Kunstausstellungen in der Glasgalerie: Künstler können sich bewerben

Die Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses zählt zu den attraktivsten Ausstellungsorten im Stadtgebiet. In der lichtdurchfluteten Halle an der Langemarkstraße 1-3 richtet das städtische Kulturbüro jährlich zumeist vier Einzelausstellungen aus. Das Interesse ist nicht nur bei Besuchern, sondern auch bei Künstlern groß. Bis Herbst 2019 steht das städtische Ausstellungsprogramm fest. Für den anschließenden Zeitraum bis Ende 2020 können sich Maler, Zeichner, Bildhauer, Fotografen und andere Künstler um eine Einzelausstellung bewerben. Die Künstlerinnen und Künstler müssen entweder im Stadtgebiet Dormagen wohnen oder dort schwerpunktmäßig künstlerisch aktiv sein. Auswärtige müssen über einen akademischen Abschluss in einem künstlerischen Studiengang verfügen. Eine Einzelausstellung in der dreistöckigen Glasgalerie umfasst mindestens 50 Werke.

Interessierte sollten ihre Bewerbungsmappe bis zum 27. April 2018 beim Kulturbüro Dormagen, Zimmer 1.13 im Kulturhaus, Langemarkstraße 1-3, 41539 Dormagen einreichen. Die Bewerbungsmappe sollte unter anderem Angaben zur Person, Fotos mehrerer Werke sowie mögliche Presseartikel und Zeugnisse enthalten. Ein Gremium mit Kunstexperten und den Mitarbeitern des Kulturbüros entscheidet im Mai über das künftige Ausstellungsprogramm. Weitere Informationen zu den städtischen Ausstellungen erteilt Daniela Cremer im Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Ein Bilder-Streifzug mit Theo Blum durch die Zonser Vergangenheit

Der Schönheit des „Rheinischen Rothenburgs“ setzte er mit seinen Bildern ein künstlerisches Denkmal: Immer wieder trieb es Theo Blum an die Staffelei, wenn er Zons mit seinen mittelalterlichen Mauern, Türmen und Gassen sah. Anlässlich seines 50. Todestages erinnern die Stadt Dormagen und die Zonser Kultur- und Heimatfreunde gemeinsam mit einer Ausstellung in der Tourist-Info an der Schloßstraße 2-4 an den Landschaftsmaler, der seinen Bilder-Nachlass einst der Zollfeste vermacht hatte.

Die Werkschau Blums wurde von Hermann Kienle als Mitglied der Kultur- und Heimatfreunde mit Unterstützung durch das städtische Kulturbüro konzipiert. Der Schwerpunkt liegt auf Zons-Bildern. Zu den dargestellten Motiven gehören etwa der Rheinturm, der Juddeturm, die Stadtmauer, die Mühle und das Schloss-Gelände. Das künstlerische Spektrum reicht dabei von Tintenstiftzeichnungen über Radierungen bis hin zu Aquarellen und Ölgemälden. Bereits 1904, im Alter von 21 Jahren, hatte Blum seine ersten impressiven Skizzen über Zons gefertigt. Bis zum Jahre 1963 folgten zahlreiche weitere Werke wie sein bekanntestes Gemälde „Sommertag in Zons“. Neben der Malerei setzte sich Blum auch schon frühzeitig für den Tourismus in Zons ein. So übernahm er 1929 die künstlerische Gestaltung und Organisation des historischen Festumzuges „555 Jahre Stadt Zons“ mitsamt dem Begleitprogramm. 1932, vor 85 Jahren, wurde ihm der Ehrenbürgerbrief der Stadt Zons überreicht.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr sowie sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. An Altweiber und am Karnevalssonntag ist die Tourist-Info geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Heinz J. Zaunbrechers faszinierende Natur- und Sportfotos im Kulturhaus

Der Schwarzbär im kanadischen Alberta, der Königsgeier in Südafrika, der Buckelwal in Island: Heinz J. Zaunbrechers Aufnahmen in freier Natur sind atemberaubend. Einen Querschnitt seiner beeindruckenden Natur- und auch Sportfotos zeigt der Nievenheimer in seiner ersten großen Ausstellung „Augenblicke“. Mit der Ausstellung ist das städtische Kulturbüro ins Kunstjahr 2018 gestartet. Nach Heinz J. Zaunbrecher stellen Hans Gerd und Markus Rottländer im Kulturhaus aus. Der Ausstellung von Erika Jörgenshaus nach den Sommerferien folgt Ende November die große Gemeinschaftsausstellung „D´Art“ mit dem Motto „Farbe bekennen!“.

