20. D´Art: Glücklich(es) sein

20. November 2026 bis 17. März 2027, Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen 

Grundsätze der D´Art

Bewerbungsformular

Für die 20. D´Art läuft nun die Abgabephase. Bis zum 3. November nimmt das städtische Kulturbüro in Zimmer 0.14 im Dormagener Kulturhaus an der Langemarkstraße 1-3 die Kunstwerke heimischer Kreativköpfe entgegen. 

„Glücklich(es) sein“ lautet das Thema der D´Art 2026. Die größte Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler wird erneut im Kulturhaus Dormagen und zusätzlich als Online-Ausstellung auf der Seite https://www.dormagen.de/dart26 zu sehen sein. „Die D´Art ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Kreative“, sagt Organisator Leopold Wolff vom städtischen Kulturbüro. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm sowie Videos nur für die Online-Ausstellung auf der Seite einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Glücklich(es) sein“ entsprechen. 

Die nach Meinung der Jury besten Exponate werden vom 20. November 2026 bis 17. März 2027 ausgestellt. Angelika Knauft, Geschäftsführerin des Dormagener Kosmetikinstituts Angélie Bouton, und Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH, haben erneut die Schirmherrschaft übernommen. Zudem wird es neben den Preisen für die drei besten Werke in den beiden Altersklassen U25 und Ü25 auch wieder zwei Preise der Jury geben.

Die Jury bilden einmal mehr Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim und Ulrico Czysch, Künstler aus Dormagen-Zons. Bei der Organisation stehen dem Kulturbüro-Team die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Carolin Andritschke und Ulrico Czysch ehrenamtlich zur Seite.  

Die Mindestspende von fünf Euro, die statt einer offiziellen Teilnahmegebühr erhoben wird, geht diesmal an die Heilpädagogische Kindertagesstätte / Städtische Integrative Kindertageseinrichtung Salvatorstraße. Alle Infos und das Anmeldeformular gibt es auf der Webseite www.dormagen.de/dart26. Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 4111. 

Vernissage: Freitag, 20. November 2026, 19.30 Uhr in der Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen

Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 9 bis 21 Uhr, freitags von 9 bis 20 Uhr. Während der Weihnachtsferien montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr.

Melanie Januszok und Casimir Storm gewinnen die 19. D´Art

Dormagens größte Gemeinschaftsausstellung heimischer Kreativköpfe hat am gestrigen Mittwoch, 12. März, in der Glasgalerie des Kulturhauses ihren letzten Höhepunkt zelebriert. Bürgermeister Erik Lierenfeld und Schirmherrin Angelika Knauft zeichneten im Rahmen der Finissage die erfolgreichen Künstlerinnen und Künstler aus.

Die Rheinfelderin Melanie Januszok überzeugte mit ihrem herausragenden Acrylbild „Die Jagd“, das eine Löwin nach verschlungener Beute zeigt. Platz zwei in der Altersklasse „Ü26“ ging an Hussein Haji und sein beeindruckendes, mit Ölfarben gefertigtes Werk „Zerstörung der Seele“. Der Nievenheimer Christian Lessenich sicherte sich Platz drei mit seinem gelungenen Aquarell „Mit dem Strom“.

In der Altersklasse „U26“ behauptete sich Casimir Storm. Der 18-jährige Straberger, der die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule besucht, beeindruckte mit seinem pfiffig gestalteten Schüttelkasten „14 Bergsteiger am Mount Everest“. Vorjahressiegerin Elina Musa landete diesmal auf dem zweiten Platz. Die 19-Jährige aus Delrath verblüffte erneut mit einem Acryl-Werk, in dem die vielen Details herausragen. „Der stille Augenblick“ lautet der Titel ihres Bildes. 

