D´Art 2021 als Online-Ausstellung – Anmeldung ab 1. April

Gute Nachricht für alle Kunstfreunde: Die D´Art 2021 ist gesichert! Die größte Gemeinschaftsausstellung heimischer Künstler*innen richtet das städtische Kulturbüro wegen der Corona-Pandemie als Online-Ausstellung aus. Vom 23. April bis 25. August 2021 werden die Werke auf der städtischen Internetseite unter www.dormagen.de zu sehen sein. Sollten die Umstände während dieses Zeitraums eine Präsenz-Ausstellung ermöglichen, werden die Werke der Online-Ausstellung (oder eine Auswahl) zusätzlich ab dem 1. Juli in der Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses ausgestellt. Die konkreten Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular stehen auf der Internetseite unter www.kulturbuero-dormagen.de zum Download bereit.
    
Das Thema der 17. D´Art bleibt „Im Rausch der Sinne“. „Die D´Art ist weiterhin kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Kreative“, sagt Organisatorin Daniela Cremer vom Kulturbüro. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerber können maximal drei Kunstwerke einreichen. „Das können Bilder, Skulpturen, Plastiken und Collagen sein“, erläutert Cremer. „Wichtig ist, dass die Werke fotografiert und uns als Datei eingereicht werden.“

Die digitale Anmeldung der Werke mit dem ausgefüllten Anmeldeformular erfolgt vom 1. bis 12. April 2021 per Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de. „Die Dateien müssen im jpg- oder bmp-Format eingereicht werden und jeweils eine Größe von etwa 1 MB haben“, sagt Daniela Cremer. Sollten Interessierte Unterstützung insbesondere bei der Erstellung der Fotos benötigen, ist das Kulturbüro gerne behilflich.

Die Schirmherrschaft hat erneut der Dormagener Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe, übernommen. Er lobt Preise für die drei jeweils besten Werke der Gesamtausstellung und in der Altersklasse der 16- bis 25-Jährigen aus. Welche Werke letztlich den Sprung in die D´Art schaffen, entscheiden die Juroren Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, Ulrico Czysch, Künstler aus Zons, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim. Die Organisation übernehmen neben dem Kulturbüro-Team ehrenamtlich die heimischen Kunstexperten Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da Spenden für einen wohltätigen Zweck diesmal nicht persönlich entrichtet werden können, bittet das Organisationsteam die Teilnehmer*innen um eine Spende an den Naturschutzbund Deutschland NABU, Ortsgruppe Dormagen e.V., IBAN DE51 3055 0000 0059 8048 64.

Fragen beantwortet das Kulturbüro telefonisch unter 02133 257 605 oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de. Die benötigten Formulare können auch zugeschickt werden.

Virtuelle Kunstausstellung über „Dormagens verborgene Schätze“

„Dormagens verborgene Schätze“ lautet der Titel einer virtuellen Kunstausstellung, die jetzt im Internet unter www.dormagen.de/ausstellung zu sehen ist. Kunsthistorikerin Denise Trump hat aus der städtischen Kunstsammlung, die knapp 5.000 Werke umfasst, eine interessante Auswahl an Exponaten getroffen. „Es handelt sich zumeist um Ankäufe aus den Ausstellungen der vergangenen Jahrzehnte, die den kleineren Zweig der Sammlung bilden. Sie beinhalten in Dormagen bekannte, aber auch unbekanntere Positionen, die unterschiedlichste Biographien sowie Handschriften offenbaren und die kulturelle Identität der Stadt maßgeblich mitprägen“, erläutert Denise Trump.

Bekannte heimische Künstlerinnen und Künstler wie Anne Becker-Küpper, Joachim Braatz, Heike und Hans Gödecke, Jutta Kükenthal sowie Hans-Jürgen Knoll und Anita Schüller sind mit jeweils einem Werk ebenso vertreten wie internationale Kreative. Zu denen zählen der Londoner David Taborn, die belarussische Malerin Olga Domanova-Kondo und der zu Lebzeiten in der Schweiz beheimatete Kunstpädagoge Dieter Linxweiler. Einen Höhepunkt der Schau bildet die Arbeit „Parlament“ von Jörg Immendorff, einer der bedeutendsten Künstler Nachkriegsdeutschlands. Ebenfalls bemerkenswert sind drei Studien, die Theo Blum unter dem selten geführten Aliasnamen „Fleury“ gefertigt hat.

Aus dem Nachlass des Zonser Ehrenbürgers besteht auch der Großteil der Dormagener Kunstsammlung. Rund 2400 Druckgrafiken, 1700 Zeichnungen sowie eine Vielzahl von Ölgemälden und weiteres Zubehör wie Druckplatten und Glasplattennegativen hat Theo Blum der damaligen Stadt Zons übergeben. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 übernahm die Stadt Dormagen als Rechtsnachfolge das Vermächtnis des künstlerischen Werks sowie den schriftlichen Nachlass, der im Archiv des Rhein-Kreis Neuss aufbewahrt wird.

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E-Mail
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