Heinz J. Zaunbrecher ist vielen Dormagenern als Sportfotograf bekannt. Der Vertriebsmitarbeiter in Diensten eines Kölner IT-Unternehmens begleitet seit elf Jahren als Teamfotograf die Handballer des TSV Bayer Dormagen. Szenen auf und abseits des Hallenparketts bilden auch einen Schwerpunkt seiner Ausstellung. Hinzu kommen faszinierende Motive vom Fechten, Schwimmen und aus der Leichtathletik. „In der Sportfotografie geht es mir vor allem um Emotionen und die perspektivische Darstellung des Sportlers in seinem sportlichen Umfeld“, sagt Heinz J. Zaunbrecher.

Ebenso liegt ihm aber auch die Naturfotografie am Herzen. Mit seinen anspruchsvollen Natur- und Wildlife-Bildern, die auf Reisen durch Afrika, Kanada, Island und Norwegen entstanden sind, wirbt Zaunbrecher für einen respektvollen und umsichtigen Umgang mit der Natur. Abgerundet wird die Ausstellung mit Bildern von Kultur- und Musikveranstaltungen.

Heinz J. Zaunbrechers Fotos werden seit Jahren in Fach- und Tageszeitungen veröffentlicht. Mit seinen Arbeiten hat er erfolgreich an der D´Art 2014 und 2016 sowie an weiteren renommierten Fotowettbewerben wie dem „Wildlife Photographer of the year“ teilgenommen.

Die Ausstellung „Augenblicke“ ist bis zum 29. März 2018, montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, zu sehen. Während der Osterferien vom 26. März bis 29. März 2018 sind die Öffnungszeiten montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Fragen zum Ausstellungsprogramm beantwortet Daniela Cremer im städtischen Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Farbe bekennen bei der D´Art 2018

„Farbe bekennen!“ lautet das Thema der D´Art 2018. Die 16. Auflage der größten Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler wird vom 23. November 2018 bis 16. Januar 2019 im Dormagener Kulturhaus zu sehen sein.

Die Bewerbungsunterlagen für heimische Künstlerinnen und Künstler sind ab sofort im städtischen Kulturbüro im Kulturhaus an der Langemarkstraße 1–3 erhältlich und können auch bequem per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de angefordert werden. Sie stehen auch am Ende dieses Textes zum Download bereit.

Auf vielfachen Wunsch informiert das städtische Kulturbüro schon jetzt, mehr als ein Jahr vor der Vernissage, über die Details. „Interessierte sollen somit ausreichend Gelegenheit haben, sich mit dem Thema künstlerisch zu beschäftigen“, erklärt Organisatorin Daniela Cremer vom städtischen Kulturbüro.

Die D´Art ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Hobbykünstler. Teilnehmen können Kreative ab 16 Jahre, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Farbe bekennen!“ entsprechen und müssen erst ab Ende Oktober des kommenden Jahres im Kulturbüro abgegeben werden. „Bis dahin kann die Zeit genutzt werden, um die Kunstwerke zu fertigen“, sagt Daniela Cremer.

Welche Werke letztlich den Sprung in die D´Art schaffen, entscheiden anschließend die Juroren Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim.

Die Schirmherrschaft hat einmal mehr der Dormagener Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe, übernommen. Die 16. D´Art bereitet das bewährte Organisationsteam vor, dem neben dem Kulturbüro-Team ehrenamtlich die heimischen Kunstexperten Irmela Hauffe und Ulrico Czysch angehören.

Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos, es wird aber um eine Mindestspende von fünf € für den Tierschutzverein Dormagen e.V. gebeten.

Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133/257-605.

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