Einen Doppel-Erfolg feierte Vivian Rütgens. Die 17-jährige Horremerin gewann nicht nur den dritten Preis, sondern in ihrer Altersklasse auch den erstmals ausgelobten Preis der Jury. „Life line“ hat die Schülerin der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule ihr mit Tusche gefertigtes Bild betitelt. Der Preis der Jury in der Klasse „Ü26“ ging an Beate Kortländer für ihre mit Wollfilz und Stanzresten gefertigte Skulptur „Der Eckensteher“.

„Erneut haben die Dormagenerinnen und Dormagener gezeigt, wie vielfach kreativ sie sind. Es war eine wunderbare Kunstsammlung mit beeindruckenden Werken“, betonte Bürgermeister Erik Lierenfeld. 110 Exponate von 65 kreativen Köpfen hatten der 19. Auflage mit dem Thema „Auf und Ab“ den Stempel aufgedrückt. Die Bandbreite reichte von sehenswerten Acrylbildern und Aquarellen über verblüffende Fotografien und Ölmalereien bis zu gelungenen Filzarbeiten und Zeichnungen. Die komplette Ausstellung bietet das städtische Kulturbüro weiter online auf der Webseite www.dormagen.de/dart24 an. 

Das Jury-Team bestand aus Melanie Guthe, Martina Storm, Ulrico Czysch und Holger Hagedorn. Im Orga-Team engagierten sich Carolin Andritschke, Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch. Mit Angelika und Reinhard Knauft hatte erstmals ein Ehepaar die Schirmherrschaft übernommen. Die Inhaberin des Dormagener Kosmetikinstituts angélie bouton und der Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH haben beide auch bereits ihre Unterstützung für die 20. D´Art im Herbst 2026 zugesagt. Das Thema gibt das städtische Kulturbüro im Sommer bekannt.

 

 

Virtuelle Kunstausstellung über „Dormagens verborgene Schätze“

„Dormagens verborgene Schätze“ lautet der Titel einer virtuellen Kunstausstellung, die jetzt im Internet unter www.dormagen.de/ausstellung zu sehen ist. Kunsthistorikerin Denise Trump hat aus der städtischen Kunstsammlung, die knapp 5.000 Werke umfasst, eine interessante Auswahl an Exponaten getroffen. „Es handelt sich zumeist um Ankäufe aus den Ausstellungen der vergangenen Jahrzehnte, die den kleineren Zweig der Sammlung bilden. Sie beinhalten in Dormagen bekannte, aber auch unbekanntere Positionen, die unterschiedlichste Biographien sowie Handschriften offenbaren und die kulturelle Identität der Stadt maßgeblich mitprägen“, erläutert Denise Trump.

Bekannte heimische Künstlerinnen und Künstler wie Anne Becker-Küpper, Joachim Braatz, Heike und Hans Gödecke, Jutta Kükenthal sowie Hans-Jürgen Knoll und Anita Schüller sind mit jeweils einem Werk ebenso vertreten wie internationale Kreative. Zu denen zählen der Londoner David Taborn, die belarussische Malerin Olga Domanova-Kondo und der zu Lebzeiten in der Schweiz beheimatete Kunstpädagoge Dieter Linxweiler. Einen Höhepunkt der Schau bildet die Arbeit „Parlament“ von Jörg Immendorff, einer der bedeutendsten Künstler Nachkriegsdeutschlands. Ebenfalls bemerkenswert sind drei Studien, die Theo Blum unter dem selten geführten Aliasnamen „Fleury“ gefertigt hat.

Aus dem Nachlass des Zonser Ehrenbürgers besteht auch der Großteil der Dormagener Kunstsammlung. Rund 2400 Druckgrafiken, 1700 Zeichnungen sowie eine Vielzahl von Ölgemälden und weiteres Zubehör wie Druckplatten und Glasplattennegativen hat Theo Blum der damaligen Stadt Zons übergeben. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 übernahm die Stadt Dormagen als Rechtsnachfolge das Vermächtnis des künstlerischen Werks sowie den schriftlichen Nachlass, der im Archiv des Rhein-Kreis Neuss aufbewahrt wird.