Um gezielt Mitarbeiterinnen zu stärken und mehr Chancengleichheit innerhalb der Stadtverwaltung zu fördern, hat die Stadt Dormagen ein Mentoring-Programm gestartet. An der Initiative, die erstmals bei der Stadt Dormagen durchgeführt wird, nehmen 18 Mitarbeitende teil. Sie trafen sich jetzt zur Auftaktveranstaltung.
Im Rahmen des Programms wurden neun Tandems gebildet, bestehend aus erfahrenen Führungsverantwortlichen und interessierten Mitarbeiterinnen, die sich persönlich weiterentwickeln wollen. Die Auftaktveranstaltung bot den Mentorinnen und Mentoren sowie ihren Mentees die Gelegenheit, sich kennenzulernen, erste Erwartungen abzustimmen und gemeinsame Ziele für die kommende Mentoring-Phase zu definieren.
„Mit diesem Programm setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein unserer Personalentwicklung, um unsere Mitarbeitenden gezielt zu fördern und ihre Potenziale bestmöglich zu nutzen. Die hohen Bewerbungszahlen auf die Teilnahme an dem Programm und die erste positive Resonanz der Tandems zeigten, dass wir mit unserer Personalentwicklung wertvolle Akzente setzen“, betont Projektleiterin Anna Sargalski, die gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Anja Hain das Programm in Dormagen initiiert hat. Unterstützt werden sie durch Sarah Sorhagen von FemPowerMentoring.
„Gerade in den Köpfen der Frauen ist das Gefühl noch viel zu fest verankert, dass sie sich beruflich und persönlich nicht so einfach weiterentwickeln können. Viele wissen nicht, wie sie Familie und Beruf unter einen Hut bekommen sollen und beschäftigen sich deshalb erst gar nicht mit ihren Entwicklungschancen“, erläutert Anja Hain. „Dabei setzt das Programm gerade in solchen Situationen an und zeigt auf, wie es doch gehen kann. Wir als Stadt Dormagen wollen allen die gleichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten. Das Mentoring-Programm soll uns dabei unterstützen.“
Das Projekt ist auf einen Zeitraum von rund zwölf Monaten angelegt. Während dieser Zeit sind monatliche Treffen zwischen den Tandems vorgesehen, die flexibel gestaltet werden können. Ergänzend dazu gibt es zwei Workshops, zwei Netzwerkveranstaltungen, zwei Gruppencoachings sowie einen informellen Austausch der Mentorinnen und Mentoren. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Veranstaltung, bei der die Erfahrungen und Erfolge des Programms reflektiert werden.
„Die Stadt Dormagen setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung von Chancengleichheit und individueller Weiterentwicklung innerhalb der Verwaltung“, sagt Sarah Sorhagen. „Mentoring ist ein wertvolles Instrument, um berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen und Netzwerke zu stärken. Ich bin überzeugt, dass die Tandems in dem kommenden Jahr viel voneinander lernen werden.“