15 Dormagener Künstler zeigen ihren Arbeitsplatz

Eine gute Gelegenheit, Künstler in ihrem Arbeitsumfeld zu erleben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen oder einmal hinter die Kulissen zu blicken, bietet „Arbeitsplatz Kunst“. So heißt die Aktion, bei der Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Rhein-Kreis Neuss ihre Ateliers öffnen. Am Samstag, 30. Juni, von 13 bis 19 Uhr, und am Sonntag, 1. Juli, von 11 bis 17 Uhr, beteiligen sich auch 15 Kunstschaffende aus Dormagen. „Sie lassen sich bei ihrer Arbeit im privaten Umfeld gerne über die Schulter schauen, zeigen ihre Werke und freuen sich über den Besuch zahlreicher Kunstinteressierter“, erklärt Daniela Cremer vom Kulturbüro der Stadt Dormagen.

Die 15 Teilnehmer aus Dormagen zeigen alle Facetten ihres künstlerischen Könnens. Von Fotografie und Malerei über Installationen und Modedesign bis hin zu Skulpturen und Plastik reicht das umfangreiche Spektrum. Gleich drei Kreative öffnen in Zons ihre Ateliers: Maja Wojdyla an der Schloßstraße 55, Sigrid Ritzerfeld an der Schultheißstraße 7 und Norbert Bieberstein an der Wallgrabenstraße 16. Mit von der Partie sind auch die Delhovenerinnen Dora Schütte-Frische (Marderweg 6) und Isabell Herzogenrath vom Hubertushof. In Nievenheim lädt Roger Nyssen Interessierte in sein Haus an der Magnolienstraße 6 ein. Die meisten Aktiven treffen Kunstfreunde in den Räumen des Kunstvereins Galerie-Werkstatt im Kloster Knechtsteden an. Dort freuen sich Rosemarie Bruchhausen, Uli Drosten, Charlotte Eschen, Gisela Gelzhäuser, Ingrid Golz, Renate Lemanczik, Roswitha Müller-Krüger, Roswitha Neumann und Richard Füchtenbusch auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Das Projekt Arbeitsplatz Kunst ist eine kreisweite Aktion. Mehr als 170 Künstlerinnen und Künstler aus allen acht Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss beteiligen sich an der Aktion. Der Eintritt zu allen Ateliers ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Detaillierte Informationen zu den Teilnehmern und zu dem Projekt gibt es auf der Webseite www.arbeitsplatz-kunst.de. Fragen beantwortet Daniela Cremer vom städtischen Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Hans Gerd und Markus Rottländer zeigen Nuancen und Strukturen

Das städtische Ausstellungsprogramm ist um eine Facette reicher. Erstmals stellen mit Hans Gerd und Markus Rottländer Vater und Sohn in der Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen aus. „Nuancen und Strukturen“ haben die beiden aus Nievenheim stammenden Künstler ihre Ausstellung betitelt.

Auf drei Etagen stellen Hans Gerd und Markus Rottländer zusammen fast 100 Kunstwerke aus. Abstrakte Bilder bevorzugt Hans Gerd Rottländer. Er experimentiert mit verschiedensten Materialien, insbesondere mit selbstgefertigten Spachtelmassen, Acrylfarben, Pigmenten und Sand. „Ich lasse mich dabei von Formen und Strukturen anregen, die in der Natur das Auge faszinieren“, sagt Hans Gerd Rottländer, der der Künstlergruppe „Octopuss“ und der heimischen Galerie-Werkstatt angehört.

Sein Sohn Markus fotografiert bereits seit vier Jahrzehnten. Vor allem Landschaften aus Island, Norwegen, Schweden und Grönland faszinieren ihn. „Die beeindruckenden Licht- und Schattenspiele in diesen Regionen werden von mir ausschließlich auf Schwarzweißfilm aufgezeichnet und in der chemischen Dunkelkammer auf Baryt- und Baumwollpapier geprintet“, erklärt der in Hürth wohnende Fotograf. Um eigene Interpretationen zu schaffen, bedient sich Markus Rottländer alternativer Printverfahren wie Lithprint, getonten Kallitypien sowie Platin-Palladium-Drucken. „Strukturen und fein nuancierte Tonwerte werden in diesen Werken besonders sichtbar“, betont er.

Die Gemeinschaftsschau ist nach Heinz J. Zaunbrechers viel beachteter Fotoausstellung „Augenblicke“ die zweite Ausstellung des Jahres im Kulturhaus. Nach den Sommerferien zeigt dort die Malerin Erika Jörgenshaus aus der Galerie-Werkstatt einen Querschnitt ihres Schaffens, ehe sich Ende November die große Gemeinschaftsausstellung „D´Art“ mit dem Motto „Farbe bekennen!“ anschließt.

Die Ausstellung „Nuancen und Strukturen“ ist bis zum 10. August 2018, montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, zu sehen. Während der Pfingst- und Sommerferien sind die Öffnungszeiten montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Fragen zum Ausstellungsprogramm beantwortet Daniela Cremer im städtischen Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Farbe bekennen bei der D´Art 2018

„Farbe bekennen!“ lautet das Thema der D´Art 2018. Die 16. Auflage der größten Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler wird vom 23. November 2018 bis 16. Januar 2019 im Dormagener Kulturhaus zu sehen sein.

Die Bewerbungsunterlagen für heimische Künstlerinnen und Künstler sind ab sofort im städtischen Kulturbüro im Kulturhaus an der Langemarkstraße 1–3 erhältlich und können auch bequem per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de angefordert werden. Sie stehen auch am Ende dieses Textes zum Download bereit.

Auf vielfachen Wunsch informiert das städtische Kulturbüro schon jetzt, mehr als ein Jahr vor der Vernissage, über die Details. „Interessierte sollen somit ausreichend Gelegenheit haben, sich mit dem Thema künstlerisch zu beschäftigen“, erklärt Organisatorin Daniela Cremer vom städtischen Kulturbüro.

Die D´Art ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Hobbykünstler. Teilnehmen können Kreative ab 16 Jahre, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Farbe bekennen!“ entsprechen und müssen erst ab Ende Oktober des kommenden Jahres im Kulturbüro abgegeben werden. „Bis dahin kann die Zeit genutzt werden, um die Kunstwerke zu fertigen“, sagt Daniela Cremer.

Welche Werke letztlich den Sprung in die D´Art schaffen, entscheiden anschließend die Juroren Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim.

Die Schirmherrschaft hat einmal mehr der Dormagener Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe, übernommen. Die 16. D´Art bereitet das bewährte Organisationsteam vor, dem neben dem Kulturbüro-Team ehrenamtlich die heimischen Kunstexperten Irmela Hauffe und Ulrico Czysch angehören.

Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos, es wird aber um eine Mindestspende von fünf € für den Tierschutzverein Dormagen e.V. gebeten.

Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133/257-605.

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