotografen und andere Künstler um eine Einzelausstellung bewerben. Die Künstlerinnen und Künstler müssen entweder im Stadtgebiet Dormagen wohnen oder dort schwerpunktmäßig künstlerisch aktiv sein. Auswärtige müssen über einen akademischen Abschluss in einem künstlerischen Studiengang verfügen. Eine Einzelausstellung in der dreistöckigen Glasgalerie umfasst mindestens 50 Werke.

Interessierte sollten ihre Bewerbungsmappe bis zum 10. Mai 2018 beim Kulturbüro Dormagen, Zimmer 1.13 im Kulturhaus, Langemarkstraße 1-3, 41539 Dormagen, einreichen. Die Bewerbungsmappe sollte unter anderem Angaben zur Person, Fotos mehrerer Werke sowie mögliche Presseartikel und Zeugnisse enthalten. Ein Gremium mit Kunstexperten und den Mitarbeitern des Kulturbüros entscheidet im Mai über das künftige Ausstellungsprogramm. Weitere Informationen zu den städtischen Ausstellungen erteilt Daniela Cremer im Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Hans Gerd und Markus Rottländer zeigen Nuancen und Strukturen

Das städtische Ausstellungsprogramm ist um eine Facette reicher. Erstmals stellen mit Hans Gerd und Markus Rottländer Vater und Sohn in der Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen aus. „Nuancen und Strukturen“ haben die beiden aus Nievenheim stammenden Künstler ihre Ausstellung betitelt.

Auf drei Etagen stellen Hans Gerd und Markus Rottländer zusammen fast 100 Kunstwerke aus. Abstrakte Bilder bevorzugt Hans Gerd Rottländer. Er experimentiert mit verschiedensten Materialien, insbesondere mit selbstgefertigten Spachtelmassen, Acrylfarben, Pigmenten und Sand. „Ich lasse mich dabei von Formen und Strukturen anregen, die in der Natur das Auge faszinieren“, sagt Hans Gerd Rottländer, der der Künstlergruppe „Octopuss“ und der heimischen Galerie-Werkstatt angehört.

Sein Sohn Markus fotografiert bereits seit vier Jahrzehnten. Vor allem Landschaften aus Island, Norwegen, Schweden und Grönland faszinieren ihn. „Die beeindruckenden Licht- und Schattenspiele in diesen Regionen werden von mir ausschließlich auf Schwarzweißfilm aufgezeichnet und in der chemischen Dunkelkammer auf Baryt- und Baumwollpapier geprintet“, erklärt der in Hürth wohnende Fotograf. Um eigene Interpretationen zu schaffen, bedient sich Markus Rottländer alternativer Printverfahren wie Lithprint, getonten Kallitypien sowie Platin-Palladium-Drucken. „Strukturen und fein nuancierte Tonwerte werden in diesen Werken besonders sichtbar“, betont er.

Die Gemeinschaftsschau ist nach Heinz J. Zaunbrechers viel beachteter Fotoausstellung „Augenblicke“ die zweite Ausstellung des Jahres im Kulturhaus. Nach den Sommerferien zeigt dort die Malerin Erika Jörgenshaus aus der Galerie-Werkstatt einen Querschnitt ihres Schaffens, ehe sich Ende November die große Gemeinschaftsausstellung „D´Art“ mit dem Motto „Farbe bekennen!“ anschließt.

Die Ausstellung „Nuancen und Strukturen“ ist bis zum 10. August 2018, montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, zu sehen. Während der Pfingst- und Sommerferien sind die Öffnungszeiten montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Fragen zum Ausstellungsprogramm beantwortet Daniela Cremer im städtischen Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Farbe bekennen bei der D´Art 2018

„Farbe bekennen!“ lautet das Thema der D´Art 2018. Die 16. Auflage der größten Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler wird vom 23. November 2018 bis 16. Januar 2019 im Dormagener Kulturhaus zu sehen sein.

Die Bewerbungsunterlagen für heimische Künstlerinnen und Künstler sind ab sofort im städtischen Kulturbüro im Kulturhaus an der Langemarkstraße 1–3 erhältlich und können auch bequem per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de angefordert werden. Sie stehen auch am Ende dieses Textes zum Download bereit.

Auf vielfachen Wunsch informiert das städtische Kulturbüro schon jetzt, mehr als ein Jahr vor der Vernissage, über die Details. „Interessierte sollen somit ausreichend Gelegenheit haben, sich mit dem Thema künstlerisch zu beschäftigen“, erklärt Organisatorin Daniela Cremer vom städtischen Kulturbüro.

Die D´Art ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Hobbykünstler. Teilnehmen können Kreative ab 16 Jahre, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Farbe bekennen!“ entsprechen und müssen erst ab Ende Oktober des kommenden Jahres im Kulturbüro abgegeben werden. „Bis dahin kann die Zeit genutzt werden, um die Kunstwerke zu fertigen“, sagt Daniela Cremer.

Welche Werke letztlich den Sprung in die D´Art schaffen, entscheiden anschließend die Juroren Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim.

Die Schirmherrschaft hat einmal mehr der Dormagener Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe, übernommen. Die 16. D´Art bereitet das bewährte Organisationsteam vor, dem neben dem Kulturbüro-Team ehrenamtlich die heimischen Kunstexperten Irmela Hauffe und Ulrico Czysch angehören.

Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos, es wird aber um eine Mindestspende von fünf € für den Tierschutzverein Dormagen e.V. gebeten.

Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133/257-605.

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